Handwerk Azubis sollen Jobs im Osten erwägen

Angehende westdeutsche Handwerker sollen in den Osten gehen. Das rät Handwerkspräsident Otto Kentzler der nächsten Generation von Auszubildenden. In vielen Regionen fehle es an Schulabgängern, die Chance auf einen guten Handwerksjob sei deshalb dort hoch.
Auszubildende: Handwerkspräsident rät zu Jobsuche auch im Osten

Auszubildende: Handwerkspräsident rät zu Jobsuche auch im Osten

Foto: Rainer Jensen/ picture-alliance/ dpa

Lehrstellenbewerbern, in den neuen Bundesländern nach einem Ausbildungsplatz zu suchen. "Wer in Westdeutschland keine Lehrstelle bekommt, sollte es im Osten versuchen", sagte Kentzler der "Sächsischen Zeitung" vom Donnerstag. In vielen Regionen fehle es an Schulabgängern: "Die Betriebe finden keine Leute mehr."

In der unmittelbaren Grenzregion zu Polen werde es schon kommendes Jahr Lehrstellenangebote für polnische Jugendliche geben, sagte der Handwerkspräsident der Zeitung. So könnte etwa die schrumpfende Stadt Guben in Brandenburg vom wachsenden Gubin auf polnischer Seite der Oder profitieren.

kst/ddp/reuters
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