Kurzstreckenjets Neue Milliardenaufträge für Airbus und Boeing

Die beiden weltgrößten Flugzeugbauer melden erneut Milliardenaufträge. Alaska Airlines bestellte bei Boeing, bei Airbus orderte Thomas Cook im großen Stil. Die neuen Jets sollen unter anderem die Kerosinkosten der Fluggesellschaften zu verringern.
Gelddruckmaschinen: Kurz- und Mittelstreckenflieger wie die 737 von Boeing bringen den Hersteller den Löwenteil ihrer Umsätze

Gelddruckmaschinen: Kurz- und Mittelstreckenflieger wie die 737 von Boeing bringen den Hersteller den Löwenteil ihrer Umsätze

Foto: Robert Schlesinger/ dpa

Paris/Seattle - Airbus und Boeing haben am Dienstag fast zeitgleich milliardenschwere Aufträge für ihre erfolgreichen Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge bekanntgegeben. Die Thomas Cook Group bestellte zwölf neue Jets der modernisierten A321-Version mit Sharklets. Laut Preisliste hat der Auftrag einen Gesamtwert von knapp 1,2 Milliarden US-Dollar.

US-Konkurrent Boeing  gab einen Auftrag von Alaska Airlines über 15 Maschinen des Typs 737 bekannt. Die Bestellung hat laut Preisliste einen Gesamtwert von 1,3 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro). Bei Flugzeugbestellungen sind jedoch Rabatte in zweistelliger Prozenthöhe üblich. Die zweistrahlige Boeing 737 ist der direkte Konkurrent der A320-Familie der EADS-Tochter Airbus, zu der die A321 zählt.

Fotostrecke

Hitliste: Welche Airlines am sichersten fliegen

Foto: dpa

Zusätzlich zur Festbestellung dieser Maschinen plane Thomas Cook, weitere Flugzeuge der A320-Familie zu leasen, hieß es weiter. Thomas Cook verspricht sich durch die neuen Flugzeuge geringere Ausgaben für Treibstoff und Wartung. Die Maschinen sind mit sogenannten Sharklets an den Flügelspitzen ausgestattet. Diese aerodynamischen Knickflügel sollen den Treibstoffverbrauch um mindestens 3,5 Prozent senken.

nis/dpa-afx
Mehr lesen über
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.