Krisenticker Wall Street klettert dritten Tag in Folge

Kurssprünge bei der Bank of America, bei General Motors und General Electric beflügeln den Dow. Der US-Leitindex schließt klar über 7000 Zählern und dürfte am Freitag auch den Dax über die Marke von 4000 Punkten treiben. Die deutsche Industrieproduktion sinkt unterdessen stark. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

21.05 Uhr: Rally an der Wall Street: Der Dow Jones schließt nur knapp unter Tageshoch und beendet den Handel mit einem Plus von 3,5 Prozent bei 7170 Zählern. Es war der dritte Erholungstag in Folge. Der Dax  dürfte am Freitag im frühen Handel die 4000 Punkte in Angriff nehmen.

20.45 Uhr: Der Dow Jones (Kurswerte anzeigen) beschleunigt kurz vor Handelsschluss in New York seine Erholung und legt 250 Punkte auf 7181 Zähler zu. Das ist ein Kursgewinn von 3,7 Prozent. Der Technologieindex Nasdaq Composite klettert um 4,1 Prozent. Neben General Motors bauen vor allem die Bank of America und General Electric  ihre Gewinne aus.

Bank-of-America-Chef Kenneth Lewis hatte gesagt, dass sein Institut keine weiteren Staatshilfen benötige. Zudem habe die Bank zu Jahresanfang profitabel gearbeitet. Ähnliche Erklärungen der Chefs von Citigroup und JPMorgan hatten in den vergangenen zwei Tagen die Kurse an der Wall Street beflügelt. Auch besser als erwartet ausgefallene Einzelhandelsdaten und eine stabile Prognose von Standard & Poor's für die Geschäftsaussichten des Börsenschwergewichts General Electric beruhigten die Händler. Auch der Dax hatte zuvor deutlich fester geschlossen.

20.30 Uhr: Der Ölpreis legt im späten Handel um mehr als 11 Prozent zu und kostet zeitweise wieder 46 Dollar pro Barrel der Sorte WTI. Grund für die Erholung nach den schweren Verlusten der Vortage sind laut Händler die Konjunkturdaten aus den USA, die etwas robuster ausgefallen sind als erwartet.

19.55 Uhr: An der Wall Street bauen die Indizes ihre Gewinne weiter aus. Der Dow Jones  notiert eine Stunde vor Handelsschluss mit einem Gewinn von 3 Prozent auf dem Tageshoch von 7135 Zählern.

18.55 Uhr: Der Dow Jones  baut seine Gewinne am Abend weiter aus. Kurstreiber sind die Aktien von GM und GE, die beide zweistellig zulegen. Der angeschlagene US-Autobauer General Motors kommt bis Ende März ohne beantragte Staatshilfen von zwei Milliarden Dollar aus. Der Konzern benötige die angefragten Mittel nicht, da er im Januar und Februar schneller als geplant Kosten reduziert und Ausgaben zurückgefahrne haben, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Die GM-Aktie schoss daraufhin um rund zwölf Prozent auf 2,09 Dollar nach oben. Bisher hatte GM vorhergesagt, in den ersten zwei Monaten 2009 5,1 Milliarden Dollar zu verbrennen.

17.35 Uhr: Der Dax  setzt seine Erholung fort und schließt auf Xetra 1,2 Prozent fester bei 3956 Zählern. Gewinne bei Finanztiteln sowie eine Erholung der Wall Street haben den Index gestützt: Der Dow Jones  notierte zum Xetra-Schluss mit 1,8 Prozent im Plus bei 7052 Zählern, getrieben von Gewinnen bei General Electric  sowie bei der Bank of America. Zu den größten Gewinnern im deutschen Leitindex zählten die Deutsche Bank  sowie die Commerzbank .

16.46 Uhr: Der Brillenhersteller Rodenstock will wegen einer Auftragsflaute für einen Teil seiner Belegschaft Kurzarbeit einführen. Ab April soll an den deutschen Standorten abseits der Zentrale die Arbeitszeit reduziert werden. Von den Plänen sind 680 Beschäftigte betroffen, gut ein Drittel der deutschen Belegschaft. "Mit der Einführung der Kurzarbeit an den deutschen Standorten sind wir zuversichtlich, den durch die weltwirtschaftliche Entwicklung hervorgerufenen Auftragsrückgang überbrücken zu können", teilte die Tochter des britischen Finanzinvestors Bridgepoint mit.

16.10 Uhr: An der Wall Street baut der Dow Jones  seine Gewinne auf 1,2 Prozent aus. Der Dax dreht darauf ebenfalls ins Plus und notiert zuletzt 0,3 Prozent fester bei 3925 Zählern.

