Tagesticker China greift nach US-Immobilien

Chinas Staatsfonds CIC prüft laut einem Medienbericht einen großen Einstieg in US-Immobilien. Eine Studie sieht große Risiken für General Motors bei einem Verbleib von Opel in dem Unternehmen. Verfolgen Sie den Tagesticker auf manager-magazin.de.

22.45 Uhr: Der chinesische Staatsfonds CIC prüft laut einem Zeitungsbericht einen umfangreichen Einstieg auf dem abgestürzten US-Immobilienmarkt. CIC habe dazu Gespräche mit mehreren amerikanischen Fondsmanagern geführt, so das "Wall Street Journal" am Dienstag im Internet unter Berufung auf Insider. Die China Investment Corp. (CIC) ziele auf Gewerbeimmobilien wie Büros und Hotels. Der Staatsfonds erwäge zudem eine Beteiligung am Regierungsprogramm, mit dem Banken ihre etwa auf Hauskrediten basierenden faulen Wertpapiere abgekauft werden sollen. CIC und beteiligte Investmentgesellschaften wie Blackrock, Invesco und Lone Star hätten sich auf Anfrage nicht äußern wollen, so die Zeitung.

22.30 Uhr: Ein Verbleib vom Opel im Konzern würde den US-Autobauer General Motors  einer Studie zufolge teuer zu stehen kommen. GM würde hierzu mit bis zu 6,1 Milliarden Dollar in bar deutlich mehr Mittel benötigen als bisher angenommen, wie aus einem Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervorging, der der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstagabend vorlag. Die Mittel würden zusätzlich zu den 50 Milliarden Dollar gebraucht, die GM bereits von der US-Regierung erhalten habe, hieß es in dem Bericht weiter

22.10 Uhr: Der Dow-Jones-Index (Kurswerte anzeigen) schließt mit einem Zugewinn von 0,6 Prozent auf 9497 Punkte.

22.00 Uhr: Der französisch-japanische Doppelkonzern Renault-Nissan  hält die härteste Phase der größten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg für überwunden. Im ersten Halbjahr 2010 dürfte das Geschäft in den USA und in den Schwellenländern wiederanfahren, sagte der Chef des Autobündnisses, Carlos Ghosn, der französischen Tageszeitung "Le Figaro". Ende 2010 oder Anfang 2011 sei dann eine Verbesserung in Europa zu erwarten, Japan werde zuletzt folgen. Auf dem Alten Kontinent dürfte das kommende Jahr etwa wie das derzeitige verlaufen, oder leicht besser, sagte Ghosn. "Wir haben das Härteste hinter uns - vor allen in den USA und in den Schwellenländern."

21.15 Uhr: In den USA sind die Verbraucherkredite im Juli deutlich stärker gesunken als von Experten erwartet. Auf Monatssicht seien sie um 21,6 Milliarden US-Dollar gefallen, teilte die US-Notenbank am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen nur mit einem Rückgang um rund 4,5 Milliarden Dollar gerechnet. Der Vormonatswert wurde von minus 10,3 Milliarden Dollar auf minus 15,4 Milliarden Dollar nach unten revidiert.

20.45 Uhr: Ein Engagement von Regierungen in der Automobilindustrie ist nach Auffassung von Daimler-Chef Dieter Zetsche nur für substanziell gesunde Unternehmen und befristet sinnvoll. Zetsche kritisiert in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" die Regierungen wegen ihrer Hilfsmaßnahmen für einzelne Konzerne: "Manchmal tun sie es aber auch jenseits jeder wirtschaftlichen Logik." Zetsche ist entschieden dagegen, nicht existenzfähige Konzerne an den Tropf staatlicher Hilfen zu hängen: "Wenn dadurch die strukturelle Weiterentwicklung der Industrie verhindert wird, dann ist das weder für die Unternehmen noch für die Volkswirtschaft gut."

Telekom plant Stellenabbau in Großbritannien

19.45 Uhr: Die Deutschen Telekom  plant bei ihrer britischen Mobilfunktochter im Zuge der Zusammenlegung mit France Telecom  einen Stellenabbau. Das sagte Telekom-Finanzvorstand Timotheus Höttges dem "Handelsblatt". Genaue Zahlen nannte Höttges nicht. Die beiden Joint-Venture-Partner versprechen sich von der Zusammenführung Synergien in Höhe von umgerechnet vier Miliarden Euro.

