Krisenticker Mahnungen und Dollarregen

US-Finanzminister Timothy Geithner warnt vor den Kosten der Stabilisierung der Märkte. Sein Präsident Barack Obama und der britische Premierminister Gordon Brown reden derweil einer stärkeren Regulierung der Finanzmärkte das Wort. Ob das die Menschen beruhigt? Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.35 Uhr: Der US-Aktienmarkt hat am Dienstag nach den massiven Vortagsverlusten uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones  ging nach einer Berg- und Talfahrt 0,55 Prozent schwächer bei 6726,02 Punkten aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,64 Prozent auf 696,33 Zähler. Besser behaupteten sich die Technologiewerte, denen der Markt offenbar eine größere Widerstandskraft gegen die Rezession zutraut. Der Nasdaq Composite  verlor nur moderate 0,14 Prozent.

21.45 Uhr: Die US-Regierung und die US-Notenbank werden noch im März 200 Milliarden Dollar (159 Milliarden Euro) für die US-Finanzwirtschaft zur Verfügung stellen. Das am Dienstag in Washington vorgestellte Finanzpaket stammt zum Teil aus dem Finanz-Rettungspaket der Regierung und zum Teil von der Notenbank. Es soll den Banken frisches Geld geben, um Kredite für kleine Betriebe und für den Autokauf sowie für Kreditkartenschulden und Studentenkredite zu ermöglichen, hieß es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums und der Fed. Das Programme habe die Kraft, Kredite im Volumen von einer Billion Dollar freizusetzen. US-Finanzminister Timothy Geithner betonte am Dienstag erneut, dass die US-Finanzwirtschaft vermutlich mehr als die bereits vom Kongress bewilligten 700 Milliarden Dollar an Hilfe brauchen werde. "Die Stabilisierung der Märkte könnte deutlich mehr kosten", sagte er vor dem Etatausschuss des US-Repräsentantenhauses.

21.10 Uhr: US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister Gordon Brown haben sich für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte ausgesprochen. "Wir glauben an freie Märkte, ... damit Unternehmen und Geschäften gedeihen, aber ... es braucht auch ein ausreichendes Regulierungssystem, damit die Märkte nicht außer Kontrolle geraten", betonte Obama nach einem Treffen mit Brown am Dienstag in Washington.

20.15 Uhr: Der angeschlagene US-Autobauer General Motors  hat im Februar auf seinem Heimatmarkt nicht einmal halb so viele Fahrzeuge verkauft wie ein Jahr zuvor. Wie der größte Autohersteller des Landes am Dienstag mitteilte, sank der Absatz in dem Zeitraum um 52,9 Prozent. Der Verkauf neuer Lkw brach sogar um 55 Prozent ein, der Absatz bei Pkw reduzierte sich um 50 Prozent. Der Konzern will auf die neuen Zahlen mit weiteren Produktionskürzungen reagieren und kündigte an, im zweiten Quartal rund 34 Prozent weniger Fahrzeuge vom Band laufen zu lassen. Das gleiche Schicksal ereilte BMW (Kurswerte anzeigen). Die Bayern haben im Februar auf dem US-Markt einen Absatzeinbruch um knapp 35 Prozent verzeichnet. Rechnet man die unterschiedliche Anzahl von Verkaufstagen hinaus, belief sich der Rückgang noch auf knapp 32 Prozent. Auch der Sportwagenbauer Porsche  hat im Februar in Nordamerika 12 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

19.20 Uhr: Angesichts der anhaltenden Sorgen über das Finanzsystem haben die US-Aktienmärkte nach anfänglichen Gewinnen am Dienstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Nach dem Zwölf-Jahrestief vom Wochenanfang sorgten Äußerungen von Notenbankchef Ben Bernanke für schlechte Stimmung, der die wirtschaftlichen Aussichten weiter als unsicher beschrieb und mehr Anstrengungen forderte, um finanzielle Stabilität zu erreichen. Dazu kamen die Absatzahlen von Ford . Der zweitgrößte US-Autobauer hat im Februar erneut einen massiven Einbruch auf seinem Heimatmarkt erlitten. Die Zahl verkaufter Fahrzeuge in den USA brach angesichts der weiter sinkenden Nachfrage um 48,4 Prozent auf 99.400 Fahrzeuge ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das reichte, um den Dow Jones  tiefer unter die Marke von 7000 Punkten schlittern zu lassen, unter die er am Montag erstmals seit Oktober 1997 gefallen war.

