Tagesticker US-Börsen schließen mit Verlusten

In New York schließen die Aktienindizes den Handel mit Verlusten. Investoren erwägen offenbar, beim Kurznachrichtendienst Twitter einzusteigen. GM-Chef Fritz Henderson erwartet, dass sich der Automarkt in 2010 leicht erholt. DIW-Präsident Zimmermann kritisiert Steuersenkungsversprechen vor der Bundestagswahl scharf. Verfolgen Sie den Tagesticker auf manager-magazin.de.

22.07 Uhr: Die US-Börsen sind am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones der Standardwerte büßte 0,4 Prozent ein und schloss bei 9707 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf zwischen 9666 und 9805 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor knapp 1 Prozent auf 1050 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 1,1 Prozent auf 2107 Punkte.

Händler machten für die schwächere Tendenz enttäuschende Daten vom US-amerikanischen Häusermarkt verantwortlich."Diejenigen, die dachten wir hätten den Boden auf dem Immobilienmarkt erreicht, dürften nun ziemlich enttäuscht sein", sagte ein Händler. In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im August überraschend gesunken. "Vielleicht haben die Daten nun etwas Öl ins Feuer gegossen - die Erholung steht ohnehin auf ein bisschen wackeligen Beinen."

21.40 Uhr: Der Kurznachrichtendienst Twitter steht offenbar kurz davor, sich von einer Investorengruppe 100 Millionen Dollar für die weitere Entwicklung zu holen. Der Dienst solle dabei mit einer Milliarde Dollar bewertet werden, berichtet das "Wall Street Journal" am Donnerstag in der Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen. Bei Twitter können Nutzer bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten veröffentlichen. Der Dienst zählt zu den derzeit populärsten im Internet. Er wächst schnell und hatte zuletzt mehr als 20 Millionen Nutzer. Twitter verdient allerdings bisher kein Geld und sucht noch nach einem Geschäftsmodell.

21.30 Uhr: Nach einem deutlichen Gewinneinbruch infolge der Kreditkrise strafft die Allianz offenbar ihre Vermögensverwaltung in Europa und nimmt die Töchter stärker an die Kandare. Eine neu eingezogene europäische Führungsebeneentmachte dabei teilweise die regionalen Niederlassungen, berichtet das "Handelsblatt" (Freitag) unter Berufung auf eine interne Mitteilung an die Mitarbeiter. Die Vermögensverwaltungssparte Allianz Global Investors in Europa solle künftig von einem sechsköpfigen Team unter der Leitung der Europa-Chefin Elizabeth Corley geführt werden. Ziel der Zentralisierung sei es nun, den Wachstumspfad wieder aufzunehmen.

20.50 Uhr: Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat im Zuge der Kritik an den deutschen Milliardenhilfen für Opel vor Bestechung gewarnt. Es sei inakzeptabel, wenn eine Regierung Unternehmen schmiere, um Jobs zu erhalten, sagte Kroes in New York. "Wir können nicht akzeptieren, dass Konzerne abhängig von Hilfen werden. Solche Verhaltensweisen sind ein Rezept für Handelskriege und Armut - kein Ausweg aus dieser Rezession", sagte die Kommissarin in ihrer bislang schärfsten Kritik seit der Opel-Einigung.

20.17 Uhr: DIW-Präsident Klaus Zimmermann hat Steuersenkungsversprechen vor der Bundestagswahl kritisiert und vor einem Anstieg der Neuverschuldung auf sogar 130 Milliarden Euro in 2010 gewarnt. Selbst ein durch Steuersenkungen steigendes Wirtschaftswachstum werde nicht genügend Einnahmen verursachen, um die ursprünglichen Einnahmeausfälle auszugleichen, sagte der Präsident des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung der Onlineausgabe der "BILD". Zimmermann kritisierte die Regierung mit den Worten: "Nur durch massive Sparmaßnahmen, den Abbau von Subventionen und durch andere Steuererhöhungen kann die explodierende Staatsverschuldung in den Griff gebracht werden."

19.30 Uhr: Der US-Automarkt wird sich laut General-Motors-Chef (GM) Fritz Henderson im kommenden Jahr leicht erholen. "2010 wird es eine moderate Verbesserung geben", sagte Henderson am Donnerstag zu Journalisten. So könnten in den USA 11,5 bis zwölf Millionen Fahrzeuge verkauft werden. Die bisherige Muttergesellschaft des Rüsselsheimer Autobauers Opel komme derzeit auf einen Anteil von 19,4 Prozent im Heimatmarkt. GM hatte im Juli den Gläubigerschutz verlassen und sich neu strukturiert. Für dieses Jahr rechnet Henderson mit einem Absatz von zehn bis 10,5 Millionen Autos in den USA. In China könnten sogar mehr als elf Millionen Fahrzeuge verkauft werden.