19.25 Uhr: Die Ölpreise sind am Dienstag vor dem Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) kräftig gestiegen. Im Handelsverlauf kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 71,18 Dollar, 3,16 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent  zur Auslieferung im Oktober stieg um 3,00 Dollar auf 69,53 Dollar. Die insgesamt positive Stimmung an den Aktienmärkten habe auch die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Zudem stand der Dollar  deutlich unter Druck.

17.45 Uhr: Der Dax  hält sich knapp im Plus und schließt bei 5482 Punkten. Das ist ein Zugewinn von 0,3 Prozent.

17.00 Uhr: Der Kurs des Euro in Dollar  ist am Dienstag auf den höchsten Stand zum US-Dollar seit Dezember 2008 gestiegen. In der Spitze kletterte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,4522 Dollar und kostete damit fast zwei Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,4473 (Montag: 1,4330) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6909 (0,6978) Euro.

16.45 Uhr: Bundesbank-Präsident Axel Weber hat die Bankenbranche davor gewarnt, nach der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise vorschnell zur Tagesordnung überzugehen. Es könne und dürfe nicht sein, dass die Krise folgenlos bleibe, da sie zu viel Schaden angerichtet habe. "Die deutliche Erholung an den Finanzmärkten birgt die Gefahr wachsender Selbstzufriedenheit, mit der Folge, dass notwendige Veränderungen von Regeln und Verhaltensweisen ausbleiben. Dies wäre aber fatal", sagte Weber am Dienstag auf einer Bankenkonferenz in Frankfurt.

15.45 Uhr: Gestützt auf steigende Rohstoffpreise haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Dienstag im frühen Handel leicht zugelegt. Nach dem verlängerten Wochenende speise die jüngste Entwicklung an den Rohstoffmärkten die Hoffnung auf eine stärker werdende Wirtschaft, sagten Händler. Der Dow Jones  gewann 0,33 Prozent auf 9473 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index legte um 0,56 Prozent auf 1022 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Composite-Index  um 0,56 Prozent auf 2030 Zähler. Für den Auswahlindex Nasdaq 100  ging es um 0,61 Prozent auf 1648 Punkte nach oben.

Staatsbürgschaft für Jenoptik

15.30 Uhr: Die Bundesregierung und die Länder Thüringen und Nordrhein-Westfalen haben dem ostdeutschen Technologiekonzern Jenoptik  eine Staatsbürgschaft in Höhe von 55 Millionen Euro eingeräumt. Der zuständige Ausschuss von Bund und Ländern habe dies genehmigt, bestätigte das Wirtschaftsministerium am Dienstag entsprechende Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Mit den Hilfen wollte das Unternehmen kurzfristige Verbindlichkeiten in langfristige umwandeln. Jenoptik wollte sich dazu nicht äußern.

15.10 Uhr: China treibt die Öffnung seines Dienstleistungssektors für ausländische Anleger voran. Die Auflagen für Investitionen sollten schrittweise gelockert werden, kündigte Handelsminister Chen Deming am Dienstag an. Die Regierung in Peking wolle die Anleger ermutigen, ihr Geld in alternative Energien und stärker in die weniger entwickelten Gebiete in Zentral- und West-China zu stecken. Die Handelskammer der Europäischen Union in China begrüßte die Pläne der Regierung.

15 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) steigt bis zum Nachmittag um 0,4 Prozent auf 5486 Punkte. Am Vormittag war der deutsche Leitindex zwischenzeitlich über die Marke von 5500 Zählern gestiegen.

14 Uhr: Opel geht mit einem neuen Markenauftritt auf Distanz zur Noch-Konzernmutter General Motors . "Wir gehen davon aus, dass Opel - egal in welcher Konfiguration - eine selbstständigere Darstellung der Marke sehr helfen würde", sagte Opel-Marketingchef Alain Visser. Das Unternehmen mit Stammsitz in Rüsselsheim will sich künftig vor allem als deutscher Autobauer positionieren. Dabei helfen soll auch der neue Slogan "Wir leben Autos", der auch im europäischen Ausland größtenteils auf deutsch verbreitet und nicht übersetzt wird.

