Krisenticker Dow Jones schließt im Plus

Die US-Notenbank verbreitet Konjunkturoptimismus - allerdings erst für 2010 und 2011. An der Wall Street zeigt das gleichwohl Wirkung: Der Dow Jones schließt den Handel am Mittwoch im Plus. Die Hypo Real Estate benötigt weitere Garantien von bis zu 20 Milliarden Euro. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.05 Uhr: Der New Yorker Aktienmarkt hat am Mittwoch wenig verändert geschlossen. Der Dow Jones , der Index der Standardwerte, schloss 0,04 Prozent fester mit 7555 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,1 Prozent auf 788 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,18 Prozent auf 1467 Zähler nach.

21.40 Uhr: An der New Yorker Wall Street scheinen die Anleger wieder ein wenig Mut zu schöpfen. Der Dow Jones  liegt mit 0,2 Prozent bei 7564 Punkten im Plus. Der Technologie-Index Nasdaq Composite pendelt um seinen Vortagesschluss von rund 1470 Punkten.

20.30 Uhr: Die US-Notenbank (Fed) erwartet nach einem düsteren Konjunkturjahr 2009 (Minuswachstum von bis zu 1,3 Prozent) in den kommenden beiden Jahren wieder ein solides Wachstum der größten Volkswirtschaft der Welt. Für 2011 rechnen die Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed mit einem kräftigen Plus zwischen 3,8 und 5 Prozent, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten jüngsten Sitzungsprotokoll des Gremiums. Für 2010 prognostiziert die Zentralbank ein Wachstum von 2,5 bis 3,3 Prozent. An der New Yorker Börse dreht der Dow Jones kurz nach Bekanntgabe der Prognosen kurzfristig ins Plus.

20.05 Uhr: Die französische Regierung verteilt nach den Massenprotesten gegen ihre Politik in der Wirtschaftskrise Milliardenhilfen an sozial Schwache und Familien. Präsident Nicolas Sarkozy kündigte am Mittwochabend Steuererleichterungen und eine Aufstockung der Hilfen für Kurzarbeiter an. Arbeitslose sollen unter bestimmten Voraussetzungen eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro erhalten. Das Gesamtvolumen der Hilfen soll sich auf 2,6 Milliarden Euro belaufen. Umfragen zufolge sind mehr als 60 Prozent der Bürger mit den bisherigen Konjunkturmaßnahmen unzufrieden.

19.15 Uhr: Die Finanzkrise hat weltweit den Börsenwert aller Banken um 5,5 Billionen Dollar geschmälert. Dies entspräche 10 Prozent der jährlichen globalen Wirtschaftsleistung, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Boston Consulting. Zu Beginn der Finanzkrise im Herbst 2007 habe sich der Börsenwert aller Banken noch auf 8,8 Billionen Dollar belaufen.

18.50 Uhr: Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate erweist sich als Fass ohne Boden. Nach einem Bericht der "FAZ" (Donnerstag), sollen in den kommenden Wochen weitere Garantien von bis zu 20 Milliarden Euro nötig sein. Zudem mangele es an Eigenkapital. Bis Ende März müsse die Bank ihren Jahresabschluss vorlegen. In der Branche kursiere die Befürchtung, dass die HRE die Mindestquoten für das Eigenkapital aus eigener Kraft nicht mehr erfüllen kann und weitere zehn Milliarden Euro erforderlich sind. Seit Oktober wurden der Bank bereits 102 Milliarden Euro an Kapitalhilfen und staatlichen Garantien gewährt. Ohne diese müsste der Konzern Insolvenzantrag stellen.

17.35 Uhr: Sorgen über die Auswirkungen der Finanzmarktkrise haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch den dritten Tag in Folge belastet. Nach zeitweise kräftigen Verlusten im Tagesverlauf erholte sich der Leitindex Dax (Kurswerte anzeigen) jedoch weitgehend und schloss mit minus 0,28 Prozent auf 4204 Zähler. Die Erholung wurde durch die US-Börsen ausgelöst, die zum europäischen Handelsschluss in Plus gedreht hatten. Der MDax  gab um 1,12 Prozent auf 4951 Zähler nach und der TecDax  büßte 0,50 Prozent auf 479 Punkte ein.

