Krisenticker Faule Kredite belasten Spaniens Banken

Ein deutliches Plus bei faulen Krediten lastet auf spanischen Banken. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer zeigt sich offen für eine Verlängerung der Abwrackprämie. Jedes fünfte Unternehmen aus der Biotechbranche steht laut einer Studie wegen der Finanzkrise vor dem Ende. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

21.37 Uhr: Der US-Aluminiumkonzern Alcoa  will sich durch eine Kapitalerhöhung und Einsparungen mehrere Milliarden Dollar verschaffen. Bis 2010 sollten die Kosten um jährlich mehr als 2,4 Milliarden US-Dollar gedrückt werden, teilte das Unternehmen am Montag in New York mit. Zudem will Alcoa die Investitionen im nächsten Jahr um weitere 1,0 Milliarden Dollar verringern. Von der Ausgabe neuer Aktien und Wandelanleihen erhofft sich der Konzern etwa 1,1 Milliarden Dollar an frischem Kapital. Zudem soll die Quartalsdividende von 0,17 auf 0,03 Dollar je Aktie kräftig zusammen gestrichen werden.

21.18 Uhr: Spaniens Banken haben zu Jahresbeginn den stärksten Anstieg bei faulen Krediten seit vergangenen Sommer verzeichnet. Wie die spanische Zentralbank am Montag mitteilte, wuchs der Umfang der faulen Darlehen im Januar um mehr als neun Milliarden Euro oder 15 Prozent auf über 68 Milliarden Euro im Januar. Eine so deutliche Zunahme lag zuletzt im Juli vor, als der Immobilienkonzern Martinsa Fadesa Insolvenz anmeldete. Die Pleite des Unternehmens war die größte in der Geschichte Spaniens.

21.04 Uhr: Die US-Börsen haben am Montag schwächer geschlossen. Für negative Stimmung sorgte zu Handelsende eine Erklärung des US-Kreditkartenanbieters American Express , wonach sich die Anzahl der Kreditausfälle im Februar beschleunigt habe. Im Handelsverlauf hatten der Dow-Jones-Index der Standardwerte und der S&P-500-Index lange im Plus notiert, weil sich Anleger Hoffnung auf eine Stabilisierung der Bankenbranche gemacht hatten. Der Dow-Jones-Index  schloss 0,1 Prozent tiefer bei 7216 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,4 Prozent auf 753 Zähler

20.32 Uhr: EZB-Spitzenbanker Jürgen Stark sieht nach der Rekordzinssenkung der Europäischen Zentralbank das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. "Wir haben noch etwas Spielraum, die Zinsen weiter zurückzunehmen", sagte das Direktoriumsmitglied dem Handelsblatt". "Einen Schwellenwert festzulegen, bei dem wir stoppen, macht aus heutiger Sicht keinen Sinn. Für mich selbst ist der Schwellenwert allerdings nicht weit von dem entfernt, was wir im Augenblick haben", fügte er hinzu.

19.21 Uhr: CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer hat sich offen für eine Aufstockung der Mittel für die Abwrackprämie gezeigt. "Wir prüfen konkret die Fortsetzung der Umweltprämie", sagte Ramsauer der "Financial Times Deutschland" vom Dienstag laut Vorabbericht. "Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sie sich in den letzten Wochen als stabilisierendes Element für die Automobilwirtschaft erwiesen hat." Die Abwrackprämie ist Teil des Konjunkturpakets II und hat geholfen, den Absatz gerade kleiner und preisgünstiger Fahrzeuge in Deutschland trotz der Wirtschaftskrise massiv anzukurbeln. Dabei zahlt der Staat 2500 Euro für jeden Neu- oder Jahreswagen, wenn dafür ein mindestens neun Jahre altes Auto verschrottet wird.

