Neuordnung ThyssenKrupp verkauft US-Tochter

ThyssenKrupp hat den geplanten Verkauf seiner US-Tochter Safway perfekt gemacht. Die auf Gerüstbau spezialisierte Gesellschaft werde von dem US-Finanzinvestor Odyssey Investment Partners übernommen. die Neuordnung der ThyssenKrupp-Sparte für Industriedienstleistungen sei nun abgeschlossen.

Düsseldorf - Der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp  hat einen Käufer für seine US-Tochter Safway gefunden. Der Gerüstdienstleister geht an die US-Investmentgesellschaft Odyssey Investment Partners, wie der Dax-Konzern am Montag mitteilte. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

Safway beschäftigt derzeit etwa 5000 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von mehr als 700 Millionen Dollar. Das sind umgerechnet 471 Millionen Euro. Die Veräußerung wird rückwirkend zum 30. September wirksam und muss noch von den zuständigen Kartellbehörden und den Aufsichtsratsgremien genehmigt werden.

Das Unternehmen gehört zur Sparte für Industriedienstleistungen. Eigentlich war die Veräußerung des Bereichs als Ganzes und schon im Geschäftsjahr 2008/2009 geplant. Wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise war der Prozess aber ins Stocken geraten, so dass sich der in Duisburg und Essen ansässige Konzern zu einem Verkauf in Teilen entschied.

Im Oktober wurde der Verkauf der ThyssenKrupp Industrieservice an das Frankfurter Dienstleistungsunternehmen Wisag vereinbart. Die Veräußerung des dritten Teils Xervon wurde vor gut drei Wochen abgeblasen, weil kein passender Käufer gefunden wurde. Wie ThyssenKrupp nun erklärte, ist die Neuordnung der Sparte für Industriedienstleistungen mit dem Verkauf von Safway abgeschlossen.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters