Fresenius Medical Care Dialysespezialist kauft in Schweden zu

Fresenius Medical Care will sich auf dem Gebiet der Heimdialyse verstärken. Der Dialysespezialist übernimmt die Bauchfelldialysesparte vom schwedischen Konkurrenten Gambro. Mit der Akquisition will Fresenius Medical Care seine Aktivitäten besonders in Europa und der Region Asien-Pazifik ausbauen.
Fresenius Medical Care: Der weltweite Marktführer bei Dialysegeräten betreut in rund 1500 Dialysekliniken in Amerika, Europa und Asien rund 115.000 Dialysepatienten

Fresenius Medical Care: Der weltweite Marktführer bei Dialysegeräten betreut in rund 1500 Dialysekliniken in Amerika, Europa und Asien rund 115.000 Dialysepatienten

Foto: DDP

Frankfurt - Der weltgrößte Blutwäscheanbieter Fresenius Medical Care (FMC) baut durch einen Zukauf seine Stellung auf dem wachsenden Markt für Heimdialyse aus. Das Unternehmen aus Bad Homburg übernimmt die Sparte Bauchfelldialyse (PD) vom schwedischen Konkurrenten Gambro  , wie die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius mitteilte.

Die Akquisition werde jährlich rund 60 Millionen Dollar zum Umsatz beitragen und sich bereits 2011 positiv auf das Konzernergebnis auswirken. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. "Der Ausbau unserer Position im Bereich der Heimdialyse ist ein wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie", erklärte FMC-Chef Ben Lipps. Besonders in Europa und der Region Asien-Pazifik hofft er durch den Zukauf auf Impulse.

Im Zuge der zunehmenden Öffnung von Gesundheitssystemen vieler Länder für Privatfirmen befindet sich das Unternehmen seit Längerem auf Einkaufstour. In diesem Jahr hat FMC  mit Asia Renal Care und KNC bereits zwei kleinere Dialysefirmen in den Wachstumsmärkten Asien und Russland übernommen.

FMC-Chef Lipps erklärte kürzlich, für Akquisitionen im laufenden Jahr bis zu 500 Millionen Dollar in die Hand nehmen zu können. "Besonders in Märkten, in denen wir bereits aktiv sind, ist es unser Ziel, unseren Marktanteil auf rund 25 Prozent auszubauen", sagte er.

sk/reuters
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