Rund 20 Millionen beschlagnahmt Staat greift nach Gribkowskys Vermögen

Die Staatsanwaltschaft München hat einem Zeitungsbericht zufolge das Vermögen des ehemaligen BayernLB-Vorstands Gerhard Gribkowsky sichergestellt. Von dem in Untersuchungshaft sitzenden Manager seien mehr als 20 Millionen Euro beschlagnahmt worden.
Ex-BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky: Staatsanwaltschaft verstärkt Druck

Ex-BayernLB-Manager Gerhard Gribkowsky: Staatsanwaltschaft verstärkt Druck

Foto: STRINGER/GERMANY/ REUTERS

München - Über mehr als 20 Millionen Euro seines Vermögens kann der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky nicht mehr frei verfügen. Die Staatsanwaltschaft München habe die Millionen beschlagnahmt. Dies habe Generalstaatsanwalt Christoph Strötz in einer nicht-öffentlichen Sitzung der parlamentarischen Kontrollkommission zur Krisenbewältigung von Deutschlands zweitgrößter Landesbank gesagt.

Die Staatsanwaltschaft war zunächst für keine Stellungnahme erreichbar. Sie wirft dem ehemaligen Risikochef der BayernLB neben Bestechlichkeit noch Untreue und Steuerhinterziehung vor. Die BayernLB geht ihrerseits wegen der milliardenschweren Verluste durch US-Wertpapiere sowie die fatale Übernahme der österreichischen Bank HGAA gegen ihren damaligen Vorstand vor und fordert Schadenersatz.

Gegen Gribkowsky wurde als erstes Klage eingereicht, um Zugriff auf sein Vermögen zu bekommen.

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