18.51 Uhr: Einem Fünftel der kleinen europäischen Biotechnologie-Firmen droht einer Studie zufolge wegen der Finanzkrise in diesem Jahr das Aus. Das könnte zum Verlust von 20.000 hoch qualifizierten Arbeitsplätzen führen, warnte die französische Forschungsgruppe Alcimed in der am Montag veröffentlichten Untersuchung, die der Biopharma-Lobbyverband EBE in Auftrag gegeben hatte. Mehr als die Hälfte der kleinen Biotech-Unternehmen fühlten sich in ihrer Existenz bedroht.

17.39 Uhr: Nach einem starken Schlussspurt schließt der Dax (Kurswerte anzeigen) mit einem satten Plus von 2,3 Prozent auf 4044 Punkte.

17.15 Uhr: Die baden-württembergischen Sparkassen tragen die geplante Kapitalerhöhung von fünf Milliarden Euro bei der größten deutschen Landesbank LBBW mit. Die Institute müssen gemäß ihres Anteils von 35,6 Prozent an dem schwer von der Finanzkrise getroffenen Geldhaus 1,7 Milliarden Euro aufbringen. Die Verbandsversammlung der Sparkassen habe am Montag in Stuttgart den Hilfen mit einer Mehrheit von 95 Prozent zugestimmt, teilte ein Verbandssprecher mit.

Citigroup gewinnt 50 Prozent - Barclays startet gut ins Jahr

16.55 Uhr: Der Dow Jones  baut seine Gewinne nach einer kurzen Schwächephase auf 1,5 Prozent aus. Zu den größten Gewinnern gehören erneut die Finanztitel. Die Aktie der Citigroup  gewinnt zeitweise rund 50 Prozent an Wert, das Papier der Bank of America  legt rund 15 Prozent zu. Die Nachricht, dass die britische Barclays mit Gewinnen ins Jahr gestartet sei und durch einen Verkauf von iShares möglicherweise einen Staatseinstieg verhindern könnte, hob die Stimmung im Sektor. Davon profitieren derzeit vor allem Titel wie die Citigroup, die in den vergangenen Monaten besonders stark gelitten haben.

16.18 Uhr: Der US-Investor George Soros hat das bevorstehende Treffen der G20-Staaten als entscheidend für die Zukunft der Finanzmärkte bezeichnet. Diese Konferenz müsse den Durchbruch für eine Reform bringen, sagte Soros am Montagabend in New York am Rande eines Treffens mit Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. "Wir sind derzeit in einer sehr ähnlichen Lage wie in den 30er Jahren", fügte Soros hinzu. "Wir werden mit einer Deflation konfrontiert." Etwas enttäuscht zeigte sich der Investor von den Schritten des neuen US-Präsidenten Barack Obama, um den Banken wieder auf die Beine zu helfen. Die Rekapitalisierung komme noch nicht wie gewünscht voran.

16.08 Uhr: Die Stahlbranche wirft den Hausbanken vor, mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket I zu versperren. "Die Bonitätsprüfungen der Banken sind zu streng", sagte der Präsident des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung (WSM), Ulrich Galladé, laut Mitteilung am Montag in Düsseldorf. Trotz einer hohen Haftungsfreistellung der staatlichen KfW für die durchleitenden Banken scheuten diese das Risiko. "Leider auch bei Unternehmen mit guten Marktchancen." Viele Mittelständler kämpften derzeit vergeblich darum, Zugang zum KfW-Sonderprogramm zu erhalten.

16.05 Uhr: Der Automobilzulieferer Hella aus Lippstadt will bis zum Herbst 700 Stellen in Deutschland abbauen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Automobilmarkt nach der derzeitigen Krise nicht wieder auf dem früheren Niveau einpendeln wird, sagte der Sprecher der Hella KG Hueck & Co. am Montag. Am Sonntag hatte die Firmenspitze die Mitarbeiter über die Planungen informiert. Bis Ende September seien betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Dies hatte der Betriebsrat bei der Einführung von Kurzarbeit mit der Leitung des Familienunternehmens ausgehandelt.