19.00 Uhr: Das Gewerbesteueraufkommen von Städten und Gemeinden ist im zweiten Quartal um mehr als ein Fünftel eingebrochen. Wegen des Rückgangs um 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal hätten die Betriebe allein im Frühjahr 2,5 Milliarden Euro weniger Gewerbesteuer gezahlt, meldet das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf eine Übersicht des Bundesfinanzministeriums. Besonders stark betroffen sei Bremen, wo die Einnahmen um über 40 Prozent gesunken seien. Hessens Kommunen hätten Einbrüche von gut einem Drittel verzeichnet. Hauptgründe für den Einbruch seien die Folgen der Unternehmensteuerreform und die Rezession.

Dow Jones rutscht weiter ab

18.20 Uhr: Die New Yorker Börsen sind nach unerwartet schlechten Daten vom US-Häusermarkt am Donnerstag tiefer ins Minus gerutscht. Im August wurden überraschend weniger bestehende Eigenheime verkauft. Analysten hatten mit einem Anstieg gerechnet. Zu Handelsbeginn hatte ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe noch Hoffnungen auf eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes geschürt und den Börsen Kursgewinne beschert. Der Dow Jones  notierte bis 18.20 Uhr (MEZ) 0,7 Prozent tiefer bei 9682 Punkten. Der S&P-500 verlor 1,1 Prozent auf 1049 Zähler, der Nasdaq Composite  1,4 Prozent auf 2101 Punkte.

18.00 Uhr: In Frankreich ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen. Im August habe es 2,55 Millionen Menschen ohne Beschäftigung gegeben, teilte das Arbeitsministerium mit. Im Vergleich zum Vormonat bedeute das einen Zuwachs um 18.100. Binnen eines Jahres erhöhte sich die Zahl der Menschen ohne Job damit um 25,8 Prozent.

17.15 Uhr: Die US-Notenbank Fed will ihre kurzfristigen Nothilfen für Banken noch mindestens bis Ende Januar anbieten. Angesichts der Stabilisierung der Finanzmärkte würden der Umfang und die Laufzeit der Auktionen aber abnehmen, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Bei der Neufestlegung des Auktionsturnus werde der erwartet höhere Druck am Geldmarkt zum Jahresende berücksichtigt.

16.30 Uhr: Schwache US-Konjunkturdaten drücken am Nachmittag die Börsenkurse. In den USA sind im August überraschend weniger bestehende Eigenheime verkauft worden. Aufs Jahr hochgerechnet sank ihre Zahl um 2,7 Prozent auf 5,10 Millionen, wie die Vereinigung der Immobilienmakler mitteilte. Im Juli waren es 5,24 Millionen. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 5,35 Millionen Eigenheime gerechnet. In New York rutschte der Dow Jones , der zunächst behauptet eröffnet hatte, um 0,4 Prozent auf 9708 Zähler ab. Der Dax  ging zuletzt mit 1,3 Prozent auf 5632 Zähler in die Knie.

16.09 Uhr: Die größte deutsche Landesbank LBBW rechnet auch in diesem Jahr mit tiefroten Zahlen. Im laufenden Geschäftsjahr werde ein Verlust von rund zwei Milliarden Euro erwartet, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Stuttgart aus Kreisen der Eigentümer der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Gründe für das Minus seien die Wirtschaftskrise und Ausfälle durch riskante Immobiliengeschäfte.

15.41 Uhr: Die große Mehrheit der Bundesbürger erwartet nach der Bundestagswahl höhere Steuern und Abgaben. Insgesamt 81 Prozent gehen nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Emnid- Instituts davon aus, dass es "eher zu Steuer- und Abgabenerhöhungen kommen" wird. Eher mit geringeren Belastungen rechnen dagegen nur 14 Prozent. Die Umfrage wurde vom Sender N24 in Auftrag gegeben.

15.27 Uhr: Für die Zeit nach der Wirtschaftskrise rechnen die Zeitarbeitsunternehmen mit einer boomenden Nachfrage nach Leiharbeitskräften. Die Bedeutung der Zeitarbeit werde nach der Krise weiter zunehmen, lautet das Fazit der Unternehmensberatung Lünendonk aus Kaufbeuren in einer am Donnerstag vorgelegten Branchenstudie.