Opel hat sich zur Vorbereitung eines Verkaufs an einen Investor wie Magna oder RHJ zwar rechtlich bereits von GM abgekoppelt und ist ein eigenständiges Unternehmen mit Niederlassungen in ganz Europa. Bislang hat GM allerdings noch nicht endgültig grünes Licht für den Verkauf gegeben und prüft Kreisen zufolge sogar, Opel doch zu behalten.

13.30 Uhr: Die lettische Wirtschaft ist im zweiten Quartal drastisch geschrumpft, allerdings ist der Rückgang nicht ganz dramatisch ausgefallen wie zunächst berichtet. In einer zweiten Veröffentlichung wies das nationale Statistikamt einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 18,7 Prozent zum Vorjahr aus, während vorläufig ein Minus von 19,6 Prozent gemeldet worden war.

HRE sammelt Milliardensumme am Kapitalmarkt ein

13.20 Uhr: Der Autohersteller Daimler (Kurswerte anzeigen) hat im August weltweit 13 Prozent weniger Pkw seiner Markengruppe Mercedes-Benz Cars verkauft als ein Jahr zuvor. Der Konzern teilte am Dienstag in Stuttgart mit, von den Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach seien im vergangenen Monat insgesamt 73.200 Fahrzeuge ausgeliefert worden. Von der Marke Mercedes-Benz setzte Daimler im August mit 66.200 Autos 12 Prozent weniger ab. Die Auslieferungen der Marke Smart brachen um 24 Prozent auf 7000 Fahrzeuge ein. In den ersten acht Monaten dieses Jahres lag der Absatz der von Daimler weltweit ausgelieferten Pkw mit 711.300 Stück um 17 Prozent unter dem Vorjahreswert.

13 Uhr: Die mittlerweile verstaatlichte Münchner Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) sammelt 1,5 Milliarden Euro bei Investoren am Kapitalmarkt ein. Diese Summe bringe die Emission eines großvolumigen Pfandbriefs, berichtet der Marktdatenanbieter IFR. Das Wertpapier der HRE-Tochter Deutsche Pfandbriefbank hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist mit Hypothekenkrediten besichert. Damit agiert die Krisenbank erstmals seit ihrem Beinahe-Zusammenbruch im vergangenen Herbst wieder erfolgreich am Markt. Zuletzt hatte der Konzern im Juli 2008 einen mit Staatskrediten besicherten Jumbo-Pfandbrief im Volumen von zwei Milliarden Euro herausgegeben.

12.30 Uhr: Die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes ist im Juli überraschend gesunken. Auf Monatssicht ging die Produktion preis- und saisonbereinigt um 0,9 Prozent zurück, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte. Zugleich wurde der Vormonatswert nach oben revidiert: Während zunächst ein leichter Rückgang um 0,1 Prozent ermittelt wurde, meldet das Ministerium jetzt einen Anstieg um 0,8 Prozent. Für das gesamte dritte Quartal sei nach wie vor mit einer Zunahme der Produktion zu rechnen.

12.15 Uhr: Die deutsche Elektroindustrie hat den Auftragsschwund dem Branchenverband ZVEI zufolge eingedämmt. Im Juli seien die Auftragseingänge verglichen mit dem Vorjahresmonat um 28 Prozent zurückgegangen, teilte der Verband am Dienstag mit. Der Umsatz der Branche sei im Juli um 23 Prozent zurückgegangen. Im Zeitraum zwischen Januar und Juli habe das Auftragsminus bei 34 Prozent gelegen, der Umsatzrückgang bei 27 Prozent.

11.45 Uhr: Der Euro  steigt mit einem Wechselkurs von 1,4467 US-Dollar auf sein Jahreshoch.

Bundesregierung verliert Hoffnung auf Opel-Verkauf

11.15 Uhr: In der Bundesregierung schwindet die Hoffnung auf einen Opel-Zuschlag zugunsten des Wunschkandidaten Magna . Es sei sehr unwahrscheinlich, dass der Verwaltungsrat von General Motors (GM)  seinen monatelangem Widerstand gegen das Konsortium Magna/Sberbank aufgebe, hieß es in Koalitionskreisen in Berlin. In Detroit beginnt heute eine zweitägige Sitzung des GM-Spitzengremiums. Der US-Autokonzern habe der deutschen Seite signalisiert, dass es nur noch zwei ernstzunehmende Optionen gebe: "Behalten oder vertagen", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Deutschen Presse-Agentur dpa.

