Tagesticker Finanzinvestoren greifen vermehrt zu

Finanzinvestoren kaufen wieder mehr Firmen in Deutschland. ThyssenKrupp stoppt den Verkauf seiner Tochter Xervon mit 8000 Beschäftigten. Metro will 2010 erste Märkte in Ägypten eröffnen. An der New Yorker Börse schließt der Dow Jones über der Marke von 10.000 Punkten. Verfolgen Sie den Tagesticker auf manager-magazin.de.

22.10 Uhr: Angeführt von Finanztiteln haben die US-Börsen am Donnerstag nach einem wechselvollen Handel deutlich fester geschlossen. Der Dow Jones , der Index für die Standardwerte, legte 1,3 Prozent auf 10.081 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,1 Prozent auf 1092 Zähler. Der Index der Technologiebörse, der Nasdaq Composite , stieg um 0,7 Prozent und ging mit 2165 Punkten aus dem Handel.

21.50 Uhr: Die französische Großbank BNP Paribas (Kurswerte anzeigen)ist bei ihrer Kapitalerhöhung auf großes Interesse gestoßen. Das Angebot sei 2,5fach überzeichnet gewesen, teilte die Bank mit. Ende September hatte BNP angekündigt, sein Kapital um 4,3 Milliarden Euro durch die Ausgabe neuer Aktien erhöhen zu wollen. Mit dem Geld sollen die erhaltenen Staatshilfen schneller zurückgezahlt werden. Für zehn Aktien erhalten BNP-Anteilseigner ein neues Papier für 40 Euro.

21 Uhr: Finanzinvestoren kaufen allmählich wieder Unternehmen in Deutschland. Im dritten Quartal hätten die von der Finanzkrise gebeutelten Private-Equity-Firmen hierzulande 14 Unternehmen für 1,94 Milliarden Euro gekauft, heißt es in einer Studie von Candover. Das Volumen habe sich damit im Vergleich zum zweiten Quartal verfünffacht, als die Finanzinvestoren neun Unternehmen für ganze 402 Millionen Euro übernahmen. Die Branche leidet darunter, dass sie von den Banken kaum noch das Fremdkapital bekommt, das ihr früher hohe Renditen beschert hat. Nun muss sie deutlich mehr Eigenkapital einsetzen. Deshalb werden die Transaktionen kleiner.

20.02 Uhr: ThyssenKrupp (Kurswerte anzeigen) hat den Verkauf seiner Dienstleistungstochter Xervon gestoppt. "Keiner der Bieter konnte ein schlüssiges Best-Owner- und Finanzierungskonzept vorlegen, welches die Interessen der Mitarbeiter und Kunden und des ThyssenKrupp-Konzerns adäquat berücksichtigte", sagte ein Sprecher am Donnerstagabend. Die Tochter mit 8000 Mitarbeitern und 40 Standorten weltweit verbleibe daher im Konzern. Xervon ist ein Dienstleister für die Energie- und Ölbranche.

19.20 Uhr: Magnas Partner bei der Übernahme von Opel, die russische Sberbank (Kurswerte anzeigen), bekommt die Wirtschaftskrise schwer zu spüren. Der Überschuss fiel in den ersten neun Monaten um 91 Prozent zum Vorjahr auf rund 210 Millionen Euro, teilte das staatliche Geldhaus mit. Rückstellungen für faule Kredite dürften fast den gesamten Gewinn 2009 aufbrauchen. Für das nächste Jahr rechnet die Bank wieder mit deutlichen Gewinnzuwächsen. Die Sberbank will zusammen mit dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna Opel übernehmen.

19 Uhr: Metro  will Anfang kommenden Jahres seinen ersten Großhandelsmarkt in Ägypten eröffnen. Bis zu 22 weitere Geschäfte sollen folgen, wie ein Sprecher des Konzernbereichs Cash & Carry am Donnerstag sagte. Die Grundsteinlegung für den ersten Markt finde am Dienstag in Kairo statt. Metro betrachtet den Start in Ägypten als wichtigen Schritt in die Wachstumsregion Naher Osten und Nordafrika.