15.07 Uhr: Der Technologiekonzern Jenoptik (Kurswerte anzeigen) hat mit Hilfe einer Staatsbürgschaft einen Großteil seiner Kredite umgeschuldet. Nach Unternehmensangaben wurden Darlehen mit einem Volumen von rund 90 Millionen Euro auf eine langfristige Basis gestellt. Für etwa die Hälfte des Finanzierungspakets sei eine Bund- Länder-Bürgschaft in Höhe von 44 Millionen Euro in Anspruch genommenworden. Mit der langfristigen Finanzierung und dem beschlossenen Programm zur Kostensenkung sei die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt worden, erklärte Vorstandschef Michael Mertin.

Japan Airlines braucht Staatshilfe

14.40 Uhr: In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend deutlich gesunken. Die Zahl sei um 21.000 auf 530.000 zurückgegangen, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten 550.000 Erstanträge erwartet. Der Vorwochenwert wurde von 545.000 auf 551.000 nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge um 11.000 auf 553.500. Der Wert der Vorwoche lag bei revidiert 564.500 (zunächst 563.000).

14.30 Uhr: Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines braucht staatliche Hilfe. Das tiefrote Zahlen schreibende Unternehmen kündigte am Donnerstag an, Geld aus japanischen Staatsfonds zur Stützung der Konjunktur beantragen zu wollen. Über die Höhe der benötigten Finanzspritze machte JAL keine Angaben. Das Unternehmen hatte erst kürzlich den Abbau von 6800 Stellen bis März 2012 angekündigt und sich im Sommer mit der japanischen Entwicklungsbank und drei Geschäftsbanken auf einen Kredit über 100 Milliarden Yen geeinigt (rund 745 Millionen Euro).

13.15 Uhr: Trotz erster konjunktureller Lichtblicke rechnen Experten in diesem Jahr nur mit einem abgeschwächten Herbstaufschwung. So sei die Zahl der Jobsucher im September nur um rund 80.000 auf knapp 3,39 Millionen gesunken, berichteten Volkswirte deutscher Großbanken und Konjunkturforscher in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im Schnitt der vergangenen drei Jahren war die September-Arbeitslosigkeit um knapp 140.000 zurückgegangen.

12.30 Uhr: Der Dax  reduziert bis zum Mittag seine Verluste. Zuletzt notierte der Index nur noch 0,2 Prozent im Minus, nachdem er mit einem Verlust von 1,3 Prozent in den Handel gestartet war. Die Wall Street dürfte laut der US-Futures nach ihrer gestrigen Kursschwäche auf Vortagesniveau starten.

11.15 Uhr: IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat vor dem G20-Gipfel in Pittsburgh vor einem zu frühen Ausstieg aus den Konjunkturstützen gewarnt. Es müsse sichergestellt werden, dass die Maßnahmen solange beibehalten würden, bis sich die Lage am Arbeitsmarkt verbessere, sagte Strauss-Kahn am Donnerstag dem Radiosender "Europe 1". Weltweit seien im Kampf gegen die Wirtschaftskrise Regierungen und internationale Organisationen als Feuerlöscher aufgetreten und hätten Billionen von Dollar in die Wirtschaft gepumpt. "Wir dürfen das Wasser noch nicht wegwischen. Das Feuer brennt noch", betonte Strauss-Kahn.

11.10 Uhr: Systemrelevante Banken sollten laut EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny einer strengeren Aufsicht unterzogen werden und auch höhere Kapitalerfordernisse haben. "Wenn Banken 'too big to fail' sind, dann heißt es, sie haben auch eine impliziete (Staats)-Garantie und dann brauchen sie verstärkte Aufsicht beziehungsweise auch Mechanismen, die verhindern, dass wir in solche Zwangssituationen kommen", sagte Nowotny bei einer Podiumsdiskussion des österreichischen Parlaments. "Eine Idee ist, dass die Eigenkapitalerfordernisse mit zunehmender Größe überproportional zunehmen, so dass ich quasi eine Versicherungsprämie zahlen muss dafür, dass ich eine systemrelevante Bank darstelle", sagte Nowotny.

10.10 Uhr: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September zum sechsten Mal in Folge aufgehellt. Der Anstieg des Index fiel aber schwächer aus als erwartet: Der Index sei von 90,5 Punkten im Vormonat auf 91,3 Punkte gestiegen, teilte das ifo Institut in München mit.

