Mittwoch, 26. Juni 2019

Goldman Sachs Millionenregen für Blankfein und Co.

Das Warten hat sich gelohnt: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein löst Aktienoptionen aus dem Jahr 200 ein - und macht einen Millionengewinn

Warmer Millionenregen für die Bosse der US-Bank Goldman Sachs. Nach Angaben der US-Börsenaufsicht SEC lösten Lloyd Blankfein und Co. in der vergangenen Woche Zehntausende Aktienopitionen ein. Dabei ist der Gewinn der Bank gerade drastisch eingebrochen.

New York - Mehrere Topmanager der US-Großbank Goldman Sachs haben in dieser Woche Aktienoptionen zu Geld gemacht und dabei Millionengewinne eingestrichen. Goldman-Chef Lloyd Blankfein löste mehr als 90.000 Optionen ein und machte einen Bruttogewinn von 6,1 Millionen Dollar (umgerechnet 4,8 Millionen Euro), wie aus am Freitagabend veröffentlichten Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC hervorging.

Goldman-Präsident Gary Cohn machte einen Gewinn von knapp fünf Millionen Dollar, Finanzchef David Viniar kam auf ein Plus von 4,5 Millionen Dollar. Goldman zufolge wurden die Optionen im November 2000 gewährt und sollten diesen November verfallen. Goldman Sachs ist die rentabelste Bank an der Wall Street. Im zweiten Quartal ließen eine Rekordbuße an die Börsenaufsicht und die britische Bonussteuer den Gewinn jedoch auf 453 Millionen Dollar einbrechen.

nis/ap

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