19.00 Uhr: Die Euro-Zone wird Mitglieder in finanzieller Notlage laut EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia auf keinen Fall im Stich lassen. Es gebe Lösungen, bevor sich ein Land dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zuwenden müsse, sagte Almunia am Dienstag in Brüssel. "Wir sind politisch und wirtschaftlich darauf eingerichtet, uns diesem Krisenszenario zu stellen." Über Details wolle er in der Öffentlichkeit aber nicht diskutieren. Auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück betonte in der ARD, auf Hilfe angewiesene Staaten könnten mit europäischer Solidarität rechnen. Zuvor müssten sie indes alles tun, um die Lage selber zu bewältigen.

18.30 Uhr: Die Staatsbank KfW hat erneut Milliardengelder von Investoren über den Kapitalmarkt eingesammelt. Das Institut brachte eine neue fünfjährige Anleihe heraus und holte sich damit vier Milliarden Dollar, hieß es am Dienstag in Kreisen der Banken, die die Transaktion begleiten. Insgesamt seien Orders von fünf Milliarden Dollar eingegangen, was nach Einschätzung von Experten für eine Anleihe mit dieser Laufzeit relativ hoch ist.

17.00 Uhr: Im Interesse einer gemeinsamen Krisenbekämpfung hat die Bundesregierung im jahrelangen Streit mit Frankreich um die Senkung der Mehrwertsteuer für bestimmte Branchen nachgegeben. Er sei bereit, beim EU-Finanzministerrat in einer Woche einen Kompromiss durchzusetzen, der Senkungen für "arbeitsintensive Dienstleistungen" und Gaststätten möglich mache, sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Dienstag in Paris nach einem Treffen mit Wirtschaftsministerin Christine Lagarde. Stark ermäßigte Steuersätze sind nur mit Zustimmung der EU möglich. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will sie für Gaststätten und bestimmte Handwerke durchsetzen. Steinbrück erklärte, der Kompromiss sei für Deutschland "ein weiter Schritt". Denn nun sei innenpolitischer Druck zu erwarten, gleichfalls Steuern für bestimmte Branchen zu senken. "Aber das schwierige Thema muss von der Tagesordnung." Lagarde würdigte die "Exzellenz der deutsch- französischen Beziehungen".

Bernanke fordert energisches Vorgehen

16.35 Uhr: US-Notenbankchef Ben Bernanke hat das entschlossene Vorgehen der amerikanischen Regierung gegen die Finanz- und Wirtschaftskrise begrüßt. "Unsere Wirtschaft und die Finanzmärkte stehen vor einer außergewöhnlichen Herausforderung", sagte Bernanke am Dienstag vor dem US-Senat in Washington. Der oberste amerikanische Währungshüter forderte von der Regierung energische Maßnahmen, um die Wirtschaft aus der sich verschärfenden Rezession zu ziehen, auch wenn die Staatsverschuldung dadurch noch weiter steigen sollte.

15.45 Uhr: An der Wall Street startet der Dow Jones mit leichten Gewinnen. Auch der Dax  dreht daraufhin 0,8 Prozent ins Plus. Finanzwerte wie die Deutsche Bank legen zu.

Anleger hoffen auf eine Gegenreaktion nach dem jüngsten Ausverkauf an den Börsen. Im US-Kongress werden heute noch Fedchef Ben Bernanke sowie Finanzminister Tim Geithner sprechen: Geithner will einige der vermissten Details zum Rettungsplan für die US-Finanzindustrie nachliefern.

15.40 Uhr: Kanadas Zentralbank hat ihren Zinssatz gesenkt. Der Leitzins werde auf ein Rekordtief von 0,5 Prozent halbiert, teilten die Währungshüter mit. Zudem signalisierte die Zentralbank erstmals, den Kauf von Staatsanleihen durch die Notenbank zu erwägen. Das allerdings birgt erhebliche Inflationsgefahren.

15 Uhr: Der deutsche Aktienindex Dax (Kurswerte anzeigen) hat am Dienstagnachmittag moderate Gewinne von etwa einem Prozent verbucht. Damit erholte er sich etwas von seinem starken Vortagesverlust, als er belastet von negativen Nachrichten aus der Finanzbranche auf das tiefste Niveau seit 2003 gefallen war.

14.50 Uhr: Die Anfragen für Hilfen des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) reißen nicht ab. Im Februar lagen Anträge in Höhe von 294 Milliarden Euro aus dem Bankenrettungspaket des Bundes vor, wie der Soffin am Dienstag mitteilte. Damit erhöhten sich die beantragten Hilfen gegenüber dem Januar um 31 Milliarden Euro. Von der insgesamt beantragten Summe seien bereits 197 Milliarden Euro bewilligt worden. Davon entfielen 178 Milliarden Euro auf die Gewährung von Garantien sowie 19 Milliarden Euro auf die Vergabe von Eigenkapital.

