Fußball-Bundesliga Verlust trotz Rekordumsatz

In der Saison 2009/2010 wurde in der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga offenbar erneut eine Rekordsumme umgesetzt. Mit den rund zwei Milliarden Euro Umsatz konnten die 36 Proficlubs einem Medienbericht zufolge aber keinen Gewinn einspielen.
Teure Spieler, hohe Ausgaben: Das Minus soll in der abgelaufenen Saison 100 Millionen Euro betragen haben

Teure Spieler, hohe Ausgaben: Das Minus soll in der abgelaufenen Saison 100 Millionen Euro betragen haben

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images

Frankfurt am Main - Die Clubs der 1. und 2. Fußball-Bundesliga haben in der Saison 2009/2010 zum sechsten Mal nacheinander einen Rekordumsatz erwirtschaftet. Das berichtet das Sportmagazin "Kicker".

Demnach hätten die 36 Proficlubs rund 2,1 Milliarden Euro umgesetzt, aber erstmals seit 2003 einen Verlust eingefahren. Das Minus soll nach Berechnungen des Magazins etwa 100 Millionen Euro betragen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wollte sich am Montag nicht zu den Summen äußern. "Wir kommentieren diese Zahlen nicht", sagte DFL- Mediendirektor Christian Pfennig.

Der Ligaverband will seine Zahlen am Mittwoch bekanntgeben. In der Saison 2008/2009 hatte der Umsatz der Proficlubs bei 2,036 Milliarden Euro gelegen.

mg/dpa
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