18 Uhr: Dem ehemaligen Chef des Medienkonzerns Vivendi , Jean-Marie Messier, wird wegen Bilanzmanipulationen in Frankreich der Prozess gemacht. Zudem seien zwei weitere frühere Topmanager wegen Bilanzschiebereien im Jahr 2001 angeklagt worden, teilte Vivendi am Donnerstag mit. Der Schritt des zuständigen Untersuchungsrichters kam überraschend, die Staatsanwaltschaft hatte im Januar eine Einstellung des Verfahrens empfohlen. Wegen Bilanzbeschönigungen im Jahr 2001 muss sich Vivendi bereits vor einem Gericht in New York verantworten.

Epcos verlässt nach zehn Jahren die Börse

17.34 Uhr: Nach dem Kursanstieg der vergangenen Wochen sind die Investoren am deutschen Aktienmarkt vorsichtig geworden. Gewinnmitnahmen drückten den Dax  am Donnerstag 1,2 Prozent ins Minus auf 5763 Zähler. Das Tagestief hatte bei 5712 Punkten gelegen.

"Nachdem die US-Bilanzsaison recht gut angelaufen ist, kamen gestern einige Enttäuschungen", sagte ein Börsianer. "Da geht der eine oder andere erst einmal auf Nummer sicher und nimmt Gewinne mit." Die Erwartungen seien deutlich gestiegen, fügte ein anderer Händler hinzu. "Die Unternehmen müssen mittlerweile wirklich positiv überraschen; die Erwartungen zu erfüllen, reicht nicht mehr".

17.20 Uhr: Der Elektronikteile-Hersteller Epcos verabschiedet sich nach zehn Jahren voller Höhen und Tiefen von der Börse. Die Aktiennotierung werde in Kürze eingestellt, teilte das früher zu Siemens gehörende Unternehmen mit. Neuer Eigentümer ist der japanische Elektronikriese TDK. Dieser hat die Epcos-Kleinaktionäre mittlerweile gegen eine Zwangsabfindung aus dem Unternehmen gedrängt und kontrolliert 100 Prozent. Der sogenannte Squeeze-Out sei am Donnerstag im Handelsregister eingetragen worden, hieß es.

17.12 Uhr: Der Dow Jones  ist am Donnerstag nach einem negativen Auftakt ins Plus gestiegen und über die Hürde von 10.000 Punkten gesprungen. Am späten Nachmittag (MEZ) gewann er 0,55 Prozent auf 10.004 Punkte. An der Technologiebörse gab der Nasdaq Composite hingegen um 0,42 Prozent auf 2141 Punkte nach.

16.10 Uhr: In den USA ist der Sammelindex der Frühindikatoren im September stärker als erwartet gestiegen. Der Index sei zum Vormonat um 1,0 Prozent geklettert, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board in Washington mit. Das war der sechste Anstieg in Folge. Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet. An der New Yorker Börse drehte der Dow Jones nach der Meldung ins Plus.

16 Uhr: In Call Centern finden wieder mehr Menschen in Deutschland einen Job. In der Branche würden zum Jahresende 450.000 Beschäftigte arbeiten. Das entspreche einem Wachstum von drei Prozent, teilte das Call Center Forum (CCF) am Donnerstag bei seinem Jahrestreffen mit. Im Vergleich zum deutlichen Plus in den Jahren 2006 und 2007 habe sich das Wachstum wegen der Wirtschaftskrise und des neuen Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung jedoch abgeschwächt.

Deutsche Post streicht nach Quelle-Pleite 400 Jobs

15.40 Uhr: Trotz wieder fallender Aktienkurse haben die Anleger am Donnerstag am Devisenmarkt den Euro  gekauft. Die Gemeinschaftswährung eroberte die Marke von 1,50 Dollar zurück. Am Mittwochabend war der Euro erstmals seit August vorigen Jahres wieder über diese Marke gestiegen. "Zuletzt war der Euro meist im Würgegriff der Aktien. Jetzt scheint sich diese Abhängigkeit etwas zu lockern", sagte Mario Mattera, Analyst beim Bankhaus Metzler in Frankfurt. Dies zeige, dass der Status des Dollar als Weltreservewährung angekratzt sei. Viele Marktteilnehmer unterstellten zudem der US-Regierung, trotz gegenteiliger Bekenntnisse durchaus einen schwächeren Dollar zu befürworten. Damit könnten die USA ihren Export stützten. Ein weitere Faktor für die Dollarschwäche ist Händlern zufolge die Einschätzung, dass die US-Notenbank die US-Volkswirtschaft noch für eine ganze Weile mit billigem Geld versorgen wird.

