Baumarktkette Hornbach wächst in der Krise

Der Baumarktkonzern Hornbach hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von knapp 4 Prozent verbucht. Insgesamt stieg der Umsatz trotz Wirtschaftskrise und des strengen Winters auf 2,8 Milliarden Euro.

Neustadt - Die Konzernerlöse stiegen nach vorläufigen Zahlen auch dank zweier Neueröffnungen um 3,7 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro, wie die Hornbach Holding AG  am Donnerstag mitteilte.

Ohne Neueröffnungen stieg der um Währungskurseffekte bereinigte Umsatz der Bau- und Gartenmärkte konzernweit um 0,7 Prozent.

Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird weiter ein Wert unter der Vergleichszahl des Vorjahres (179,1 Millionen Euro) erwartet, die von Immobiliengewinnen geprägt war. Endgültige Zahlen will Hornbach im Mai vorlegen.

"Wir sind mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Ohne den ungewöhnlich strengen Winter 2010 hätten wir sogar noch eine Schippe drauflegen können", sagte der Vorstandsvorsitzende der Hornbach-Gruppe, Albrecht Hornbach.

Steffen Hornbach, der Vorsitzende des Vorstands der Hornbach-Baumarkt-AG, zeigte sich angetan von den Umsätzen in Deutschland: Hier legte der Nettoumsatz um 2,8 Prozent zu. Angesichts der Wirtschaftskrise konzentrierten sich die Menschen stärker denn je auf ihr Zuhause, so Hornbach.

manager-magazin.de mit Nachrichtenagenturen