15.40 Uhr: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat den Leitzins noch einmal um einen viertel Prozentpunkt gesenkt. Das Zielband für den Dreimonats-Libor fällt mit der Entscheidung vom Donnerstag auf 0,0 bis 0,75 Prozent. Zur weiteren Lockerung der monetären Bedingungen und im Kampf gegen eine weitere Aufwertung des Frankens zum Euro will die Nationalbank unter anderem Schweizerfranken-Obligationen privater Schuldner kaufen und Devisenkäufe auf dem Markt tätigen. Die Notenbank rechnet mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) im laufenden Jahr von 2,5 bis 3,0 Prozent. Bisher waren die Währungshüter von einer negativen Entwicklung um 0,5 bis 1,0 Prozent ausgegangen.

14.45 Uhr: Die weltweite Wirtschaftskrise hat Chinas Wachstum auf ein Rekordtief gedrückt. Die Unternehmen der Volksrepublik steigerten ihre Produktion zu Jahresbeginn nur noch leicht. Sie legte im Januar und Februar um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu, teilte das Statistikamt mit. Das war das geringste Wachstum seit Einführung der Statistik. Getragen wurde das Wachstum von der Bauindustrie: Die Produktion von Zement legte um 17 Prozent zu. Dagegen fiel die Produktion von Exportgütern wegen der weltweit sinkenden Nachfrage um 17,1 Prozent.

Andorra hebt Bankgeheimnis auf

14.40 Uhr: Der Dow Jones  notiert wenige Minuten nach Börseneröffnung rund 0,5 Prozent im Minus.

14.15 Uhr: Das Zinsniveau in der Euro-Zone könnte nach Ansicht von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet noch sinken. Die EZB habe sich aber noch nicht festgelegt, sagte Trichet am Donnerstag in Wien bei einem gemeinsamen Seminar der EZB mit der russischen Notenbank. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der Vorwoche die Leitzinsen um 50 Basispunkte auf 1,5 Prozent gesenkt. Volkswirte erwarten aber eine weitere Senkung auf ein Prozent im April.

13.40 Uhr: Andorra hat eine Aufhebung des Bankgeheimnisses angekündigt. Der Pyrenäen-Kleinstaat will damit erreichen, von der schwarzen Liste der Steuerparadiese gestrichen zu werden. Wie die Regierung am Donnerstag in Andorra la Vella mitteilte, hatte Ministerpräsident Albert Pintat am Vortag in Paris eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Danach verpflichtet sich das Fürstentum dazu, bis November dieses Jahres ein Gesetz zur Aufhebung des Bankgeheimnisses zu verabschieden.

12.46 Uhr: Die schwedische Ford-Tochter Volvo  hat mit den Gewerkschaften Lohnkürzungen vereinbart und dadurch weitere Stellenstreichungen zunächst vermieden. Durch die Einigung spart der Autobauer in diesem Jahr umgerechnet 44,4 Millionen Euro an Lohnkosten, wie Volvo am Donnerstag mitteilte.

11.58 Uhr: Die seit Monaten anhaltende Auftragsflaute hat im Januar zum stärksten Produktionseinbruch seit der Wiedervereinigung geführt. Industrie-, Bau- und Energieunternehmen stellten zusammen 7,5 Prozent weniger her als im Dezember, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit Einführung der Statistik 1991.

11.30 Uhr: Der Dax  zieht nach BMW-Zahlen noch tiefer ins Minus. Der Leitindex notiert gegen Mittag 2,6 Prozent schwächer bei 3800 Punkten.

11.24 Uhr: Die Konjunkturkrise hat BMW Ende 2008 voll erwischt: Im vierten Quartal fuhr der Münchner Autobauer einen Vorsteuerverlust von 1,17 Milliarden Euro ein. Im Gesamtjahr stürzte der Gewinn nach Steuern um 89,5 Prozent auf 330 Millionen Euro ab, wie der Konzern am Donnerstag in München erklärte.

11.15 Uhr: An der Wall Street deutet alles auf einen schwachen Start hin. Der Dow Jones gibt vorbörslich um 0, 8 Prozent auf 6862 Punkte nach, der S+P 500 sinkt um 1,1 Prozent auf 713 Zähler.

11. 00 Uhr: Die Wirtschaftsforscher vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und des Hamburger HWWI haben ihre Prognose für das laufende Jahr drastisch nach unten korrigiert: Das IfW rechnet nunmehr für 2009 mit einem Konjunktureinbruch von 3,7 Prozent. Damit korrigierten die Experten ihre Prognose von minus 2,7 Prozent vom Dezember 2008 deutlich nach unten, wie das Institut am Donnerstag in Kiel mitteilte. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) korrigierte seine Schätzung auf minus 3,8 nach unten.

