Entspannter reisen Roland-Berger-Mitarbeiter nutzen wieder Luxus

Die Mitarbeiter von Roland Berger können auf Dienstreisen wieder die Businessclass buchen. Da die meisten Kunden der Unternehmensberatung ihren Angestellten diesen Luxus wieder ermöglichen, hält Chef Burkhard Schwenker diese Änderung für angemessen.
Roland Berger: Mitarbeiter können wieder den Luxus der Businessclass genießen

Roland Berger: Mitarbeiter können wieder den Luxus der Businessclass genießen

Foto: AP

München - Die unerwartet schnelle Erholung der Wirtschaft verschafft auch den Mitarbeitern der Münchener Unternehmensberatung Roland Berger Luft - in der Luft. Die Partner und Angestellten der drittgrößten deutschen Consultingfirma dürfen ab August auf Dienstreisen wieder in der Businessclass Platz nehmen, und das auch auf kurzen und mittellangen Strecken.

Roland-Berger-Chef Burkhard Schwenker, der zu Beginn nächsten Monats an die Spitze des Aufsichtsrats wechselt, hatte seine Kollegen im Zuge der Finanzkrise gebeten, bei kürzeren Distanzen bevorzugt die Holzklasse zu buchen. Viele Großunternehmen und Kunden von Roland Berger waren auf dem Höhepunkt der Krise ähnlich verfahren.

Nun dürfen die Vielflieger wieder in den vorderen Abteilen Platz nehmen. Das teilten Schwenker und sein Nachfolger Martin Wittig ihren Kollegen am Donnerstag in einer Rundmail mit. Ausnahmen gelten nur, wenn der Mitarbeiter für einen Klienten arbeitet, bei dem die Businessclass nach wie vor tabu ist.

Dank an die Mitarbeiter

Gleichzeitig ermahnen Schwenker und Wittig ihre Mitstreiter, auch künftig rund ein Drittel ihrer Flüge mit Air Berlin  zu absolvieren, die auf Kurzstrecken keine Businessclass vorhält. Mit dem Wettbewerber der Lufthansa  hatte die Beratungsfirma unlängst ein spezielles Firmenabkommen geschlossen.

Auch das Motiv für die überraschende Neuregelung wird in der Mitteilung genannt. Die Geschäfte laufen bei Roland Berger zurzeit deutlich besser als erwartet. "Ein Grund mehr, uns bei Euch allen nochmals ganz herzlich zu bedanken - für Euer Engagement, für Euren Einsatz und für die harte Arbeit, die uns erfolgreich gemacht hat", schreiben Schwenker und Wittig.

dd
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