15.57 Uhr: Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" wollen über 100 Organisationen am 28. März in Frankfurt gegen die Politik der Bundesregierung demonstrieren. Man erwarte rund 20.000 Demonstranten aus dem ganzen Bundesgebiet, teilte eine Sprecherin der globalisierungskritischen Organisation Attac am Montag mit. Unterstützt wird der Protest unter anderem von Gewerkschaften, Umweltverbänden, linken Gruppen sowie den Parteien Linke und Grüne. Als Redner wird neben anderen Linke-Parteichef Oskar Lafontaine erwartet. Anlass der mehrstündigen Protestaktion ist das für April geplante Treffen der G20-Finanzminister.

US-Industrieproduktion sinkt stark

15.17 Uhr: In Frankfurt bröckeln die Kursgewinne ab. Der Dax (Kurswerte anzeigen) rutscht erneut unter die 4000-Punkte-Marke. Offenbar drücken die Konjunkturdaten aus den USA, wo das starke Absinken der Industrieproduktion überrascht hatte, auf die Stimmung.

14.32 Uhr: In den USA startet der Aktienhandel mit freundlicher Tendenz. Der Leitindex Dow Jones  liegt wenige Minuten nach Handelsbeginn mit 0,8 Prozent im Plus bei 7284 Punkten.

14.24 Uhr: In den USA ist die Industrieproduktion im Februar stärker gesunken als von Experten erwartet. Die Produktion der Industrieunternehmen sei zum Vormonat um 1,4 Prozent gefallen, teilte die US-Notenbank am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion um revidierte 1,9 (zuvor 1,8) Prozent gefallen. Die Kapazitätsauslastung der Industrie lag bei 70,9 Prozent. Volkswirte hatten hingegen mit 71,3 Prozent gerechnet. Im Januar war die Industrie mit revidiert 71,9 (72,0) Prozent ausgelastet.

13.30 Uhr: Die Aussichten für die Arbeitsplätze im deutschen Mittelstand haben sich nach einer Studie dramatisch verschlechtert. 74 Prozent der für das Deutsche Mittelstands-Barometer befragten Experten erwarteten eine Verringerung der Stellen. Vor einem Jahr waren es nur 12,2 Prozent. Auf einer Skala zwischen 0 und 100 war die Beschäftigungsentwicklung für die nächsten zwölf Monate im Frühjahr 2008 noch mit einem Mittelwert von 60,4 Punkten bewertet worden, berichtete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO am Montag in Hamburg. In der neuesten Befragung von rund 130 Experten aus Verbänden und Unternehmen sank dieser Wert im Februar auf den Tiefstand von 13,7 Punkten.

12.20 Uhr: Die Zukunft des Kölner Motorenwerks von Ford (Kurswerte anzeigen) ist gesichert. Nach dem Auslaufen der V6-Motorenproduktion werde das Werk einen neuen sparsamen Motor für Kleinwagen bauen, kündigte Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes am Montag an. Dafür investiere das Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag. Im Motorenwerk hatten rund 700 Arbeitsplätze auf der Kippe gestanden, weil die gesamte Produktion möglicherweise nach Rumänien gehen sollte. Nun werde der Bau des neuen sogenannten EcoBoost-Benzinmotors zwischen Köln und dem rumänischen Craiova aufgeteilt. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) teilte mit, bei Ford in Köln würden künftig nur noch umweltfreundlichere Motoren gebaut. "Die Investition von 200 Millionen Euro sichert Arbeitsplätze und hilft in der Krise."

12.15 Uhr: Der Dax  setzt seine Erholung fort und legt bis zum Mittag rund 2 Prozent auf 4043 Punkte zu. Finanzwerte hatten den Leitindex bereits am Freitag angetrieben. Europaweit wurden Bankaktien Händlern zufolge von Nachrichten beflügelt, wonach der US-Versicherer AIG aus Mitteln der US-Regierung mehr als 90 Milliarden Dollar an diverse Banken gezahlt hat. In Frankfurt legten Deutsche Bank und Commerzbank zeitweise 6,7 beziehungsweise 8 Prozent zu und gehörten damit zu den größten Gewinnern im Dax.