15.10 Uhr: Die US-Wirtschaft dürfte im zweiten Halbjahr nach Einschätzung eines führenden Notenbankers wieder etwas wachsen. Für eine Änderung des geldpolitischen Kurses werde dieses Wachstum aber wohl noch nicht ausreichen, sagte der Chef der Fed von Boston, Eric Rosengren. Die US-Notenbank hat wegen der schwersten Rezession seit gut acht Jahrzehnten ihren Leitzins in noch nie dagewesener Manier gesenkt und pumpt zudem Milliarden in das Finanzsystem.

14.59 Uhr: Die weltgrößte Fluggesellschaft Delta Airlines  ist wegen der Belastungen durch die Fusion mit Northwest im dritten Quartal erneut in die roten Zahlen geflogen. Der Verlust lag bei 161 Millionen Dollar, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Gemessen am gemeinsamen Umsatz beider Airlines ein Jahr zuvor, gingen die Erlöse um mehr als ein Fünftel auf knapp 7,6 Milliarden Dollar zurück.

14.53 Uhr: Die Deutsche Post  plant nach dem Aus des Versandhändlers Quelle den Abbau von rund 400 Stellen und die Schließung von drei Standorten. Wie ein Sprecher der Post-Tochter DHL am Donnerstag sagte, seien die betroffenen Beschäftigten bereits informiert worden. Nun würden die Gespräche mit den Sozialpartnern beginnen. Zeitplan und Art der Stellenstreichungen würden aber vom Fortgang des Liquidationsverfahrens für Quelle abhängen. Für genaue Informationen sei es noch zu früh.

14.25 Uhr: Der US-Pharmakonzern Merck & Co.  hat nach einem Gewinnplus im dritten Quartal seine Ergebnisprognose für 2009 nach oben geschraubt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern nun ein Ergebnis vor Sonderposten von 3,20 bis 3,30 Dollar je Aktie. Der Überschuss stieg dank eines Beteiligungsverkaufs auf 3,424 Milliarden Dollar nach 1,092 Milliarden Dollar im Vorjahr, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

14.15 Uhr: Der Telekomkonzern AT&T (Kurswerte anzeigen) hat seinen Umsatz- und Gewinnrückgang im dritten Quartal nur teilweise mit seinem starken Mobilfunkgeschäft auffangen können. Unterm Strich stand ein Gewinn von 3,19 Milliarden Dollar, nach 3,23 Milliarden im Vorjahr, teilte das Unternehmen in Dallas mit.

13.45 Uhr: Der Pharmahersteller Wyeth  macht nach der Übernahme durch den Weltmarktführer Pfizer  seine Werke in Münster und Würselen dicht. Pfizer bestätigte am Donnerstag eine Vorabmeldung des Internetportals der "Münsterschen Zeitung". 450 Beschäftigte seien betroffen. Mitarbeitern sollen Arbeitsplätze an den Standorten Berlin und Karlsruhe angeboten werden. Die Übernahme des US-Mutterkonzerns Wyeth durch den ebenfalls amerikanischen Konkurrenten war im Januar verkündet worden.

BayernLB droht neues Ungemach

13 Uhr: Der von der Finanzkrise hart getroffenen BayernLB droht neues Ungemach. Die Notwendigkeit einer weiteren Kapitalerhöhung für die österreichische Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) könne ausdrücklich nicht ausgeschlossen werden, sagte Bayerns Finanzminister und BayernLB-Chefkontrolleur Georg Fahrenschon (CSU) in München. Die BayernLB sei aber stark genug, um ihren Anteil an einer HGAA-Kapitalerhöhung selbst tragen zu können. Weitere staatliche Hilfen für Deutschlands zweitgrößte Landesbank seien nicht nötig.

12.30 Uhr: Der Schweizer Außenhandel ist in den ersten neun Monaten um über 15 Prozent eingebrochen. Besonders deutlich war der Rückgang mit dem wichtigsten Handelspartner der Schweiz, der Europäischen Union, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Hart getroffen hat es die Uhrenindustrie. Allein im September brachen deren Exporte um über ein Viertel ein. Mit der anhaltenden Schwäche der Branche sind deren Exportzahlen mittlerweile auf das Niveau von 2006 abgesackt.

