Dienstag, 17. September 2019

Krisenticker Drei Autokonzerne, acht Milliarden Dollar

5. Teil: Hat Daimler Schulden bei Karmann?

10 Uhr: Der Autokonzern Daimler Börsen-Chart zeigen schuldet nach Medienberichten dem insolventen Cabriohersteller Karmann Geld. Laut einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag muss Karmann von Daimler noch rund 40 Millionen Euro bekommen. Karmann wäre dem Bericht zufolge bereit, auf die Hälfte der Forderungen zu verzichten, wenn der Autobauer sofort zahlen würde. Das würde reichen, um eine Transfergesellschaft für bereits gekündigte Mitarbeiter zu finanzieren. Ein Sprecher von Insolvenzverwalter Ottmar Hermann lehnte einen Kommentar ab. Er bestätigte lediglich, dass Karmann noch offene Forderungen habe.

Peugeot:
Kleinere Autos backen
9.15 Uhr: Der französische Automobilkonzern PSA Peugeot Citroën Börsen-Chart zeigen erwartet für das laufende Jahr auf vergleichbarer Basis einen operativen Verlust zwischen einer Milliarde und zwei Milliarden Euro. Es bestehe aber für die nächsten zwölf Monate kein Risiko eines Liquiditätsengpasses, teilte der Konzern in Paris mit. Wegen der allgemeinen Absatzflaute hatte der Konzern schon früher vor roten Zahlen gewarnt. Die Rückkehr zur Rentabilität wird bisherigen Angaben zufolge erst 2010 erwartet.

9 Uhr: Trotz schwacher Vorgaben aus Tokio und New York hat der Dax Börsen-Chart zeigen zur Handelseröffnung sein Vortagesniveau behauptet. Der Leitindex notierte mit 4692 Punkten nur einen Zähler unter dem in der Schlussauktion am Montag erreichten Vier-Wochen-Tief. Unterstützung bekam der Leitindex von den Energiewerten. Die im Dax schwer gewichteten Eon-Aktien Börsen-Chart zeigen stiegen um 2,2 Prozent, die von RWE Börsen-Chart zeigen legten 1,2 Prozent zu. Schwach blieben dagegen die Bankenwerte. Commerzbank-Aktien Börsen-Chart zeigen verloren 2,8 Prozent, Titel der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen 1,9 Prozent.

8.50 Uhr: Die Baumarktkette Praktiker Börsen-Chart zeigen sieht eine weitere Geschäftserholung im Inland und hat die Kurzarbeit nach drei Monaten beendet. "Seit Anfang Juni arbeiten wieder alle Märkte in voller Mannschaftsstärke und mit ganzer Kraft", sagte ein Unternehmenssprecher und bestätigte damit einen Bericht der Tageszeitung "Die Welt". Andere Maßnahmen wie der im März verhängte Einstellungsstopp und die Expansionspause blieben unverändert in Kraft. Praktiker hatte Anfang März nach einem Gewinneinbruch als erster Einzelhändler Kurzarbeit in 81 seiner 260 Märkte in Deutschland eingeführt. Dies war auf scharfe Kritik von Konkurrenten wie Hornbach Börsen-Chart zeigen gestoßen.

8.30 Uhr: Die Börse in Tokio hat sehr schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index Börsen-Chart zeigen verlor 2,8 Prozent auf 9549,61 Zähler. Für den breiter gefassten Topix Börsen-Chart zeigen ging es um 2,25 Prozent auf 901,69 Punkte runter. Verluste an der Wall Street und Sorgen über die weltweite Wirtschaftsentwicklung sorgten für Verkaufsstimmung, hieß es am Markt.

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