11 Uhr: Die Verkaufszahlen bei BMW  sind weiter im Sinkflug. Im August gab der weltweite Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut um 9,7 Prozent auf 91.790 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce nach. Dies teilte der Dax-Konzern in München mit. Immerhin verlangsamte sich der Abschwung zum fünften Mal in Folge. In den ersten acht Monaten lag das Minus mit 817.183 verkauften Autos aber immer noch bei 17,7 Prozent.

10.45 Uhr: Nach einem kleinen Absatzplus im Juni und Juli hat die Volkswagen-Tochter Audi im August wieder weniger Autos verkauft. Weltweit lieferten die Ingolstädter rund 65.900 Fahrzeuge aus, das sind 2,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Von Januar bis Ende August sackte der Absatz um 7,5 Prozent auf 616.850 Autos ab.

10.20 Uhr: Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 5500 Punkte.

10 Uhr: Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht das Gröbste der Finanzkrise für die Branche überstanden. "Ich sehe für die Finanzmärkte ein Licht am Ende des Tunnels", sagte er bei der "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch". Er erinnerte jedoch auch selbst daran, dass er das Gleiche bereits bei der "Handelsblatt"-Tagung vor einem Jahr gesagt hatte und eine Woche später die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach.

9.45 Uhr: Die deutschen Nebenwerte haben ihren Vormarsch fortgesetzt und sind auf neue Jahreshochs geklettert. MDax  und TecDax  stiegen den vierten Handelstag in Folge um jeweils rund ein halbes Prozent auf 6957 beziehungsweise 722 Punkte. Damit lagen sie auf dem Niveau vom vergangenen Herbst.

Rekordminus in Finnland, Estland und Tschechien

9.30 Uhr: Der Abbau von Überstunden und die zunehmende Kurzarbeit haben im zweiten Quartal 2009 die Arbeitskosten in Deutschland erneut kräftig steigen lassen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, zahlten Arbeitgeber zwischen April und Juni im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt 5,2 Prozent mehr für eine geleistete Arbeitsstunde als im Vorjahr. Dies sei der zweithöchste Anstieg im Jahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe 1997. Der stärkste Zuwachs war im ersten Quartal 2009 mit plus 5,7 Prozent verzeichnet worden.

9 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt ist mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax  stieg in den ersten Minuten um 0,3 Prozent auf 5480 Punkte. Beim MDax  der mittelgroßen Werte zeigten die Kurstafeln Aufschläge von 0,2 Prozent auf 6944 Punkte an. Der Technologiewerteindex TecDax  rückte um 0,45 Prozent auf 718 Zähler vor.

8.30 Uhr: Der wirtschaftliche Abschwung in Finnland hat sich im zweiten Quartal 2009 fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Vergleich zum Vorquartal um 2,6 Prozent und fiel auf Jahressicht um 9,4 Prozent, wie die Statistikbehörde des Landes mitteilte. Die estnische Wirtschaft schrumpfte laut den dortigen Statistikern um 16,1 Prozent - etwas weniger als zunächst berechnet. Die tschechischen Kollegen dagegen mussten ihre Prognose nach unten auf minus 5,5 Prozent korrigieren - der größte Rückgang seit Bestehen der Tschechischen Republik.

8.15 Uhr: Die Aktienbörse in Tokio hat nach zwischenzeitlichen Abgaben fester geschlossen. Beflügelt durch Kursgewinne an der Börse in Schanghai stieg der Nikkei-Index  für 225 führende Werte um 72,29 Punkte oder 0,7 Prozent auf 10.393,23 Punkte. Der breit gefasste Topix  legte um 1,8 Punkte oder 0,2 Prozent auf 946,40 Punkte zu. Der Aufwärtstrend wurde allerdings Händlern zufolge von der Festigung des Yen zum Dollar gedämpft.

8 Uhr: Die Deutsche Telekom (Kurswerte anzeigen) und France Télécom (Kurswerte anzeigen) planen den Zusammenschluss ihrer britischen Töchter T-Mobile UK und Orange UK zum neuen Mobilfunk-Marktführer in Großbritannien. Es seien "exklusive Verhandlungen zur Zusammenlegung der T-Mobile UK und der Orange UK" in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen aufgenommen worden, teilten beide Unternehmen mit und bestätigten so einen Vorabbericht von manager-magazin.de. Damit würde der führende Mobilfunkbetreiber in Großbritannien entstehen.

