Ehec-Epedemie Metro kappt Umsatzprognose

Der Handelskonzern Metro hat seine Prognose für das Umsatzwachstum  kassiert. Vor allem die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise sowie die Ehec-Epedemie machen dem Unternehmen zu schaffen. Aber auch bei der Elektrotochter Media-Saturn läuft das Geschäft nicht gut.
Metro-Zentrale in Düsseldorf: Der Konzern kämpft gegen nachlassende Umsätze

Metro-Zentrale in Düsseldorf: Der Konzern kämpft gegen nachlassende Umsätze

Foto: Rolf Vennenbernd/ picture alliance / dpa

Düsseldorf - Finanzchef Olaf Koch habe vor Analysten angekündigt, dass Metro beim Umsatz nunmehr mit einem Wachstum in einer Spannbreite von 0 bis 4 Prozent rechne, bestätigte ein Metro-Sprecher. Zuvor ging Metro von einem Wachstum von "gut 4 Prozent" aus.

Grund für den pessimistischeren Ausblick seien unter anderem die schwache wirtschaftliche Entwicklung in den Euro-Krisenstaaten in Südeuropa und die Ehec-Krise. Die Aktien des Unternehmens  rutschten am Freitag um 1,22 Prozent auf 38,18 Euro ab.

Der Metro-Konzern hatte am Dienstag seine Onlinestrategie vorgestellt, mit der er bei den derzeit schwächelnden Elektronikketten Media Markt und Saturn das Ruder herumreißen will. Dabei wurde die Gewinnprognose bestätigt. Das Umsatzziel erwähnte Koch dort allerdings nicht.

mg/rtr/dpa-afx
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