Der Dax  reagierte zunächst kaum auf die Veröffentlichung der ifo-Zahlen und notierte zuletzt 1,3 Prozent schwächer.

Schwacher Börsenstart

9.45 Uhr: Der Bund will sich im vierten Quartal etwas weniger Geld am Kapitalmarkt leihen als ursprünglich geplant. Gründe seien unter anderem die günstigeren Refinanzierungsbedingungen der Kreditaufnahme und der verminderte Kreditbedarf des Finanzmarktstabilisierungsfonds, teilte die Finanzagentur am Donnerstag in Frankfurt mit. Die Behörde plant nun mit einem um insgesamt 17 Milliarden Euro niedrigeren Volumen.

9.15 Uhr: Der Dax  ist mit Kursverlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex gab in den ersten Handelsminuten 1,1 Prozent auf 5639 Stellen nach.

Die optimistischeren Töne der US-Notenbank Fed zu den Konjunkturaussichten hatten bereits am Vorabend zu Gewinnmitnahmen an der Wall Street geführt.

8.50 Uhr: Russlands größter Autokonzern Avtovaz will bis zu 27.600 Menschen entlassen. Darauf habe man sich mit der Gewerkschaft geeinigt, teilte der Lada-Hersteller am Donnerstag mit. Derzeit beschäftigt der Hersteller 102.000 Mitarbeiter. An dem Unternehmen ist der französische Autokonzern Renault zu einem Viertel beteiligt. Der russische Automarkt leidet besonders stark unter der Absatzkrise.

7.40 Uhr: Immer mehr Amerikaner können wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit ihre Kreditkartenrechnungen nicht mehr begleichen. Die Kreditkartenausfälle seien in den USA im August auf ein neues Rekordhoch gestiegen, teilte Moody's Investor Service am Mittwoch mit. Der von Moody's erstellte Index stieg auf 11,49 Prozent von 10,52 Prozent im Vormonat. Der Index beschreibt den Anteil von Kreditkartenschulden, bei denen Banken nicht mehr mit einer Zurückzahlung rechnen. Auch die erst seit kurzem überfälligen Forderungen nahmen zu. Kreditkartenausfälle folgen normalerweise der Entwicklung der Arbeitslosigkeit. Im August kletterte diese in den USA auf 9,7 Prozent und damit auf das höchste Niveau seit 26 Jahren. Moody's rechnet für das nächste Jahr mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 10 bis 10,5 Prozent.

6.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel will auf dem G-20-Gipfel in Pittsburgh die Idee einer Finanztransaktionssteuer (Tobin-Steuer) zur Sprache bringen. Eine Einführung im nationalen oder regionalen Alleingang lehnte sie der "Frankfurter Rundschau" zufolge jedoch ab. "Man sich nicht in die Tasche lügen, denn eine solche Steuer träfe nicht nur die Banken als Auslöser der Krise, sondern auch alle, die mit Banken Geschäfte machen, also den Mittelstand, die Unternehmen, viele, die für die Krise nicht verantwortlich sind", wird die CDU-Politikerin zitiert. Gleiche Wettbewerbsbedingungen seien eine zwingende Voraussetzung für die Einführung einer solchen Steuer, betonte Merkel.

Steinbrück schließt Steuererhöhungen nicht aus

6.00 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl nicht ausgeschlossen. Auf eine entsprechende Frage sagte er der "Passauer Neuen Presse" lediglich: "Es wird Veränderungen auf der Einnahmen- und Ausgabenseite geben müssen. Klar ist: Es wird keine Mehrwertsteuererhöhung geben. Da sind SPD und Union gebrannte Kinder nach 1985." "CSU und FDP benehmen sich, als sei im Himmel Jahrmarkt".

6.00 Uhr: Nach der vollständigen staatlichen Übernahme soll die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) rasch vom Kurszettel verschwinden. Mittelfristig wolle der Bund die HRE aber wieder in den Markt zurückführen, sagte der Sprecher des Leitungsausschusses des staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin, Hannes Rehm, dem "Handelsblatt". "Der Staat ist auf Dauer nicht der bessere Banker, sondern nur temporär der bessere Eigentümer", sagte Rehm. Bei einer Rückkehr an die Börse müssten zudem Wege gefunden werden, Altaktionäre der Münchener Hypothekenbank fair zu behandeln. "Ich sage dies mit Blick auf das jetzt in der öffentlichen Diskussion stehende Rückkaufsrecht der Aktionäre", fügte Rehm hinzu.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

Mehr lesen über Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.