General Motors Saab soll nach Insolvenz selbstständig werden

Mit dem Insolvenzantrag für den schwedischen Autohersteller Saab will der US-Konzern General Motors den Weg freimachen für eine selbstständige Zukunft der bisherigen Tochter. Das teilte GM am Freitag in einer Presseerklärung mit.

Detroit - Der Mutterkonzern ist selbst akut angeschlagen und kämpft um sein Überleben. Weiter hieß es, die 4.000 Saab-Beschäftigten sollen die Produktion unter einem gerichtlich eingesetzten Insolvenzverwalter fortsetzen. Als Möglichkeit für ein Überleben des schwedischen Herstellers gilt ein Zusammengehen mit der bisherigen deutschen GM-Tochter Opel.

Der schwedische Autobauer Saab hat am Freitag Insolvenz beantragt. Eine Unternehmenssprecherin teilte am Freitag mit, die bisherige GM-Tochter habe bei Gericht den Antrag zu einer Neuorganisation der Marke als unabhängiges Unternehmen gestellt. Zuvor hatte die schwedische Regierung Finanzhilfen für Saab abgelehnt.

Die Neuorganisation von Saab habe das Ziel, ein "völlig unabhängiges" Unternehmen zu schaffen, das zukunftsfähig sei und offen für Investitionen, erklärte Saab-Chef Jan Ake Jonsson. Die Umorganisation solle innerhalb von drei Monaten umgesetzt werden und erfordere eine "unabhängige Finanzierung", um erfolgreich zu sein.

manager-magazin.de mit Material von dpa und ap

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