VW erwartet Umsatzrückgang

10.16: Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet erst 2010 mit einer Erholung der derzeit kriselnden Wirtschaft im Euro-Raum. Jüngste Wirtschaftsdaten und Umfrageergebnisse hätten weitere Belege dafür geliefert, "dass die Nachfrage weltweit wie auch im Eurogebiet im laufenden Jahr sehr schwach sein dürfte", schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht für März. Im kommenden Jahr werde dann "mit einer allmählichen Konjunkturerholung gerechnet". Hoffnung setzen die Notenbanker in die laufenden staatlichen Konjunkturprogramme, Sorgen machen ihnen die anhaltenden Finanzmarktturbulenzen, die sich zunehmend negativ auf die Realwirtschaft auswirken.

10.14 Uhr: Volkswagen rechnet im laufenden Jahr wegen der weltweiten Absatzkrise mit sinkenden Umsätzen und einem geringeren Gewinn. Der Umsatz werde unter dem des Vorjahres von 113,8 Milliarden Euro liegen, teilte Europas größter Autobauer auf seiner Bilanzpressekonferenz in Wolfsburg mit.

Steigende Refinanzierungskosten und ein höherer Absatzanteil von Regionen mit niedriger Marge belasteten das Ergebnis. Deshalb könne das hohe Ergebnisniveau der Vorjahre nicht wieder erreicht werden. Im abgelaufenen Jahr steigerte der Wolfsburger Konzern den Gewinn trotz Wirtschaftsflaute um 13,7 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro und stockt die Dividende auf.

10.09 Uhr: Die italienische Wirtschaft ist im vierten Quartal im Rekordtempo geschrumpft. Im Schlussquartal 2008 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um revidiert 1,9 Prozent zurückgegangen, teilte die italienische Statistikbehörde ISTAT mit. Das ist der stärkste Wachstumseinbruch seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1980. Auf Basis vorläufiger Schätzungen war noch mit einem Rückgang um 1,8 Prozent des BIP gerechnet worden. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte die Wirtschaft um revidiert 2,9 Prozent. In der Erstschätzung war noch ein Rückgang um 2,6 Prozent angegeben worden

09.33 Uhr: Beim Gabelstaplerhersteller Jungheinrich ist 2008 das operative Ergebnis um 13 Prozent auf rund 122 Millionen Euro abgesackt. Für 2009 haben sich die Aussichten weiter eingetrübt, der Markt habe sich deutlich abgeschwächt, teilte Jungheinrich mit. Der Konzernumsatz stieg nach vorläufigen Zahlen um 7 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Der Auftragseingang lag bei 2,145 Milliarden Euro (plus 1 Prozent). Die Dividende soll leicht gekürzt werden: je Stammaktie auf 0,49 Euro (zuvor 0,52 Euro), je Vorzugsaktie auf 0,55 Euro (0,58 Euro).

Dax gibt Gewinne ab

09.10 Uhr: Der Dax  hat am Donnerstag seine Vortagesgewinne wieder verloren. Der Leitindex lag am Morgen 1,2 Prozent im Minus bei 3866 Punkten. Unter Druck gerieten bei den Standardwerten die Papiere von K+S, die um 7,7 Prozent abrutschten. Der Salz- und Düngemittelhersteller hatte am Morgen seine Prognose für das laufende Jahr heruntergeschraubt.

09.08: In Spanien ist die Inflation im Februar wie erwartet zurückgegangen. Die Teuerungsrate sei einer zweiten Schätzung zufolge von 0,8 Prozent im Vormonat auf 0,7 Prozent gesunken, teilte die spanische Statistikbehörde INE am Donnerstag in Madrid mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Damit ist die Inflation auf das tiefste Niveau seit 1969 gefallen.

08.23 Uhr: Der weltgrößte Uhrenkonzern Swatch  hat 2008 deutlich weniger verdient. Der Konzerngewinn des Schweizer Unternehmens sank vor dem Hintergrund der Finanzkrise um 17 Prozent auf 838 Millionen Franken (566 Millionen Euro), wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Nach einem vielversprechenden Start mit einem weiteren kräftigen Wachstum habe sich das Jahr 2008 "herausfordernder" gestaltet.

08.21 Uhr: Der Spezialmaschinen- und Anlagenbauer Gea  will sich mit weit reichenden Umbauten krisenfest machen. Dies belastet das Unternehmen aber erst einmal. "Insgesamt erwartet der Vorstand aus heutiger Sicht Restrukturierungsaufwendungen von bis zu 40 Millionen Euro in 2009", teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bochum mit. Unter anderem soll die Stammbelegschaft reduziert werden. Einzelne Standorte wurden bereits geschlossen oder zusammengelegt. Auch bei Vertrieb und Verwaltung soll gespart werden, Investitionen werden geprüft und schlimmstenfalls ganz gestrichen.

