Krisenticker Ölpreise steigen

Die Ölpreise sind wieder über die Marke von 70 Dollar gestiegen. Bosch muss seine Wachstumsziele aufgeben. Die mögliche Rettung der Kaufhauskette Woolworth Deutschland naht. Der Dax kann mit Hilfe der Wall Street seine Verluste begrenzen. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

20.15 Uhr: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt und sind wieder über die Marke von 70 Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete am Abend bis zu 70,93 Dollar und damit 2,26 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent kletterte um bis zu 2,18 Dollar auf 70,51 Dollar.

19.05 Uhr: Der Dow Jones  baut seine Gewinne aus. Der US-Leitindex notiert zuletzt 2,1 Prozent fester, da einige Käufer den jüngsten Rücksetzer zum Einstieg nutzen.

17.45 Uhr: Der Dax  schließt auf Xetra 0,7 Prozent schwächer bei 4800 Zählern, nachdem er zeitweise 2,2 Prozent im Minus notiert hatte. Grund für die Begrenzung der Verluste sind die späten Kursgewinne an der Wall Street.

16.50 Uhr: Die Zahl der Bauarbeiter ist auf ein Rekordtief gesunken. Im April arbeiteten 688.000 Menschen in den deutschen Hoch- und Tiefbaufirmen. Das waren 2,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Gleichzeitig gingen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,4 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zurück. Bezogen auf die ersten vier Monate des Jahres sanken die Umsätze im Vorjahresvergleich um 10,9 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro.

16.30 Uhr: Der angeschlagene US-Autobauer General Motors  (GM) hat grünes Licht für die weitere Finanzierung seines Rettungsplans bekommen. Das Insolvenzgericht in New York gab am Donnerstag auch den Rest der insgesamt beantragten 33,3 Milliarden Dollar (23,9 Milliarden Euro) an Regierungskrediten frei. Zuvor war davon bereits knapp die Hälfte an die bisherige Mutter des deutschen Autobauers Opel geflossen.

16.20 Uhr: Arcandor  hat die Insolvenzanträge 31 und 32 beim Amtsgericht Essen gestellt. Es handelt sich um die Karstadt Vermietungsgesellschaft und die Karstadt Quelle Service GmbH, teilte das Gericht mit. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Essen. Die Muttergesellschaft hatte bereits am 9. Juni einen Insolvenzantrag gestellt. Insgesamt hat Arcandor mehr als 500 Tochtergesellschaften. Von der Insolvenz sind insgesamt rund 40.000 Mitarbeiter betroffen.

16.15 Uhr: Die Nordzucker AG in Braunschweig hat das Geschäftsjahr 2008/2009 mit deutlichen Einbußen abgeschlossen. Der Umsatz sei um 100 Millionen auf 1,2 Milliarden Euro geschrumpft, sagte Vorstandschef Hans-Gerd Birlenberg am Donnerstag. Mit 43,8 Millionen Euro erreichte der Gewinn kaum noch die Hälfte des Vorjahresergebnisses. Diese Zahlen seien "vorhersehbar gewesen, aber nicht befriedigend".

Porsche gibt die Hoffnung nicht auf

15.24 Uhr: Der von den Turbulenzen um die Rettung des insolventen Versandhauses Quelle betroffene Druck des neuen Hauptkatalogs läuft weiter. "Noch", wie ein Sprecher der Bertelsmann- Drucksparte Arvato am Donnerstag in Gütersloh betonte. Der Katalog wird am Standort Nürnberg des zu Arvato gehörenden Tiefdruckkonzerns Prinovis gedruckt. Es gebe allerdings nach wie vor keine rechtsverbindliche Zusage über die Finanzierung. "Wir halten uns die Option weiter offen, die Produktion anzuhalten. Es ist jederzeit möglich, die Maschinen anzuhalten."

15.15 Uhr: An der deutschen Börse sind die Aktienkurse am Donnerstag immer tiefer ins Minus gerutscht. Enttäuschende US- Konjunkturdaten zwangen die Indizes vollends in die Tiefe, der Leitindex Dax verlor 2,07 Prozent auf 4736 Punkte. Für den MDax der mittelgroßen Werte ging es um 1,73 Prozent auf 5574 Zähler abwärts.

15.12 Uhr: Der hoch verschuldete Sportwagenbauer Porsche hat trotz einer ersten Abfuhr die Hoffnung auf einen Milliardenkredit von der staatlichen KfW noch nicht aufgegeben. "Wir sind weiter mit der KfW in Verhandlungen", sagte ein Porsche-Sprecher am Donnerstag in Stuttgart. "Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen." Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa liegt bei der Bank aber bislang kein nachgebessertes Hilfegesuch der Stuttgarter vor. Der erste Porsche Antrag auf einen Kredit über 1,75 Milliarden Euro ist derweil gescheitert.

