Samstag, 21. September 2019

Autoabsatz Hoffen auf den Herbst

Erneuter Rückschlag für BMW, Daimler und Audi: Im August ist der Absatz der Premiumhersteller weiter zurückgegangen - zum Teil stärker als noch im Juli. Die bitter nötige Trendwende soll in den nächsten Monaten kommen. Für Massenhersteller wie Volkswagen und Opel wird 2010 laut einer Studie ein Katastrophenjahr.

München/Berlin - Die weltweite Flaute bei den Neuwagenverkäufen hat bei den deutschen Premiumherstellern auch im August Spuren hinterlassen. BMW, Daimler und Audi verzeichneten Absatzrückgänge, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Bei der Volkswagen-Tochter Audi sank der Absatz erstmals seit Mai wieder.

Startklar: Im kommenden Jahr zieht der Absatz der Premiumhersteller einer Studie zufolge wieder an
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Startklar: Im kommenden Jahr zieht der Absatz der Premiumhersteller einer Studie zufolge wieder an
Trotz der Absatzrückgänge sehen die Hersteller teurerer Autos das Schlimmste überstanden. Für die kommenden Monate sei mit höheren Verkaufszahlen zu rechnen, kündigte Klaus Maier an, Vertriebschef der Markengruppe Mercedes-Benz Cars bei Daimler Börsen-Chart zeigen.

Sein Kollege Ian Robertson von BMW Börsen-Chart zeigen äußerte sich "verhalten optimistisch", dass der Münchener Konzern bald auf den Wachstumspfad zurückkehrt. Der Ingolstädter Rivale Audi Börsen-Chart zeigen bekräftigte, er werde das Jahr besser abschließen als die Konkurrenz.

Schwung erhoffen sich die Hersteller von neuen Modellen, die sie ab nächster Woche bei der weltgrößten Automesse IAA in Frankfurt zeigen wollen. Zudem soll der boomende Markt in China Schwächen in anderen Ländern abpuffern. Im Reich der Mitte schnellte der Absatz im August um 90 Prozent nach oben - vor allem dank staatlicher Anreize wie Steuererleichterungen für die Käufer von Kleinwagen und spezielle Rabatte in ländlichen Regionen. Alle drei deutschen Oberklassehersteller verbuchten dort zuletzt satte Zuwächse; die meisten Autos verkaufte mit 13.345 Fahrzeugen die VW-Tochter Audi, die seit mehr als 20 Jahren in China vertreten ist.

Weltweit schnitt BMW mit seiner weißblauen Kernmarke besser ab als die Konkurrenten. Von der Marke BMW wurden im August 75.689 Autos verkauft (minus 11 Prozent). Daimler setzte von der Marke Mercedes-Benz 66.200 Fahrzeuge ab (minus 12 Prozent), Audi 65.900 Autos (minus 3 Prozent).

Insgesamt verlangsamte sich bei BMW im August die Talfahrt beim Absatz weiter. Die Münchener verkauften weltweit 91.790 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce; das sind 10 Prozent weniger als vor einem Jahr. Vertriebsvorstand Robertson sagte, seit April habe sich der Rückgang kontinuierlich verlangsamt. "Die Richtung stimmt." Zum Jahresanfang hatte der Konzern noch Einbrüche von knapp einem Viertel verzeichnet.

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