12.15 Uhr: Rechtliche Bedenken von General Motors (Kurswerte anzeigen) (GM) verzögern den Verkauf von Opel an den Zulieferer Magna . Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird der Vertrag wohl erst in der kommenden Woche unterschrieben. Der US-Konzern konnte sich bislang nicht dazu durchringen, den von der EU-Kommission verlangten Brief zu schreiben und darin zu erklären, dass die Entscheidung für Magna ohne jeden politischen Druck gefallen ist. "Das war nicht der Fall, weil uns nie eine Alternative zu Magna gelassen wurde", verlautete am Donnerstag aus Unternehmenskreisen. Das GM-Schreiben ist Voraussetzung dafür, dass die EU-Kommission die 4,5 Milliarden Euro Staatshilfen für die neue Opel-Gesellschaft genehmigt.

12 Uhr: Hyundai (Kurswerte anzeigen) hat im vergangenen Quartal mehr verdient. Der Überschuss wurde im Jahresvergleich mehr als verdreifacht, und zwar umgerechnet auf 555,5 Millionen Euro. Hyundai profitierte dabei von der schwachen südkoreanischen Landeswährung. Dazu kamen Steueranreize in Südkorea und Programme der Regierungen weltweit, um den Autokauf zu fördern. Hyundai nimmt mit seiner Schwesterfirma Kia Motors Platz fünf der weltweit größten Autobauer ein.

11 Uhr: Deutschland ist einer Studie zufolge der wettbewerbsfähigste und stabilste Automobilstandort der Welt. 58 Prozent der befragten Manager aus 300 europäischen Unternehmen der Automobilindustrie schätzen die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands als hoch oder sehr hoch ein, wie die Autoren der Studie von der Unternehmensberatung Ernst & Young mitteilten. Japan und China folgten mit 53 und 52 Prozent. Osteuropäische Länder liegen hingegen abgeschlagen auf hinteren Plätzen, etwa die Slowakei und Tschechien (je 28 Prozent). Die USA kommen auf 27 Prozent.

Bundesagentur erwartet Ansturm von Quelle-Beschäftigten

10.45 Uhr: Die Aktienkurse rutschen weiter ab. Der Frankfurter Leitindex Dax (Kurswerte anzeigen) baut seine Verluste auf 2 Prozent aus und notiert mit 5716 Punkten.

10.15 Uhr: Der Autobauer Daimler (Kurswerte anzeigen) steckt 600 Millionen Euro in die Erweiterung seines Pkw-Werks im badischen Rastatt, um künftig mehr verbrauchsarme Kompaktwagen anbieten zu können. "Mit dieser bedeutenden Investition stellen wir die Weichen für unsere Zukunft im Kompaktwagensegment und sichern langfristig den Standort Rastatt", sagte Konzernchef Dieter Zetsche. Ingesamt beliefen sich die Investitionen an allen deutschen Standorten in den Jahren 2009 und 2010 auf drei Milliarden Euro. Für den Werksneubau im ungarischen Kecskemet hat Daimler 800 Millionen Euro veranschlagt.

10 Uhr: Bei der Bundesagentur für Arbeit laufen die Vorbereitungen für den erwarteten Ansturm von Quelle-Beschäftigten in Nürnberg auf Hochtouren. Bereits am Freitag soll es eine Infobörse für die rund 120 Auszubildenden des insolventen Versandhauses geben, wie der Sprecher der Nürnberger Arbeitsagentur, Matthias Klar, sagte. Vom kommenden Montag an werden die Mitarbeiter in einer eigens eingerichteten Außenstelle im Quelle-Versandzentrum in Fürth betreut. Die Bundesagentur rechnet mit bis zu 4000 Menschen, die zum 1. November in die Arbeitslosigkeit gehen.

9.30 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt hat mit deutlichen Verlusten begonnen. Der Leitindex Dax  fiel um 1,3 Prozent auf 5757 Punkte. Der MDax  verlor 1,7 Prozent auf 7334 Zähler und der TecDax  sank um 1,6 Prozent auf 764 Punkte.

9.15 Uhr: Im Krisenjahr 2008 hat das staatliche Rettungspaket für die Banken ein Loch von 3,3 Milliarden Euro in den Haushalt gerissen. Das meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Zur Stützung der angeschlagenen Banken gewährte die öffentliche Hand den Instituten Kapitalspritzen sowie Bürgschaften und glich Abschreibungen auf Schrottpapiere aus. Wegen der Stabilisierungsmaßnahmen stieg der Schuldenstand des Staates um 53,5 Milliarden Euro. Allein die Kapitalhilfen für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB, die Commerzbank und die BayernLB erhöhten die Schulden um 13 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr.