14.55 Uhr: Der fränkische Autozulieferer Schaeffler sieht die Talsohle im Geschäft mit den Herstellern durchschritten. "Hier ist die Bodenbildung schon erreicht, es wird leicht besser", sagte ein Sprecher des Herzogenauracher Familienunternehmens am Donnerstag. Die Autobauer hätten inzwischen ihre Lager geräumt, und die ersten Neubestellungen lägen vor, wenn auch in geringerem Umfang als im Vorjahr, sagte er.

Woolworth-Rettung kommt voran

14.41 Uhr: Bayerns Sparkassen wollen nach dem Debakel bei der BayernLB und ihrem weitgehenden Rückzug aus der Landesbank künftig alleine weitermachen. Auf dem Bayerischen Sparkassentag in Schweinfurt lehnte Verbandspräsident Siegfried Naser am Donnerstag eine Fusion mit der Landesbank ab. "Die Position aller bayerischen Kommunen, der bayerischen Sparkassen und der bayerischen Staatsregierung und der Parteien im Landtag ist eindeutig: Diesen Weg gehen wir nicht", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Einen Zusammenschluss der Landesbanken untereinander befürwortete er aber.

14.22 Uhr: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) rechnet für das kommende Jahr mit bis zu einer Million zusätzlicher Arbeitsloser in Deutschland. Selbst bei einem leichten Anstieg der wirtschaftlichen Aktivitäten würden sich die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Grenzen halten, sagte der Unionspolitiker am Donnerstag auf seiner USA-Reise dem Online-Portal der "Frankfurter Rundschau", FR-online.de. "Dann müssten wir mit einer Arbeitslosenzahl auf dem Niveau von 2005 rechnen, aber nicht mit einer höheren", sagte Koch.

14.15 Uhr: In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend erneut gestiegen. Die Zahl sei um 15.000 auf 627.000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang vom ursprünglichen Wert auf 600.000 Anträge gerechnet. Allerdings wurde der Vorwochenwert von 608.000 auf 612.000 nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt kletterte die Zahl der Erstanträge unterdessen um 500 auf 617.250. Der Wert der Vorwoche lag bei revidiert 616.750 (zunächst 615.750). Nach Bekanntgabe der Daten stürzte der Dax in den Keller.

13.15 Uhr: Die mögliche Rettung der Kaufhauskette Woolworth Deutschland ist einen Schritt näher gekommen: Der Gesamtbetriebsrat billigte die Bildung einer Transfergesellschaft, wie der vorläufige Insolvenzverwalter Ottmar Hermann am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Er erklärte: "Die Überwindung dieser wichtigen Hürde erhöht die Chancen für eine Fortführung von Woolworth und damit auch die Möglichkeit, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern."

13.05 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) baut seine Verluste erneut aus und fällt um 1,6 Prozent auf 4753 Zähler zurück. Die US-Notenbank hat einen zurückhaltenden Ausblick gegeben: Beobachter warnen, dass das private Haushaltsvermögen in den USA bis 2011 dramatisch schrumpfen wird. Das Platzen der Immobilienblase werde die amerikanische Mittelschicht noch massiv belasten .

Bosch kippt seine Umsatzziele

12.33 Uhr: Bosch hat seine mittelfristigen Umsatzziele gekippt. Das Unternehmen werde seine Erlöse wegen der anhaltenden Flaute nicht wie ursprünglich geplant bis 2012 auf 75 Milliarden Euro steigern können, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach im Interview mit einer Kundenzeitschrift. Die Umsatzentwicklung werde "zumindest noch bis in das Jahr 2010 hinein schwach" bleiben. "Sobald sich die Verhältnisse jedoch normalisiert haben, wird unverändert eine Zielmarke von 8 Prozent Wachstum pro Jahr gelten", sagte Fehrenbach.

11.57 Uhr: Die Apotheker- und Ärztebank (Apobank) will in den nächsten drei Jahren 40 Millionen Euro einsparen. Der designierte Vorstandssprecher Herbert Pfennig sagte, es gehe darum, die in den vergangenen Jahren gestiegenen Verwaltungskosten zu senken und die Prozesse zu vereinfachen. Ein Stellenabbau sei damit nicht verbunden. Den betroffenen Mitarbeitern in der Verwaltung würden "vertriebsnahe Stellen" angeboten.