14.35 Uhr: Die Europäische Zentralbank prüft derzeit, weitere Instrumente im Kampf gegen Finanzkrise und Rezession. Möglich sei beispielsweise der direkte Ankauf kurz laufender Unternehmensanleihen, sogenannter Commercial Papers, sagten die beiden Notenbankchefs Deutschlands und Frankreichs, Axel Weber und Christian Noyer, am Dienstag in Paris.

14 Uhr: Auf den internationalen Schifffahrtsmärkten ist nach Einschätzung der Deutschen Bank mit wachsenden Überkapazitäten zu rechnen. In der Containerschifffahrt, wo deutsche Reeder eine weltweit führende Position einnehmen, seien gegenwärtig 10 Prozent der Flotte oder fast 400 Schiffe unbeschäftigt, hat das Geldhaus ermittelt. Im Laufe dieses Jahres könnten es 20 Prozent werden.

13.15 Uhr: Die Depfa Bank  hat Zinszahlungen für eine Anleihe ausgesetzt. Dabei handelt es sich um eine nachrangige Anleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro, wie die irische Tochter der Hypo Real Estate  (HRE) am Dienstag mitteilte. Die für den 21. März avisierte Zinszahlung falle nach einem Beschluss des Verwaltungsrats der Depfa aus. Eine Entscheidung zu ähnlichen Papieren der Depfa stehe noch aus. Die im MDax gelistete Aktie der HRE brach zeitweise um mehr als 8 Prozent auf ein Rekordtief von nur noch 89 Cent ein.

BMW prüft zusätzliche Kurzarbeit

12.15 Uhr: Aus Kostengründen verschiebt Air France-KLM  die Inbetriebnahme von zwei Airbus A380. Insgesamt hat Air France zwölf der doppelstöckigen Riesen-Airbus bestellt. Die Verschiebung beträfe den sechsten und siebten A380, den Air France erhalten soll, sagte der Chef der Fluggesellschaft, Pierre-Henri Gourgeon. "Das spart ein paar Kosten in diesem und im nächsten Jahr", sagte der Firmenchef. In der Regel leisten die Fluglinien bei der Festbestellung von Flugzeugen eine Anzahlung, der Rest wird dann bei Auslieferung fällig. Die A380 hat derzeit einen Listenpreis von rund 325 Millionen Dollar.

11.35 Uhr: Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt, Krisenbranchen jetzt mit Steuergeld zu päppeln. Reformen seien der einzige Weg. "Das Debakel auf den Finanzmärkten stellte die positiven Reformeffekte nicht infrage", sagte OECD-Chefökonom Klaus Schmidt-Hebbel am Dienstag.

11 Uhr: Die Wirtschaftskrise ist im vierten Quartal 2008 auf die Handyindustrie durchgeschlagen. Wie das Marktforschungsinstitut Gartner am Dienstag berichtete, wurden in den Monaten Oktober bis Dezember weltweit rund 315 Millionen Handys verkauft. das entspricht einem Minus in Höhe von 4,6 Prozent im Jahresvergleich. Die fünf größten Hersteller verkauften damit ausgerechnet in jenem Quartal weniger Geräte, in dem sonst überdurchschnittlich hohe Umsätze üblich sind.

10.28 Uhr: Die wirtschaftliche Lage Spaniens verschlechtert sich. Die Erwerbslosenzahl stieg im Februar um 154.000 auf 3,48 Millionen, wie das Arbeitsministerium am Dienstag mitteilte. Spanien hat damit die höchste Arbeitslosenrate in der Europäischen Union. Zum Vergleich: Obwohl das südeuropäische Land nur etwa halb so viele Einwohner wie Deutschland hat, sind dort um saisonale Effekte bereinigt mehr Menschen ohne Arbeit als hierzulande.

10.20 Uhr: BMW  erwägt, noch mehr Angestellte kurzarbeiten zu lassen. Auch 1000 Stellen der Festangestellten sind in Gefahr. "Wir sind derzeit in weiteren Gesprächen mit den Betriebsräten, auch nach dem März Kurzarbeit zu fahren", sagte BMW-Chef Norbert Reithofer. Im Februar habe sich der Absatz ähnlich schwach entwickelt wie im Januar, als die Verkaufszahlen um rund ein Viertel eingebrochen waren. Mit einer langsamen Erholung rechne er erst 2010.

10.15 Uhr: Das Beiersdorf-Management sieht sich nicht in der Lage, die wirtschaftliche Entwicklung in den ersten beiden Monaten des Jahres einzuschätzen. Es gebe keine Möglichkeit, hier belastbare Aussagen zu treffen, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Quaas am Dienstag in Hamburg.

