GM-Sparte Chinesen bekräftigen Interesse an Hummer

Die Chancen für einen Verkauf der General-Motors-Sparte Hummer an den chinesischen Maschinenhersteller Tengzhong steigen wieder. Das Unternehmen bekräftigte sein Interesse an dem Geländewagenbauer. Zuvor war von Bedenken der chinesischen Regierung an dem Geschäft wegen des hohen Spritverbrauchs die Rede.

Peking - Der chinesische Maschinenhersteller Tengzhong bemüht sich trotz eines Rückschlags weiter um eine Übernahme der GM-Geländewagensparte Hummer. Dies sagte ein Tengzhong-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur China News Service.

Zuvor hatte die "Legal Evening News" berichtet, das Handelsministerium habe den Übernahmeantrag wegen fehlender Details zurückgewiesen. Neben dem Handelsministerium muss auch die mächtige Nationale Entwicklungs- und Reformkommission den Kauf absegnen.

Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery hatte sein Interesse an der GM-Marke bereits vor drei Monaten bekanntgegeben. Die fehlende Erfahrung des Konzerns in der Autobranche hat jedoch Zweifel an dem geplanten Deal geschürt.

Staatliche Medien berichteten zudem, die Regierung hege auch wegen des hohen Spritverbrauchs der Geländewagen Bedenken hinsichtlich des Geschäfts. General Motors  verkauft neben der Sparte Hummer auch die Marken Saab und Saturn. In der Debatte um Opel, die sich wie der Hummer-Verkauf seit Monaten hinzieht, könnte der GM-Verwaltungsrat am Dienstag oder Mittwoch entscheiden.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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