Timothy Geithner Hoch mit der Schuldengrenze!

Der US-Finanzminister Timothy Geithner hat den Kongress aufgefordert, die staatliche Schuldengrenze anzuheben. Schon weil das aktuelle Limit bereits im Oktober überschritten werden könnte. Und das sei ein schlechtes Signal an die Welt.

Washington - Im Kampf gegen die Rezession hat US-Finanzminister Timothy Geithner den Kongress zu einer erneuten Anhebung der staatlichen Schuldengrenze aufgefordert. Das derzeitige Limit von 12,1 Billionen Dollar könne schon Anfang bis Mitte Oktober überschritten werden, erklärte Geithner in einem Reuters vorliegenden Brief an den demokratischen Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, am Freitag.

"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass der Kongress handelt, bevor die Grenze erreicht ist, damit die Bürger und die Anleger hier und auf der ganzen Welt weiter darauf vertrauen können, dass die USA immer ihre Verpflichtungen erfüllen werden", schrieb Geithner.

Das Finanzministerium wollte sich nicht zu dem Brief äußern. Zuletzt hatten Regierungsvertreter erklärt, die Staatsschulden könnten die gesetzliche Grenze zwischen Oktober und Dezember erreichen.

Die USA hatten die Schuldengrenze erst im Februar angehoben, als der Kongress das Konjunkturprogramm von Präsident Barack Obama über knapp 800 Milliarden Dollar gebilligt hatte.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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