Forschung Autoindustrie steckt Rekordsumme in F&E

Die deutsche Automobilindustrie hat im Krisenjahr 2009 nach eigenen Angaben eine Rekordsumme für Forschung und Entwicklung (F&E) ausgegeben. Der Großteil fließt nach Angaben des Branchenverbandes VDA in die Entwicklung kraftstoffeffizienter und CO2-sparsamer Antriebe und Technologien.

Frankfurt am Main - Die Investitionen seien gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Samstag in Frankfurt am Main mit. "Wir sind damit die einzige deutsche Industriebranche, die ihre Forschungs- und Entwicklungs-Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr steigern konnte", betonte VDA- Präsident Matthias Wissmann.

Der VDA stützt sich mit seinen Angaben auf die Statistik des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. "Schwerpunkt sind die Bemühungen um kraftstoffärmere Antriebe ", ergänzte VDA-Sprecher Eckehart Rotter. "Die Zeit ist reif für diese Antriebe."

Die Deutschen hätten sich etwa die Aufgabe gestellt, bei der Batterie-Technologie die Pole- Position einzunehmen. Es werde aber auch Geld in die zahlreichen Assistenzsysteme gesteckt, die das Autofahren sicherer machten. Auch seien bereits mehr als 100 Modelle im Angebot, die weniger als fünf Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchten.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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