11.24 Uhr: Lufthansa  will aufgrund der schwächelnden Nachfrage auch im Passagiergeschäft Kurzarbeit anmelden. Für die Bodenmitarbeiter an einigen Standorten solle ein entsprechender Antrag gestellt werden, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Nach derzeitigen Stand wären etwa 1000 hauptsächlich in der Fluggastbetreuung beschäftigte Mitarbeiter davon betroffen. Ausgenommen seien derzeit jedoch die Drehkreuze in Frankfurt und München. Die betroffenen Mitarbeiter sollen weiterhin mindestens 90 Prozent ihres bisherigen Nettolohns erhalten. Im Frachtgeschäft hatte Lufthansa bereits ab Anfang März für rund 2600 Bodenmitarbeiter Kurzarbeit eingeführt.

11.22 Uhr: Der Autobauer Ford  investiert nach Angaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung 200 Millionen Euro in sein Kölner Werk. Die Ford-Werke hatten zuvor angekündigt, kurzfristig am Vormittag über Maßnahmen an ihren Standorten in Köln und Saarlouis informieren zu wollen. Es handle sich um weitreichende Entscheidungen, die für die Ford-Werke GmbH getroffen worden seien, hatte das Unternehmen am Sonntagabend mitgeteilt.

11.12 Uhr: Die Jahresteuerung in der Euro-Zone ist auch im Februar gering ausgefallen. Die Preise zogen um 1,2 Prozent an, wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Montag nach endgültigen Berechnungen mitteilte.

11.03 Uhr: Der Euro steigt weiter. Die Gemeinschaftswährung überspringt am Morgen die Marke von 1,30 Dollar.

11.00 Uhr: Die Erwerbstätigenzahl in der Euro-Zone ist im vierten Quartal erneut gefallen. Gegenüber dem Vorquartal waren 0,3 Prozent oder 453.000 Personen weniger in Lohn und Brot, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte. In den drei Monaten davor hatte der Rückgang bei 0,1 Prozent gelegen.

Mehr Kurzarbeit auch bei Siemens

10.30 Uhr: Siemens-Chef Peter Löscher rechnet mit einer steigenden Zahl von Kurzarbeitern in seinem Konzern. "Wir müssen davon ausgehen, dass der Umfang der Kurzarbeit auch bei uns noch weiter zunehmen wird", sagte er in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Derzeit arbeiten rund 7000 Beschäftigte bei Siemens  kurz; im April sollen 7400 der 131.000 Beschäftigten in Deutschland kurzarbeiten.

09:46 Uhr: Der Überschuss in der deutschen Handelsbilanz ist 2008 im Vorjahresvergleich deutlich geringer ausgefallen als in den Jahren zuvor. Der Ausfuhrüberschuss betrug vergangenes Jahr 176,2 Milliarden Euro und konnte somit das Rekordergebnis von 195,3 Milliarden Euro aus dem Jahr 2007 nicht wieder erreichen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse mitteilte.

2007 war der bisher höchste Überschuss seit Beginn der Erhebung der Außenhandelsstatistik für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1950 erzielt worden. Endgültige Zahlen sollen im Oktober veröffentlicht werden.

09.39 Uhr: Der baden-württembergische Energieversorger EnBW  befürchtet wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr Einbußen von bis zu vier Milliarden Kilowattstunden beim Stromabsatz. Das sei etwa doppelt so viel, wie ganz Karlsruhe im gesamten Jahr an Strom verbrauche, sagte EnBW-Chef Hans-Peter Villis der "Süddeutschen Zeitung". Er verwies auf die eingeschränkte Produktion etwa bei Daimler oder der Automobilzulieferer- und Maschinenbauindustrie. "Ich kann nicht ausschließen, dass wir bis zu zehn Prozent Absatz an unsere Großkunden verlieren."