Daimler weitet Kurzarbeit aus

16.50 Uhr: Daimler  weitet die Kurzarbeit im Werk Hamburg aus. Bisher war vereinbart worden, dass 1600 der 2600 Beschäftigten am Standort bis einschließlich März kürzer arbeiten. In dem verlängerten Zeitraum sind sogar gut 2200 Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen, erfuhr das Hamburger Abendblatt (Donnerstag) aus Kreisen des Betriebsrates. Die Mitarbeiter bekämen 90 Prozent ihres Nettolohns ausbezahlt, auch wenn sie künftig nur drei oder vier Tage in der Woche arbeiten.

16.35 Uhr: Das US-Finanzministerium hat seine finanziellen Hilfen für die beiden verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ausgeweitet. Um sicherzustellen, dass beide Institute einen positiven Nettowert behalten, wird die Kaufvereinbarung für Vorzugsaktien geändert, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte. Das Kaufvolumen von 100 Milliarden Dollar je Hypothekenfinanzierer werde verdoppelt und steige in der Gesamtsumme auf 400 Milliarden Dollar. "Die erhöhte Finanzhilfe wird das Vertrauen im Hypothekenmarkt stärken und Fannie Mae und Freddie Mac in die Lage versetzen, ihre ambitionierten Leistungen für verantwortlich handelnde Eigenheimbesitzer fortzusetzen", hieß es.

15.50 Uhr: Die Autoproduktion beim Cabrio-Hersteller Karmann wird offenbar schneller auslaufen als bisher geplant. Möglicherweise will Mercedes-Benz die Herstellung des in Osnabrück gebauten CLK-Cabriolets bereits Ende Mai statt Ende August beenden. Informierte Kreise bestätigten eine entsprechende Meldung der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Mittwoch. Offiziell nahmen weder Karmann noch Mercedes zu dem Bericht Stellung.

15.35 Uhr: In den USA startet der Dow Jones  gut behauptet. Nach dem Hilfspaket für die US-Konjunktur wendet sich Präsident Barack Obama nun der Hypothekenkrise zu. Am Mittwochabend will der Präsident bei einer Rede im Bundesstaat Arizona ein Konzept vorstellen, mit dem Hausbesitzern beim Abzahlen ihrer Kredite geholfen werden soll und Banken zur Vergabe von besseren Bedingungen bewegt werden sollen. Bereitgestellt werden sollen dafür zunächst 50 Milliarden Dollar. Von dem Paket könnten bis zu 9 Millionen Hausbesitzer in den USA profitieren.

15.21 Uhr: In den USA ist die Industrieproduktion im Januar stärker gesunken als von Experten erwartet. Die Produktion der Industrieunternehmen sei zum Vormonat um 1,8 gefallen, teilte die US-Notenbank am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang um 1,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat war die Produktion um revidierte 2,4 (zuvor 2,0) Prozent gefallen.

15.00 Uhr: In den USA dürften die Indizes nach dem Ausverkauf gestern zunächst einen Erholungsversuch starten. Die Futures für den Leitindex Dow Jones  notierten leicht im Plus, nachdem der Index am Vortag auf den tiefsten Schlussstand seit drei Monaten gestürzt war. Auch der Dax  konnte seine Verluste zumindest begrenzen.

Anleger an der Wall Street erwarten eine Rede von US-Präsident Barack Obama. Der US-Präsident will heute seine Pläne vorstellen, wie er den Häusermarkt stabilisieren und weitere Zwangsversteigerungen möglichst verhindern will. Zudem werden an der Wall Street die Sanierungspläne sowie der Kapitalbedarf der Autokonzerne GM und Chrysler nachwirken.

14.30 Uhr: Die schwere Rezession in den USA hat die Zahl der Baugenehmigungen und -beginne im Januar auf neue Rekordtiefstände gedrückt. Die Zahl der Baugenehmigungen sei um 4,8 Prozent auf annualisiert 521.000 gefallen, teilte das US-Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang auf 530.000 erwartet. Die Baubeginne fielen zum Vormonat um 16,8 Prozent auf eine auf das Jahr hochgerechnete Zahl von 466.000. Volkswirte hatten zuvor ebenfalls einen Rückgang auf 530.000 erwartet.

