BMW Absatz bricht um fast ein Viertel ein

Der Autobauer BMW leidet wie die Konkurrenten Daimler und Porsche unter der schweren Absatzkrise. Selbst beim Erfolgsmodell Mini ist die Nachfrage eingbrochen. Nun hofft der Konzern auf das Mini-Cabrio, das in drei Wochen auf den Markt kommen soll.

München - Die Verkäufe der BMW-Gruppe gingen im Februar um über 24 Prozent auf knapp 80.500 Autos zurück, wie der Dax-Konzern am Montag mitteilte. Von der Luxus-Marke Rolls-Royce wurden 67 Fahrzeuge verkauft.

Dabei betrug das Minus bei der Kernmarke BMW  knapp 24 Prozent auf rund 68.800 Einheiten. Beim Mini ging die Nachfrage stärker um über 27 Prozent auf rund 11.600 Fahrzeuge zurück. Neue Impulse erwartet der Konzern durch das neue Mini-Cabrio, das Ende März auf den Markt kommen soll. Der Auftragseingang für die offene Variante sei "vielversprechend", sagte ein Unternehmenssprecher.

BMW-Chef Norbert Reithofer hatte bereits auf dem Autosalon in Genf Anfang des Monats angedeutet, der Absatz habe sich im Februar ähnlich schwach entwickelt wie im Januar. Damals betrug der Rückgang ebenfalls 24 Prozent.

BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson hielt am Montag daran fest, man wolle auch 2009 "der weltweit führende Anbieter von Premiumautomobilen bleiben". Robertson berief sich auf den Erfolg der neu gestalteten 7er-Luxusreihe in vielen Ländern.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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