Quartalsbilanz General Electric lässt Krise hinter sich

Der US-Mischkonzern General Electric hat die Krise offenbar überstanden. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz zuletzt leicht. Der Gewinn konnte dank Sparmaßnahmen sogar verdoppelt werden. Nicht nur die eigenen Aktionäre erfreute GE-Chef Jeff Immelt mit seinen Ergebnissen.
"GE ist zurück": Konzernchef Immelt konnte erfreuliche Geschäftsergebnisse präsentieren

"GE ist zurück": Konzernchef Immelt konnte erfreuliche Geschäftsergebnisse präsentieren

Foto: MIKE SEGAR/ Reuters

Hamburg - Das Geschäft des US-Mischkonzerns General Electric kommt wieder in Schwung. Der Siemens-Konkurrent konnte nach andauernden Umsatzrückgängen im Schlussquartal wieder zulegen und auch das Ergebnis kräftig ausbauen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf 41,4 Milliarden Dollar. Dank kräftiger Einsparungen stieg der Gewinn sogar um 52 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar.

Vorbörslich stieg der GE-Kurs um rund 3,6 Prozent. Die Aktien von GE-Konkurrent Siemens  legten nach Veröffentlichung der Zahlen ebenfalls zu und notierte bis zum Mittag 1,7 Prozent fester bei 92,22 Euro.

"GE hat das Jahr mit Schwung beendet", sagte Konzernchef Jeff Immelt am Freitag. Er bekräftigte seine Erwartung, dass die Gewinne in diesem und dem kommenden Jahr weiter steigen werden. Treiber waren zuletzt die Infrastruktur-Sparte mit ihren Zügen sowie das Film- und Fernsehgeschäft der Tochter NBC Universal. Die TV-Senderkette NBC Universal wurde inzwischen mehrheitlich an den Kabelnetzbetreiber Comcast verkauft. Der krisengeschüttelte Finanzarm erholte sich in Riesenschritten.

General Electric ist der Erzrivale von Siemens. Beide bauen Windkraftanlagen, Gasturbinen und medizinische Apparate. Die Deutschen kamen dank eines rechtzeitig angestoßene Konzernumbaus aber wesentlich besser durch die Krise, während GE unter seiner gewichtigen Finanzsparte litt. "GE ist zurück", hatte Immelt aber kürzlich verkündet.

cr/dpa-afx/rtr
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.