13.47 Uhr: Mehrere tausend Beschäftigte haben am Mittwoch bei Kundgebungen staatliche Überbrückungshilfe für den hoch verschuldeten Autozulieferer Schaeffler gefordert. Die größte Aktion fand am Sitz des Konzerns im bayerischen Herzogenaurach statt. Dort zogen Arbeiter vom Werkstor zum Marktplatz. Bei einer Kundgebung sprachen sich Betriebsräte, Gewerkschafter und Vertreter einer Beschäftigteninitiative für eine rasche staatliche Überbrückungshilfe aus. Das Unternehmen sei im Kern gesund. Die Übernahme von Conti habe die Gruppe aber wegen der nicht vorhersehbaren Finanzkrise in Schwierigkeiten gebracht, betonten mehrere Redner.

Opel offen für Beteiligungen

13.15 Uhr: Die Opel-Führung ist unter bestimmten Bedingungen zu Verhandlungen über "Partnerschaften und Beteiligungen mit Dritten" bereit. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung von GM Europa, der Opel-Führung und dem Gesamtbetriebsrat hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

12.00 Uhr: Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck schließt wegen des Nachfragerückgangs in der Chemiesparte Kurzarbeit am Firmensitz Darmstadt und am Standort Gernsheim nicht mehr aus. "Seit November sahen wir uns mit Nachfragerückgängen und sogar Stornierungen im Geschäft mit Flüssigkristallen konfrontiert", sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung der im Dax notierten Merck KgaA am Mittwoch bei Vorlage der Bilanz. Wieveiel Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen wären, wurde zunächst nicht bekannt.

11.30 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat die umstrittenen Gesetzespläne für eine Verstaatlichung maroder Banken im Notfall verteidigt. Ziel sei, eine systemrelevante Bank zu stabilisieren, sagte er am Mittwoch nach der Kabinettsentscheidung in Berlin. Ein Zusammenbruch der Bank Hypo Real Estate (HRE) könne eine Erschütterungsdynamik über Deutschland hinaus auslösen.

11.15 Uhr: Anleger bleiben auf der Flucht. Nach einem kurzen Erholungsversuch zu Handelsbeginn bricht der Dax  erneut ein und notiert zuletzt 1,2 Prozent schwächer bei 4168 Zählern. Auch die Commerzbank dreht erneut ins Minus, und Autowerte wie Daimler und BMW tendieren schwach.Der Autokonzern Daimler hält noch immer knapp 20 Prozent an Chrysler - da dem US-Autobauer ohne weitere Milliardenhilfen die Pleite droht, baute auch Daimler  zuletzt seine Verluste aus.

"Der Markt ist schwer angeschlagen, viele Anleger rechnen mit einem Test neuer Tiefstände und halten sich zurück", sagte ein Börsianer. In den USA hatte der Dow Jones  seine Talfahrt am Vortag beschleunigt.

10.14 Uhr: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Gesetzentwurf zur weiteren Stabilisierung des Finanzmarktes gebilligt, mit dem die Grundlage für eine Rettung der angeschlagenen Hypo Real Estate AG (HRE) geschaffen werden soll. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg in Berlin mit.

Die zuständigen Bundesminister hatten sich am Dienstagabend auf die letzten Details des "Rettungsübernahmegesetzes" geeinigt, nach dem eine Verstaatlichung in Schwierigkeiten geratener Banken nur als "letztes Mittel" möglich sein soll.

Zur Wiederbelebung des Finanzsystems soll der Staat künftig für fünf Jahre staatliche Garantien für Bankschulden übernehmen können.

9.47 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex Dax kletterte wenige Minuten nach Handelsstart um 0,74 Prozent auf 4248 Punkte. Der MDAX stieg um 0,26 Prozent auf 5021 Zähler und der TecDAX gewann 0,32 Prozent auf 484 Punkte hinzu.

Spaniens Wirtschaft in der Rezession

9.31 Uhr: Die spanische Wirtschaft ist zum ersten Mal seit 1993 wieder in die Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im vierten Quartal 2008 nach der endgültigen Schätzung um 1 Prozent geschrumpft, teilte die spanische Statistikbehörde INE am Mittwoch in Madrid mit.