7.30 Uhr: Der Verwaltungsrat des US-Autobauers General Motors (Kurswerte anzeigen) (GM) will die Entscheidung über Opel nach einem Pressebericht erneut verschieben. Frühestens Anfang Oktober solle wegen notwendiger weiterer Prüfungen eine Entscheidung fallen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine mit den GM-Plänen vertraute Person. GM wolle den deutschen Autobauer mit Finanzmitteln aus den USA sowie der Hilfe einiger EU-Staaten sanieren. Der Verwaltungsrat, der am Dienstag zusammentrifft, wird sich dem Bericht nach erst am Mittwoch mit der Zukunft von Opel befassen.

Reichster Mexikaner warnt vor sozialen Folgen der Krise

7.15 Uhr: Die Einkommen der Arbeitnehmer in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich ungünstiger entwickelt als in den meisten EU-Ländern. Laut einem neuen EU-Bericht stiegen die Einkommen in Deutschland im vergangenen Jahr real nur um 0,1 Prozent, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". 2007 seien die Reallöhne sogar um 0,1 Prozent zurückgegangen. Damit gehöre Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa.

7 Uhr: Der Gold-Future (Kurswerte anzeigen) ist im asiatischen Geschäft kurz über 1000 Dollar je Feinunze gestiegen. Dies ist das erste Mal seit Ende Februar 2009, dass der führende Kontrakt auf Gold dieses Niveau überschritten hat. "Der Dollar sieht weiter schwach aus, und wenn die Händler in den USA am Dienstag (nach dem Feiertag) an ihre Arbeitsplätze kommen, dürfte es einige Shorteindeckungen geben, die den Preis noch höher treiben", erwartet ein Händler.

6.30 Uhr: Die Fluggesellschaft Air Berlin  hat sich mit dem Ferienflieger Tuifly auf ein abgespecktes Bündnis geeinigt. Beide Airlines würden die ursprünglich vorgesehene Überkreuzbeteiligung nicht umsetzten, erklärte Air Berlin. Vielmehr werde sich eine Konzerngesellschaft der Tui Travel  mit 9,9 Prozent an Air Berlin beteiligen oder alternativ einen Ausgleichsbetrag von 15 Millionen Euro an die zweitgrößte deutsche Fluglinie bezahlen, hieß es weiter. Im Frühjahr hatten die Berliner eine Beteiligung von bis zu 20 Prozent an Tuifly in Aussicht gestellt.

5 Uhr: Betriebsrat und Management der angeschlagenen Reederei Hapag-Lloyd haben sich nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" auf einen umfangreichen Sparplan geeinigt. Zentrale Punkte sind der Abbau von 120 der insgesamt 1100 Arbeitsplätze in Deutschland bis Ende 2010, die Verlängerung der im Mai begonnenen Kurzarbeit bis Ende April 2010 sowie Gehaltskürzungen. Während die Vorstände auf 20 Prozent ihrer Jahresentgelte verzichten, liegen die Einbußen für die tariflich Beschäftigten bei 5 Prozent. Mit dem Paket sollen jährlich mehr als 600 Millionen Euro gespart werden. Die Mitarbeiter müssen der Betriebsvereinbarung noch zustimmen.

3.30 Uhr: Der mexikanische Magnat Carlos Slim hat "spezielle Anstrengungen" zur Eindämpfung der Folgen der Wirtschaftskrise in Mexiko angemahnt. Das schwierigste der Krise sei vorüber, sagte Slim, größter Unternehmer Mexikos und einer der reichsten Menschen der Welt, am Montag in der mexikanischen Hauptstadt. Es gehe in Mexiko jetzt darum, die sozialen Folgen zu lindern und die Arbeitslosigkeit zu zu beschränken. Die mexikanische Wirtschaft war in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 10 Prozent eingebrochen.

3 Uhr: Wegen der Wirtschaftskrise ist in Großbritannien die Zahl der Staus in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Auf den Autobahnen und Nationalstraßen des Landes habe es 31 Prozent weniger Staus gegeben, hieß es in einer im Auftrag des britischen Automobilclubs AA und eines Verkehrsanalyse-Unternehmens erstellten Studie. Grund dafür seien unter anderem der Anstieg der Arbeitslosigkeit, eine Zunahme der Heimarbeit und die Bildung von Fahrgemeinschaften.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

Mehr lesen über Verwandte Artikel