Kuka mit Gewinneinbruch

08.21 Uhr: Der französische Einzelhändler Carrefour  hat im vergangenen Geschäftsjahr einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten. Der Nettogewinn aus fortgeführtem Geschäft sank um 33 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

08.17 Uhr: Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka  drückt nach einem Gewinneinbruch auf die Sparbremse. "Auf Grund der aktuellen konjunkturellen Schwierigkeiten wird die voraussichtliche Geschäftsentwicklung einschließlich Finanz- und Ertragslage bis 2010 derzeit insgesamt gesehen negativ eingeschätzt", hieß es in dem am Donnerstag in Augsburg veröffentlichten Geschäftsbericht.

Das Unternehmen will nun weiter sparen: Material- und Verwaltungskosten sollen gesenkt, die Produktionskapazität zurückgefahren werden. Die Zahl der Leiharbeiter wird reduziert, befristete Verträge nicht verlängert und ein Einstellungsstopp verhängt. Auch Einschnitte bei der Entlohnung sind angedacht. Zudem stehen Entwicklungsprojekte auf dem Prüfstand. Der Überschuss ging im letzten Jahr von 117,9 auf 30,6 Millionen Euro zurück. Die Dividende, die 2007 bei 1,00 Euro je Aktie lag, soll gestrichen werden.

08.15 Uhr: Nach zwei Tagen kräftiger Erholungsbewegung wird der Dax  am Donnerstag zunächst wieder etwas schwächer erwartet. Der XDax, der auf Basis des Dax-Futures den außerbörslichen Stand des deutschen Leitindex zeigt, lag gegen 8.10 Uhr bei 3860 Zählern und damit um rund 1 Prozent unter dem Schlussstand des Dax auf Xetra am Mittwoch.

08.06: Der Euro ist am Donnerstag leicht gesunken. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,2775 US-Dollar, nachdem sie am späten Vorabend noch deutlich über die Marke von 1,28 Dollar gestiegen war. Ein Dollar war damit 0,7828 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,2786 (Dienstag: 1,2783) Dollar festgesetzt.

Japans Wirtschaft schrumpft um 12 Prozent

07.16 Uhr: Die Zahl der von einer Zwangsversteigerung bedrohten Hausbesitzer in den USA ist im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30 Prozent gestiegen. Das teilte das Unternehmen RealtyTrac am Donnerstag in Washington mit, das in allen US-Staaten Informationen über Hypotheken sammelt. Fast 291.000 Hausbesitzer hätten im vergangenen Monat mindestens einen Mahnbescheid bekommen, das sei eine Zunahme gegenüber dem Januar um 6 Prozent.

07.05 Uhr: Die Börse in Tokio schließt angesichts schlechter Wirtschaftsdaten und anhaltender konjunktureller Sorgen im Minus. Der Nikkei -225-Index  geht 2,4 Prozent schwächer bei 7198 Zählern aus dem Handel. Die US-Börsen hatten zuvor knapp im Plus geschlossen.

05.00 Uhr: Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat nach Angaben der schwedischen Regierung einem Kreditantrag des Autoherstellers Volvo  über 5 Milliarden Kronen (445 Mio. Euro) zugestimmt. Die intern bereits getroffene Entscheidung solle am Donnerstag offiziell bekanntgegeben werden, sagte Schwedens Handelsministerin Ewa Björling der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag). Die schwedische Regierung will demnach für 90 Prozent des Kredits bürgen.

03.57 Uhr: Der unter staatlicher Kontrolle stehende US- Hypothekenfinanzierer Freddie Mac  benötigt weitere 30,8 Milliarden Dollar (24 Milliarden Euro) aus dem Rettungspaket der US-Regierung. Das Institut begründete den Bedarf an frischem Geld am Mittwoch in Washington mit Verlusten in Höhe von 23,9 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2008. Bereits im November hatte Freddie Mac vom Staat 13,8 Milliarden Dollar erhalten, um einen 25,3 Milliarden-Dollar- Verlust im dritten Quartal auszugleichen.

02.44 Uhr: Brasiliens Zentralbank hat den Leitzins um 1,5 Prozentpunkte gesenkt. Dies ist die stärkste Rücknahme seit mehr als fünf Jahren.

02.41 Uhr: Die japanische Wirtschaft ist im vierten Quartal zum Vorquartal preisbereinigt um 3,2 Prozent geschrumpft. Dies ist der stärkste Einbruch seit der Ölkrise 1974. Die von der japanischen Regierung am Donnerstag vor dem Tokioter Börsenbeginn veröffentlichten revidierten Daten wiesen zudem aufs Jahr hochgerechnet einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 12,1 Prozent aus.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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