Deutschlandfonds HWWI fordert Auflösung

Angesichts der Erholung der deutschen Wirtschaft fordert das Hamburgische Welt-Wirtschaftsinstitut eine Abschaffung des Deutschlandfonds.

Hamburg "Je früher man den Deutschlandfonds einstellt, desto besser", sagte der Leiter des Hamburgischen Welt-Wirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag".

Man solle noch die Zusagen abarbeiten, die man gemacht habe, und das Unterfangen dann einstellen. Im Deutschlandfonds stellt die Bundesregierung insgesamt 115 Milliarden Euro an Bürgschaften und Krediten für Unternehmen bereit. Voraussetzung ist, dass sie durch die Krise in Schwierigkeiten gekommen sind und nicht bereits vorher angeschlagen waren.

GM und Opel dürfe der Staat indes Hilfen nicht verweigern, sagte Straubhaar dem Blatt. Der Staat könne nicht GM verwehren, was er Magna zuvor angeboten habe. Sonst komme er in den Ruch, einseitige Industriepolitik betreiben zu wollen. Damit sei er aber ein Gefangener seiner eigenen Versprechen und Spielball betriebswirtschaftlicher Gewinnmaximierung.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx