Sonntag, 15. Dezember 2019

Krisenticker Daimler kürzt Gehalt bei Töchtern

3. Teil: Luxusuhren immer weniger gefragt

13.12 Uhr: Schrauben und Bolzen als Geschosse: Entlassene Arbeiter des angeschlagenen südkoreanischen Autobauers Ssang Yong Motor haben sich erneut gewaltsam gegen ihre Kündigung gewehrt. Bei Zusammenstößen mit der Polizei seien am Dienstag mindestens acht Menschen verletzt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur "Yonhap". Die Arbeiter, die das Werk seit zwei Monaten besetzt halten, hätten vom Dach der Lackiererei aus großen Schleudern mit Schrauben und Bolzen auf die Polizisten geschossen. Unter den Verletzten seien neben drei Polizisten auch fünf Angestellte des Unternehmens.

Entlassungswelle: Bei Continental Airlines sollen noch einmal 1700 Jobs wegfallen
13.02 Uhr: Luxusuhren aus der Schweiz sind angesichts der Wirtschaftskrise immer weniger gefragt. Im ersten Halbjahr verzeichnete der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie

den stärksten Exporteinbruch seit rund 20 Jahren.Das Exportvolumen sank um mehr als ein Viertel auf 6,1 Milliarden Franken (vier Milliarden Euro), wie der Verband am Dienstag mitteilte. Schwindende Vermögen und die schlechte Wirtschaftslage dämpften die Ausgabefreude der Konsumenten, so dass sich der Rückgang der Ausfuhren 2009 von Monat zu Monat verschärfte und im Juni mit 31,9 Prozent einen Tiefststand erreichte.

12.56 Uhr: Der größte US-Chemiekonzern Dupont hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von mehr als 60 Prozent erlitten. Der Bayer-Partner erzielte ein Ergebnis von 421 Millionen Dollar oder 0,46 Dollar je Aktie. Der Umsatz sank um 22 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar, wie Dupont vor Börsenbeginn am Dienstag mitteilte.

12.45 Uhr: Angesichts der freundlichen Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten hat sich der Ölpreis am Dienstag über 64 Dollar gehalten. WTI kostete am Mittag 64,14 Dollar und damit knapp 20 Cent mehr als im späten Vortagesgeschäft. Brent notierte leicht im Plus bei 66,50 Dollar.

12.43 Uhr: Die US-Fluggesellschaft Continental Airlines Börsen-Chart zeigen hat nach einem Verlust im zweiten Quartal einen Stellenabbau angekündigt. Die Airline will firmenweit insgesamt 1700 Arbeitsplätze abbauen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Aufgrund der weltweit einbrechenden Nachfrage nach Flugreisen hatte Continental im zweiten Quartal einen Verlust von 1,72 Dollar je Aktie verbucht, der höher als erwartet ausfiel. Der Umsatz schrumpfte um 22,7 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar.

12.33 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) will mit einer kräftigen Kapitalerhöhung die Voraussetzung für neue Kredite an ärmere Länder schaffen. Die Einlagen der 185 Mitgliedstaaten sollen um 250 Milliarden Dollar aufgestockt werden, beschloss das Führungsgremium des Fonds am Montagabend (Ortszeit) in Washington. Wie viel jedes Land aufbringen muss, richtet sich nach dessen Wirtschaftskraft.

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