9.45 Uhr: Erholungsversuch inmitten der Tristesse: Der Dax  legt in den ersten Handelsminuten 0,7 Prozent auf 3735 Zähler zu und hält nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage zumindest einen Moment inne. Einige Schnäppchenjäger hoffen auf eine kurzfristige Gegenreaktion an den Börsen. Die Vorgaben sind jedoch schlecht: Der Dow Jones hatte am Vortag mit einem Verlust von 4,2 Prozent auf Tagestief geschlossen.

Gefragt waren dabei vor allem die Finanzwerte, die am Vortag im Zusammenhang mit dem Rekordverlust des US-Versicherers AIG sowie der milliardenschweren Kapitalerhöhung der britischen Großbank HSBC eingebrochen waren. An die Spitze der Dax-Gewinnerliste setzten sich die Aktien der Deutschen Bank mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 20,40 Euro. "Es ist wie ein Münzwurf", sagte Kapitalmarktexperte Robert Halver von der Baader Bank. "Es kann sein, dass sich der Markt stabilisiert, es kann aber auch sein, dass es für die Kurse wieder weiter runter geht."

Münchener Rück streicht Gewinnprognose

8.50 Uhr: Trotz der deutlichen Verluste an der Wall Street und an den asiatischen Börsen dürfte der Dax  heute mit leichten Gewinnen in den Handel starten. Nach dem Ausverkauf der vergangenen Tage dürften Schnäppchenjäger heute einen ersten Versuch wagen. Der Dax-Future deutet darauf hin, dass der Index mit 0,5 Prozent fester in den Handel starten wird. Am Rohstoffmarkt zog der Preis für die US-Rohölsorte WTI 0,5 Prozent auf 40,34 Dollar an.

8.40 Uhr: Der Rückversicherer Münchener Rück  streicht seine mittelfristige Gewinnprognose. Das Ziel, den Gewinn je Aktie bis zum Jahr 2010 auf 18 Euro zu steigern, sei nicht mehr realistisch, sagte das Management heute. "Wir bleiben vorsichtig und werden sinkende Erlöse aufgrund von niedrigen Zinsen nicht durch das Eingehen höherer Kapitalanlagerisiken kompensieren", sagte Finanzvorstand Jörg Schneider. Er wollte für 2009 keine Geschäftsprognose abgeben.

8 Uhr: Die Chefs der Finanzsparte des Automobilherstellers Toyota  haben die japanische Regierung um Staatskredite gebeten. Eine Sprecherin der Toyota Financial Services Corp sagte, ihr Unternehmen spreche darüber mit der Japan Bank for International Cooperation. Noch stehe nicht fest, wie hoch die Finanzspritze sein solle. Man habe sich noch nicht geeinigt.

7.30 Uhr: Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat 2008 in seinem laufenden Geschäft Zuwächse erzielt. Der Umsatz stieg um 1,6 Prozent auf knapp 33 Milliarden Euro, teilte Bayer am Dienstag mit. Das Vorsteuerergebnis nahm um 5,5 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich verdiente Bayer aber erwartungsgemäß deutlich weniger. Im Vorjahr hatten der Verkauf von Geschäftsfeldern und Steuereffekte den Gewinn kräftig in die Höhe getrieben. Der Konzerngewinn sank um mehr als 60 Prozent auf gut 1,7 Milliarden Euro.

07.00 Uhr: Die Börse in Tokio hat erneut Verluste erlitten. Der Nikkei- Index der 225 führenden Werte  schloss mit einem Minus von 0,69 Prozent bei 7229,72 Punkten. Der breit gefasste Topix gab um 1,06 Prozent auf 726,8, Punkte nach. Das ist der tiefste Stand seit Dezember 1983. Die Investoren in Tokio setzten auf Verkäufe, nachdem der Dow Jones erstmals seit 1997 deutlich unter die psychologisch wichtige Marke von 7000 Zählern gesunken war.

6.30 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück(SPD) hat zurückhaltend auf den Opel-Sanierungsplan des angeschlagenen Autobauers Opel reagiert. Bislang könne er ein tragfähiges Rettungskonzept nicht erkennen, sagte Steinbrück am Montagabend in der ARD-Talksendung "Beckmann". "Es macht keinen Sinn, dass wir Opel Geld zur Verfügung stellen, das möglicherweise ganz irgendwo anders landet, nämlich in den USA." Außerdem sei ihm bisher nicht klar, wie die geplante Loslösung vom US-Mutterkonzern General Motors (GM) ablaufen solle.

manager-magazin.de mit Material der Nachrichtenagenturen

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