11.37 Uhr: Die pessimistische Haltung gegenüber der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland spiegelt sich nach wie vor nicht in der Einschätzung der persönlichen Lage wider. Das hat die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken mit einer Umfrage ermittelt. Nur 23 Prozent der Befragten gingen von einer Verschlechterung der eigenen finanziellen Situation in den nächsten sechs Monaten aus, berichtet Union Investment. Eine Verbesserung erwarten 15 Prozent gegenüber 17 Prozent im ersten Quartal 2009. 62 Prozent der Interviewten rechnen mit keinerlei Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihre persönliche Lage.

11.33 Uhr: Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat die Politik angesichts der Rekordneuverschuldung im Bund vor Steuererhöhungen gewarnt. "Das ist der falsche Weg", sagte Sommer. Durch eine höhere Abgabenbelastung - etwa durch Heraufsetzen der Mehrwertsteuer - werde nur der Privatkonsum "abgewürgt". Es müsse alles getan werden, "damit die Konjunktur bald wieder anspringt". Dies wäre nach Sommers Worten "die beste Möglichkeit, die Staatshaushalte wieder ins Lot zu bringen". Den Befürwortern höherer Steuern hielt der DGB-Chef entgegen: Jene, die ungeachtet wegbrechender Staatseinnahmen die Schuldenbremse für die öffentlichen Hände beschlossen hätten, müssten sich auch der Folgen ihrer Entscheidung bewusst sein.

Lufthansa plant Streckenstreichungen

10.45 Uhr: Die Lufthansa  bereitet sich nach ihrer jüngsten Gewinnwarnung auf Kurzarbeit und weitere Streckenstreichungen im Passagiergeschäft vor. Kurzarbeit und Krisenregelungen für die Mitarbeiter seien in Vorbereitung, heißt es in einer Präsentation von Finanzvorstand Stephan Gemkow zum Investorentag am Donnerstag in Seeheim. Seit Mai 2008 gilt bereits ein Einstellungsstopp. Die Lufthansa fürchtet rote Zahlen im operativen Geschäft und arbeitet derzeit an einem verschärften Sparprogramm.

10.44 Uhr: Nach monatelangem Zittern haben die ersten deutschen Kunden der bankrotten isländischen Kaupthing-Bank ihr Geld zurückbekommen. "Wir sind erleichtert zu hören, dass die ersten Rückzahlungen die Kunden erreichen", teilte die Internetplattform "Kaupthing Edge - Helft uns" am Donnerstag mit. Demnach wurde auf den Konten mehrerer Kaupthing-Sparer in ganz Deutschland das seit Monaten gesperrte Geld wieder gutgeschrieben.

10 Uhr: Der Chemieriese BASF  verringert seine Produktionskapazitäten für den Kunststoff Polystyrol in Europa um 15 Prozent. Ein Produktionsbetrieb am Stammsitz Ludwigshafen werde sogar dauerhaft geschlossen, teilte das Unternehmen mit. Die Beschäftigten sollen andere Stellen im Unternehmen erhalten. Polystyrol ist ein Standardkunststoff, der beispielsweise bei Verpackungen und bei Kühlschränken zum Einsatz kommt.

9.43 Uhr: Für die Verhandlungen über den Verkauf Opel an den Autozulieferer Magna besteht einem Zeitungsbericht zufolge massiver Zeitdruck. Opel verliert in Europa im laufenden Geschäftsbetrieb täglich zwischen fünf und sechs Millionen Euro, wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Angaben aus dem Unternehmensumfeld berichtet. Dies wäre deutlich mehr Geld als bislang angenommen. Demnach muss der Vertrag mit dem kanadisch-österreichischen Zulieferer bis spätestens Mitte September unter Dach und Fach sein. Bis dahin reiche die Brückenfinanzierung für Opel von 1,5 Milliarden Euro, die vom Bund und den Ländern gewährt wurde.

9.16 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt ist schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax  sank in den ersten Minuten um 0,65 Prozent auf 4805 Punkte. Für den MDax  der mittelgroßen Werte ging es um 0,11 Prozent auf 5666 Zähler abwärts. Der Technologiewerteindex TecDax  verlor 0,04 Prozent auf 616 Punkte.

Hiobsbotschaft der Hersteller von Werkzeugmaschinen

9.15 Uhr: Die deutschen Werkzeugmaschinenhersteller zeichnen ein düsteres Bild des weiteren Jahres. Die Produktion werde voraussichtlich um 40 Prozent fallen, teilte der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) am Donnerstag in Frankfurt mit. Dies würde einen Rückfall auf das Niveau von 1999 bedeuten. Nach fünf Boomjahren hatte die Produktion im vergangenen Jahr das Rekordniveau von 14,2 Milliarden Euro erreicht, dann kam die Wirtschaftsflaute und es folgte der jähe Absturz.