09.38 Uhr: Die britische Bank Barclays  ist nach eigenen Angaben "stark ins Jahr 2009" gestartet. Die Geschäfte würden sich gut entwickeln, teilte die Barclays plc, London, am Montagmorgen mit und gab sich damit ähnlich zuversichtlich wie zuvor bereits einige ihrer US-Wettbewerber.

09.18 Uhr: Die Austrian Airlines hat im Februar 2009 einen Passagierrückgang um 16,4 Prozent verbucht. Im Februar sind nach Angaben der Airline vom Montagmorgen insgesamt 603.600 Passagiere befördert worden. Bereinigt um den Schalttag im Vorjahr liegt der Rückgang bei rund 13 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Auslastung lag bei 69,1 Prozent und damit um 3,0 Prozentpunkte unter 2008.

09.04 Uhr: Der deutsche Aktienhandel beginnt den Tag mit deutlichen Gewinnen. Der Dax  steht weniger Minuten nach Eröffnung gut 2 Prozent im Plus bei 4036 Punkten.

08.50 Uhr: Der Kurs des Euro ist am Montag im frühen Handel wieder über die Marke von 1,29 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit 1,2915 Dollar gehandelt. Ein Dollar war 0,7742 Euro wert. Im asiatischen Handel hatte der Euro zeitweise 1,2833 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2905 (Donnerstag: 1,2782) US-Dollar festgesetzt.

Fortis mit Milliardenverlust

07.21 Uhr: Die Ölpreise sind am Montag im asiatischen Handel um mehr als einen Dollar gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April fiel auf 44,59 US-Dollar - das sind 1,66 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April fiel um 1,52 Dollar auf 43,41 Dollar.

06.19 Uhr: Die Börsen in Asien tendieren fester: Der Nikkei  legt rund 2 Prozent zu. Auch beim Dax  deutet sich zum Start in die neue Börsenwoche ein Plus an.

06.18 Uhr: Der krisengeschüttelte Finanzkonzern Fortis  erwartet für das vergangene Jahr einen Verlust von 22,5 Milliarden Euro und will keine Dividende zahlen. Genaue Zahlen sollen Ende des Monats veröffentlicht werden

06.09 Uhr: US-Notenbankchef Ben Bernanke hat seine Einschätzung bekräftigt, dass ein Ende der schweren Rezession in den USA bereits in diesem Jahr möglich ist. "Nächstes Jahr werden wir dann eine Erholung erleben", sagte der Zentralbankchef in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des US-Fernsehsenders CBS. Die Gesundung der Wirtschaft hänge jedoch von einer Stabilisierung des Finanzsystems ab, betonte er. Als größtes Risiko für die Erholung der Wirtschaft und der Finanzbranche nannte er mangelnden politischen Willen, die Probleme anzugehen.

"Eine Erholung wird sich nicht einstellen, solange sich Finanzmärkte und Banken nicht stabilisieren", sagte Bernanke in dem laut CBS ersten Fernsehinterview eines amtierenden US-Notenbankchefs seit 20 Jahren. Dank der Maßnahmen der Federal Reserve gebe es aber in einigen Märkten bereits "grüne Sprösslinge" der Erholung. "Wir werden nicht zur Vollbeschäftigung zurückkehren", sagte er. "Aber wir werden, so hoffe ich, das Ende dieses Abschwungs erleben, der über die vergangenen Quartale so kräftig gewesen ist."

04.21 Uhr: Singapurs Wirtschaft leidet schwer unter der Krise: Nach Einschätzung von Experten wird das BIP im laufenden Jahr um 4,9 Prozent einbrechen, wie es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Zentralbank heißt. Für 2010 rechen die Wirtschaftsforscher allerdings schon wieder mit einem Plus von 3,3 Prozent.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

Mehr lesen über Verwandte Artikel