Sparprogramm ThyssenKrupp will 10.000 Jobs streichen

Der von der Stahlkrise schwer gebeutelte ThyssenKrupp-Konzern will einem Bericht zufolge rund 10.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Gleichzeitig soll die Zahl der Kurzarbeiter deutlich sinken.

Hamburg - Das Unternehmen werde internen Planungen zufolge im neuen Geschäftsjahr, das am 1. Oktober 2009 begonnen hat, freiwerdende Stellen nicht neu besetzen sowie Betriebsteile verkaufen oder schließen, schreibt das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in einer Vorabmeldung vom Samstag.

Der Stellenabbau sei Teil des bereits bekannt gegebenen größeren Sparprogramms im Zuge einer Konzern-Neuordnung, bei dem weltweit insgesamt mehr als 20.000 Jobs wegfallen sollen. Früheren Informationen des Betriebsrates zufolge soll es im Zuge der Konzern-Neuordnung keine betriebsbedingte Kündigungen geben.

In dem Bericht heißt es, der von der Stahlkrise schwer gebeutelte Konzern wolle zudem die Zahl der Kurzarbeiter von 49.000 auf 20.000 verringern.

manager-magazin.de mit Material von ap