8.57 Uhr: Die weltweite Produktion des Autobauers Toyota ist im Mai im Jahresvergleich um fast 39 Prozent eingebrochen. Die Exporte gingen um 51,3 Prozent zurück. Besonders betroffen war die Produktion in Japan: Sie wurde um fast 42 Prozent zurück gefahren. Der Absatz in Japan sank um gut 23 Prozent. Die Produktion außerhalb Japans ging um gut 36 Prozent zurück.

8.45 Uhr: Die Bau- und Maschinenbau-Gruppe Bauer  kippt ihre Jahresprognose nach einer Verschlechterung der Auftragslage. "Vor allem im Maschinenbau trifft uns die Krise deutlich stärker als erwartet", sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Bauer in Schrobenhausen. Im zweiten Quartal hätten sich die Kunden deutlich stärker zurückgehalten als erwartet. "Unsere Prognose erweist sich als zunehmend ambitioniert, und aus heutiger Sicht werden wir sie sowohl bei der Leistung als auch beim Ergebnis nicht ganz erreichen können." Zum Halbjahresbericht, der am 14. August veröffentlicht wird, soll es eine neue Prognose geben.

8.30: Die Börsen in Tokio schließen sehr fest. Der Nikkei-225-Index  kletterte um 2,15 Prozent auf 9796,08 Zähler. Der breiter gefasste Topix  legte um 1,9 Prozent auf 919,77 Punkte zu. Insbesondere Technologiewerte waren Händlern zufolge gefragt. Aber auch Exporttitel hätten dank eines schwächeren Yen für Gewinne gesorgt.

8 Uhr: Der Augsburger Roboterbauer Kuka  plant laut einem Pressebericht Einschnitte in der Stammbelegschaft. "Wir müssen dringend Hausaufgaben in Bezug auf unsere Wettbewerbsfähigkeit machen. Dabei kommen wir mittelfristig um eine Anpassung der Personalzahlen nicht herum", sagte Kuka-Vorstandsvorsitzender Horst Kayser der "Financial Times Deutschland". Eine Analyse der Unternehmensberatung McKinsey habe Kostennachteile in zweistelligen Prozentsätzen im Vergleich zu Wettbewerbern gezeigt.

Iren sollen kürzer treten

7.30 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt der irischen Regierung die Staatsausgaben weiter zu kürzen, um das klaffende Haushaltsloch unter Kontrolle zu bekommen. "Nach Jahren als Wachstumsstar durchläuft Irland nun eine schmerzhafte Anpassung, bei der interne Ungleichgewichte abgewickelt werden", schreibt der Währungsfonds nach den jährlichen Konsultationen mit der Regierung.

Die IWF-Experten erwarten nun für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 8,5 Prozent. Im kommenden Jahr werde die Wirtschaft um weitere 3 Prozent schrumpfen. Derzeit gebe eine "keine Diskussion" über einen IWF-Kredit, versicherte Ashoka Mody, Leiter der IWF-Dependance in Irland.

6 Uhr: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) rechnet im kommenden Jahr mit einer Welle von Zusatzbeiträgen für die Versicherten. "Ich gehe davon aus, dass es irgendwann einen Dammbruch geben wird, wenn die ersten damit rauskommen", sagte die Vorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer. 2010 werde es bei vielen Kassen solche Beiträge in maximaler Höhe von 36,75 Euro pro Monat geben, die nur die Versicherten, nicht aber ihre Arbeitgeber zahlen müssen. Ohne eine Erholung des Arbeitsmarkts fehlten den Kassen 2010 erneut 2,9 Milliarden Euro, sagte Pfeiffer.

4 Uhr: Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike  hat die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im zurückliegenden Quartal deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz sei um 7 Prozent auf 4,7 Milliarden Dollar zurückgegangen, erklärte der Adidas-Erzrivale. Der Gewinn fiel um 30 Prozent auf 341 Millionen Dollar.

1.30 Uhr: Der Präsident des Bundesverbandes für Groß- und Außenhandel (BGA), Anton Börner, befürchtet, dass die Banken den Unternehmen in Deutschland schon bald den Geldhahn abdrehen. Ende August, spätestens Anfang September rechne er mit einer "massiven Kreditklemme", sagte Börner der "Berliner Zeitung".

1 Uhr: Der US-Autobauer Ford (Kurswerte anzeigen) will die Zahl seiner Zulieferer bis Jahresende drastisch reduzieren. Der Konzern werde sich von fast der Hälfte seiner bisherigen Partner trennen und bis Jahresende 850 Autoteilehersteller auswählen, die wichtig für die Zukunft des Unternehmens seien, sagte Tony Brown, der Vize-Präsident von Fords Einkaufssparte.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

Mehr lesen über

Verwandte Artikel

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.