9 Uhr: Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson (Kurswerte anzeigen) hat im dritten Quartal 72 Prozent weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank auf 800 Millionen schwedische Kronen. Das Handy-Joint-Venture Sony Ericsson steckt weiter in den roten Zahlen, und das neu gegründete Chip-Gemeinschaftsunternehmen ST-Ericsson liefert bislang ebenfalls nur Verluste. Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 46,4 Milliarden Kronen (450 Millionen Euro), wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte.

Chinas Wirtschaft wächst um 8,9 Prozent

8.45 Uhr: In Frankreich hat sich die Stimmung der Unternehmen im Oktober stärker als erwartet aufgehellt. Das Geschäftsklima sei von revidiert 86 (zuvor 85) Punkten im Vormonat auf 89 Punkte geklettert, teilte die französische Statistikbehörde INSEE in Paris mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Wert von 87 Punkten gerechnet.

8.30 Uhr: Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé (Kurswerte anzeigen) hat in den ersten neuen Monaten 2009 weniger Umsatz erzielt. Er sank um 2,2 Prozent auf 79,5 Milliarden Franken (52,6 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Hauptverantwortlich für den Rückgang sei der starke Franken  , hieß es. Organisch, also aus eigener Kraft, weist Nestlé ein Umsatzplus von 3,6 Prozent aus. Zudem wollen die Schweizer ihr Aktienrückkaufprogramm in diesem Jahr von vier auf sieben Milliarden Franken aufstocken.

8.10 Uhr: Chinas Wirtschaft ist mit einem Quartalswachstum von fast 9 Prozent auf dem Weg der Erholung. Wie das nationale Statistikamt am Donnerstag mitteilte, lag das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal dieses Jahres mit 8,9 Prozent deutlich höher als in den beiden vorangegangenen Quartalen.

8 Uhr: Die Baumarktkette Praktiker  leidet weiter unter ihrem schleppenden Auslandsgeschäft und sieht nach einem schwachen Quartal keinen Grund zum Aufatmen. "Die konjunkturelle Unsicherheit ist trotz manch positiver Signale weiterhin groß", sagte Praktiker-Chef Wolfgang Werner im saarländischen Kirkel. Deshalb setzt das Management vor allem auf Sparmaßnahmen. In den ersten neun Monaten fiel der Betriebsgewinn um 51,3 Prozent auf 53,2 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 5 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro.

7.50 Uhr: Der Euro (Kurswerte anzeigen) hat sich am Donnerstag trotz leichter Kursverluste bei der Marke von 1,50 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,4990 Dollar. Am späten Vorabend war der Euro auf bis zu 1,5046 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit 14 Monaten gestiegen. Ein Dollar kostete am Donnerstag 0,6671 Euro.

7.20 Uhr: Deutschlands größter Handelskonzern Metro (Kurswerte anzeigen) setzt seine Expansion in Japan ungeachtet der Wirtschaftskrise fort. "Wir wachsen in Japan", sagte Metro-Vorstand Frans Muller am Donnerstag in Tokio anlässlich der Eröffnung des sechsten Großmarkts in dem ostasiatischen Land. Für nächstes Jahr kündigte er zwei weitere Standorte für das Großhandelsgeschäft für Kleingewerbe (Cash & Carry) an. Erstmals wird Metro dabei einen Markt im Herzen Tokios eröffnen, und zwar in Tatsumi nahe der weltberühmten Luxuseinkaufsmeile Ginza.

7 Uhr: Die US-Wirtschaft arbeitet sich der Notenbank Federal Reserve zufolge allmählich aus der tiefen Rezession heraus. In den zwölf Distrikten der Notenbank habe sich die wirtschaftliche Situation stabilisiert oder leicht verbessert, heißt es in dem neuesten Bericht der Behörde.

6.30 Uhr: Die Baumarktkette Praktiker (Kurswerte anzeigen) leidet weiter unter seinem Auslandsgeschäft und sieht nach einem schwachen Quartal keinen Grund zum Aufatmen. "Die konjunkturelle Unsicherheit ist trotz manch positiver Signale weiterhin groß", sagte Praktiker-Chef Wolfang Werner. In den ersten neun Monaten sank das Ebita um 51,3 Prozent auf 53,2 Millionen Euro, während der Umsatz um 5,0 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro zurückging.

5 Uhr: Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag bei der Marke von 81 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember 81,03 Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Vortag. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete 79,43 Dollar und damit 26 Cent weniger als am Vortag.

manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen

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