Montag, 23. September 2019

Krisenticker IWF gewährt Ukraine Milliardenkredit

Kalifornien verzeichnet die höchste Arbeitslosenrate seit 1976. Der IWF greift der Ukraine mit einem milliardenschweren Kredit unter die Arme. Die US-Regierung will General Motors und Chrysler offenbar erneut helfen. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.04 Uhr: Die US-Börsen haben zum Wochenausklang leichte Gewinne verzeichnet. Der Dow-Jones-Index Börsen-Chart zeigen der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher bei 8131 Punkten.

21.35 Uhr: Im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Arbeitslosenrate wegen der weltweiten Wirtschaftskrise auf den höchsten Stand seit mehr als 30 Jahren geklettert. Im März habe die Arbeitslosigkeit 11,2 Prozent betragen, teilte die Arbeitsagentur des bevölkerungsreichsten Bundesstaates der USA mit. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Statistiken im Jahr 1976.

21.20 Uhr: Die deutsche Maschinenbau-Industrie zeigt sich trotz der krisenbedingten Umsatzeinbußen optimistisch. Der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Manfred Wittenstein, sprach in der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe) von einem vorübergehenden Rückschritt nach zuletzt fünfjährigem Aufschwung. "Langfristig ist der Maschinenbau gut aufgestellt und wird weiter wachsen", sagte der Unternehmer.

Nachfrageeinbruch: Arcelor-Mittal verordnet in Rumänien Kurzarbeit
20.47 Uhr: Angesichts eines dramatischen Nachfrageeinbruchs beim Stahlkonzern Arcelor-Mittal im rumänischen Galati gilt dort für die 12.000 Beschäftigten ab Dienstag ein fünftägiger Zwangsurlaub in einem rotierenden System. Wie das Unternehmen und Gewerkschafter mitteilten, ist anschließend Kurzarbeit vorgesehen.

20.30 Uhr: Die deutschen Aktien haben sich im späten Parketthandel uneinheitlich entwickelt. Der L-Dax schloss bei 4684,22 Zählern, nachdem der Leitindex auf Xetra bereits um 1,46 Prozent auf 4676,84 Zähler gestiegen war. Der L-MDax notierte zum Ende des Parketthandels aber niedriger bei 5374,70 Punkten. Im Xetra-Handel war der Index der mittelgroßen Werte noch um deutliche 3,20 Prozent auf 5375,44 Punkte geklettert.

20.05 Uhr: US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hat mehr Klarheit bei der Kreditvergabe gefordert. Komplexe Vorschriften dürften nicht zur Verschleierung hoher Gebühren genutzt werden, sagte Bernanke auf einer Konferenz der Fed-Zentralbank. Der Währungshüter verwies auf abschreckende Beispiele aus der Kreditkartenbranche und betonte: "In solchen Fällen ist manchmal eine direkte Regulierung, einschließlich des Verbots bestimmter Praktiken, der einzige Weg, für einen angemessenen Schutz zu sorgen."

19.30 Uhr: Die mexikanische Zentralbank hat im Kampf gegen die sich verschärfende Rezession erneut die Zinsen gesenkt. Die Rücknahme um 75 Basispunkte auf 6 Prozent erfolgte trotz einer anhaltend hohen Inflation in Mexiko und verdeutlichte die Sorge der Zentralbank vor weiteren Konjunkturproblemen. Viele Analysten rechnen mit weiteren Zinssenkungen in den kommenden Monaten.

Geld für die Ukraine: Der IWF soll dort große Finanzlöcher stopfen
18.35 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Ukraine haben den Weg für weitere Kredithilfen frei gemacht. Nach wochenlangen Verhandlungen einigten sich die Regierung in Kiew und der Fonds am Freitag auf 5,6 Milliarden Dollar in zwei gleich großen Raten. Im Gegenzug muss die Ukraine ihr diesjähriges Haushaltsdefizit auf 4 Prozent begrenzen.

Die Regierung in Kiew verstaatlichte am Freitag sieben Banken, um die Institute zu stützen. Vier der betroffenen Häuser befinden sich bereits unter Gläubigerschutz, die übrigen drei werden von der Regierung im Rahmen der Übernahme dazu gezwungen.

17.45 Uhr: Dank der überraschend guten Zahlen von Citigroup Börsen-Chart zeigen und General Electric Börsen-Chart zeigen hat sich der deutsche Aktienmarkt freundlich ins Wochenende verabschiedet. Der Dax beendete den Handelstag 1,46 Prozent höher bei 4676,84 Punkten.

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