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Dividenden im Jahr 2013: Xxxx

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Jobs Dax-Riesen wollen Tausende einstellen

Es ist die neue Qualität des Aufschwungs: In Deutschland entstehen mehr zusätzliche Jobs als in vielen Aufschwungphasen zuvor. Und nach einer Umfrage von manager magazin Online geht der Boom weiter - speziell die Industrie will hierzulande Tausende einstellen.
Von Kristian Klooß

Hamburg - Deutschlands Jobboom setzt sich fort. Vor allem Deutschlands Industriekonzerne planen auch hierzulande Tausende Einstellungen. Das hat die Onlineausgabe des manager magazins in einer aktuellen Umfrage unter den Dax30-Konzernen und der Analyse ihrer Geschäftsberichte ermittelt. Das Ergebnis: Die im Dax  notierten Unternehmen planen, in diesem Jahr rund 40.000 Mitarbeiter einzustellen.

Lesen Sie hier, welche deutschen Dax-Unternehmen bereits in erheblichem Umfang versuchen, Frauen und Männer zusätzlich einzustellen, welche im laufenden Jahr nachziehen wollen - und welche gegen den Trend Stellen abbauen.

Zu den Jobmotoren in Deutschland gehört 2011 demnach die Lufthansa . So hat Daimler  angekündigt, in diesem Jahr mindestens 10.000 Stellen zu schaffen. BMW  plant die Einstellung von 2000 Mitarbeitern. Volkswagen  will mittelfristig 5000 bis 6000 neue Mitarbeiter unter Vertrag nehmen. Auch die Lufthansa  hat angekündigt, in diesem Jahr 4000 neue Mitarbeiter in Deutschland einzustellen.

Die Handelsgrößen unter den Dax-Unternehmen stellen dagegen vor allem im Ausland ein. So rechnet Adidas  mit bis zu 2500 neuen Jobs in seinem Auslandsfilialgeschäft, die Metro  beziffert den Mitarbeiterzuwachs im Ausland auf mehrere Tausend.

Demgegenüber stehen vor allem die Pläne des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer , der in diesem Jahr per Saldo einen Abbau von rund 2000 Stellen plant. Auch bei der Commerzbank  ist der durch die Fusion mit der Dresdner Bank bedingte Stellenabbau noch nicht abgeschlossen. Der Abbau von mehr als 7400 Vollzeitstellen ist nach Angaben des Geldsinstituts bis Ende Mai dieses Jahres bereits erfolgt beziehungsweise vertraglich vereinbart. Bis 2013 sollen weltweit rund 9000 Vollzeitstellen gestrichen werden.

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