De Beers Luxusfans schüren Diamantenfieber

Mehr Lust auf Luxus hat den weltgrößten Diamantenproduzenten De Beers schwarze Zahlen schreiben lassen. Den Nettogewinnim abgelaufenen Jahr bezifferte das Unternehmen mit 598 Millionen Dollar. 2009 hatte de Beers noch einen Verlust von 220 Millionen Dollar hinnehmen müssen.
Diamanten: Höhere Luxusnachfrage im Konsumaufschwung

Diamanten: Höhere Luxusnachfrage im Konsumaufschwung

Foto: Corbis

Antwerpen - Die Preise für Rohdiamanten waren zuletzt wieder deutlich gestiegen. Das Vertrauen sei in die Edelstein-Branche zurückgekehrt, erklärte de Beers. Allerdings sei angesichts anhaltender Unsicherheiten auf den globalen Märkten weder bei Produktion noch beim Umsatz das Niveau realisiert worden, das vor der Finanzkrise erreicht worden sei.

De Beers hat im vergangenen Jahr eine Produktion von 33 Millionen Karat erzielt, angepeilt worden waren 30 bis 31 Millionen. In diesem Jahr will es die Produktion auf 38 Millionen Karat erhöhen.

De Beers gehört zu 45 Prozent dem britischen Bergbaukonzern Anglo American. 40 Prozent gehören der südafrikanischen Familie Oppenheimer und der Rest der Regierung Botswanas. Der wichtigste Markt für Diamanten sind die USA mit einem weltweiten Anteil von rund 40 Prozent. China und Indien sind derzeit die Länder, in denen die Nachfrage nach Diamantenschmuck am stärksten steigt.

kst/rtr
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