Geschäftbericht Drogeriekette DM trotzt Krise

Die Drogeriekette DM hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihr Filialnetz kräftig erweitert. Doch auch flächenbereinigt kletterte der Umsatz deutlich. DM ist mittlerweile größter Drogerie-Einzelhändler in Deutschland.

Karlsruhe - Die Drogeriemarktkette DM ist mitten in der Wirtschaftskrise weiter kräftig gewachsen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009 (30. September) kletterte der Umsatz um 11,6 Prozent auf einen Rekordwert von 5,21 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. DM sprach von einer sehr positiven Geschäftsentwicklung im In- und Ausland, machte aber keine näheren Angaben zum Ergebnis.

Wie es hieß, ist die Entwicklung auf die Errichtung neuer Filialen, aber auch auf deutliches Wachstum bei bereits bestehender Verkaufsfläche zurückzuführen.

Europaweit stieg die Zahl der Filialen um knapp 200 auf 2221. In Deutschland gibt es nunmehr 1105 Märkte, rund 90 mehr als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen kündigte zugleich den weiteren Ausbau des Filialnetzes an. So sollen auch in Norddeutschland, wo dm erst seit 2008 präsent ist, neue Märkte entstehen. Jede Woche sollen nach den Plänen insgesamt fünf neue Märkte entstehen. Flächenbereinigt wuchs der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr immer noch um 5 Prozent.

Wie es weiter hieß, wächst DM deutlich schneller als die Branche. Nach Daten von Marktforschern ist DM mit einem Markanteil von 15,1 (Vorjahr: 13,5) Prozent größter Einzelhändler für Drogeriewaren vor Schlecker, Rossmann und Müller. Der Konzern beschäftigt insgesamt 33.500 Mitarbeiter, rund 21.500 davon in Deutschland.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen