Freitag, 13. Dezember 2019

Krisenticker US-Börsen fallen nach GM-Milliardenminus

7. Teil: VW will Autoabsatz in China verdoppeln

6.37 Uhr: Volkswagen Börsen-Chart zeigen will seinen Autoabsatz in China bis 2018 auf zwei Millionen Fahrzeuge verdoppeln. Der Chef von VW in China, Winfried Vahland, sagte am Donnerstag, der größte europäische Autobauer wolle in der Zeit vier neue Modelle pro Jahr auf den Markt bringen und die Zahl der Autohäuser in der Volksrepublik China einschließlich der Sonderwirtschaftszonen Hongkong und Macau auf 2000 verdoppeln. Zudem strebe VW einen größeren Marktanteil an als die derzeitigen 19 Prozent, erklärte ein Konzernsprecher. Das Wolfsburger Unternehmen, das in China unter anderem mit General Motors Börsen-Chart zeigen und Toyota Börsen-Chart zeigen konkurriert, hat 2008 im Großraum China 1,02 Millionen Fahrzeuge verkauft. Dies waren 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Konsumklima: Die Stimmung der deutschen Verbraucher bessert sich
Unterdessen berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe), dass der Autobauer vor allem dank der Abwrackprämie im Februar in Deutschland so viele Autos wie nie zuvor verkauft haben soll. Der VW kalkuliere demnach mit 120.000 unterschriebenen Kaufverträgen. Die Abwrackprämie von 2500 Euro sei für 80 Prozent der Kunden der Kaufgrund gewesen. Vor allem die Modelle Golf, Polo und Fox hätten Interessenten angezogen.

6.22 Uhr: Die weltweite Finanzkrise hat in Singapur einen starken Konjunktureinbruch verursacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im 4. Quartal 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent. Für das Gesamtjahr schaffte der asiatische Stadtstaat noch 1,1 Prozent Wachstum, nach 7,8 Prozent im Jahr davor, teilte das Handelsministerium am Donnerstag mit. Die Regierung rechnet mit einem Einbruch des BIP in diesem Jahr um 2 bis 5 Prozent.

Donnerstag, 4.53 Uhr: Der indische Autobauer Tata Motors Börsen-Chart zeigen will mit der Produktion seines Billigautos Nano ab Ende März beginnen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der Tata-Gruppe, Ratan Tata, der "Bild"- Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Problemen mit dem Standort einer neuen Fabrik solle das nach Angaben des Herstellers "billigste Auto der Welt" nun an einem der bestehenden indischen Produktionsstandorte in Kleinserie gefertigt werden. Den Nano werde es als Benziner und als Diesel geben, so Tata. In der ersten Verkaufsphase sei er für rund 2000 Dollar oder 1600 Euro zu haben.

Mittwoch, 21.34 Uhr: An der New Yorker Börse drehen die Aktienkurse vorübergehend ins Plus. Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen, der bereits mehr als 1 Prozent verloren hatte, gewinnt zeitweise 0,5 Prozent auf 7390 Punkte. Die Anleger fassen Zuversicht, weil es den Banken anscheinend gelingt, die Stresstests, mit denen die US-Behörden begonnen haben, zu bestehen. Der Optimismus ist allerdings nicht von langer Dauer, kurze Zeit später knicken die Kurse wieder ein. An die Tests werden weitere Staatshilfen geknüpft.

20.35 Uhr: In Folge der Wirtschaftskrise ist die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich im Januar in die Höhe geschnellt. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch bekanntgab, meldeten sich 90.200 Menschen arbeitslos. Das ist gut doppelt so viel wie im Dezember. Damit stellt der Januar auch den bisherigen Rekordanstieg vom November mit 64.000 in den Schatten. Insgesamt waren im Januar 2,2 Millionen Franzosen ohne Job.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

© manager magazin 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung