Trotz Gewinnrückgang Munich Re erhöht Dividende

Die Munich Re schüttet trotz eines Gewinnrückgangs im Katastrophenjahr 2010 mehr Geld an seine Aktionäre aus. Das Erdbeben in Neuseeland kommt für den Rückversicherer teurer als das verheerende Erdbeben in Chile. Die Hochwasserkosten in Australien betragen eine dreistellige Millionensumme.
Hochwasser im australischen Brisbane: Die Belastung durch die erste Flut im Dezember veranschlagt die Munich Re auf rund 270 Millionen Euro.

Hochwasser im australischen Brisbane: Die Belastung durch die erste Flut im Dezember veranschlagt die Munich Re auf rund 270 Millionen Euro.

Foto: Dave Hunt/ dpa

München - Die Dividende soll um 50 Cent auf 6,25 Euro je Aktie steigen, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Der Überschuss ging vorläufigen Zahlen zufolge um fünf Prozent auf 2,43 Milliarden Euro zurück.

Nachdem das verheerende Erdbeben in Chile die Munich Re früheren Angaben zufolge mit knapp einer Milliarde US-Dollar belastete, kommt das Beben in Neuseeland aus dem September das Unternehmen teurer zu stehen. Mit rund 340 Millionen Euro fällt die Belastung rund anderthalb mal so hoch aus wie bislang gedacht.

Für das erste Hochwasser in Australien im Dezember veranschlagt die Münchener Rück  eine Belastung von rund 270 Millionen Euro. Die Überschwemmung in Brisbane im Januar dürfte im laufenden Jahr mit einer ähnlichen Summe zu Buche schlagen, hieß es.

la/dpa
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