9.13 Uhr: Aktien der Commerzbank legen kräftig zu. Die Papiere verteuern sich um fast zehn Prozent. Die Bank ist im vergangenen Jahr vor Steuern zwar tief in die roten Zahlen gerutscht, Analysten hatten allerdings Schlimmeres erwartet.

8.57 Uhr: Deutschlands größte Aluminiumhütte in Neuss wird vorübergehend geschlossen. Das teilte der norwegische Eigentümer Norsk Hydro am Mittwoch bei der Vorlage seiner Jahresbilanz mit. Was "zeitweise" bedeutet, wurde im Geschäftsbericht nicht erläutert. Die Wirtschaftskrise und rapide verfallende Aluminiumpreise haben bei Norsk Hydro im vergangenen Jahr einen heftigen Gewinneinbruch verursacht.

8.46 Uhr: Der dänische Brauereikonzern Carlsberg hat trotz nachlassendem Bierdurst zum Jahresende in 2008 sein operatives Ergebnis und den Umsatz ausgebaut. Das operative Ergebnis stieg auf 7,9 Milliarden Kronen (1,06 Mrd Euro) nach 5,2 Milliarden in 2007, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Kopenhagen mit. Der Umsatz kletterte um 34 Prozent auf 59,9 Milliarden Kronen. Der Bierabsatz legte um 3 Prozent zu.

8.43 Uhr: Der weltweit drittgrößte Brauereikonzern Heineken  hat im vergangenen Jahr etwas weniger verdient als erwartet. Der operative Gewinn sei 2008 um elf Prozent auf 1,93 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Konzern, zu dem auch die Marke Amstel gehört, am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit 1,98 Milliarden Euro gerechnet.

8.42 Uhr: Die angeschlagene Commerzbank-Tochter Eurohypo  sieht im laufenden Jahr große Herausforderungen und will mit einer Neuausrichtung ihre Zukunft sichern. "Das Jahr 2009 steht im Zeichen einer Neuausrichtung der Eurohypo", teilte das Institut, das wie der stark angeschlagene Konkurrent Hypo Real Estate in den Bereichen Staats- und Immobilienfinanzierung tätig ist, am Mittwoch in Eschborn mit. Vorstandssprecher Frank Pörschke will zu den Ende 2008 angestoßenen Projekten bis Mitte des Jahres Ergebnisse vorlegen.

Société Générale legt zu

7.57 Uhr: Der vom Staat gestützte niederländische Finanzkonzern ING  hat im vierten Quartal infolge der Finanzkrise einen Milliardenverlust verbucht. Unter dem Strich stehe ein Minus von 3,7 Milliarden Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Dies entsprach einem Quartalsverlust von 1,82 Euro je Aktie nach einem Gewinn von 1,18 ein Jahr zuvor. Nun will ING die Bilanzsumme um 10 Prozent eindampfen, die Kosten im laufenden Jahr um eine Milliarde Euro senken und stärker in risikoärmere Anlagen investieren. Dabei wolle ING weiter Kredite an ihre Kunden vergeben, hieß es.

7.25 Uhr: Die französische Bank Société Générale  hat im vierten Quartal mit einem Nettoergebnis von 87 Millionen Euro in der Gewinnzone gearbeitet. Ein positives Ergebnis im Privatkundengeschäft sei fast vollständig von den Verlusten im Bereich der Unternehmensfinanzierung und des Investmentbankings aufgezehrt worden, teilte die in Paris ansässige Bank am Mittwoch mit. Ursächlich hierfür waren auch die Insolvenz der Investmentbank Lehman Brothers und die extreme Volatilität an den Aktienmärkten.

7.23 Uhr: Die Börsen in Fernost haben am Mittwoch erneut deutliche Verluste erlitten. In Tokio schloss der Nikkei  auf seinem tiefsten Stand seit knapp vier Monaten. Hier drückten am Tag nach dem Rücktritt von Finanzminister Shoichi Nakagawa mitten in der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahren Sorgen vor einer Ausweitung der Rezession in der Heimat und in den USA die Stimmung. Hinzu kamen Befürchtungen, wonach die Rezession die Finanzbranche Osteuropas sehr stark treffen und auch die Kreditwürdigkeit der westeuropäischen Mutterkonzerne gefährden könnte.

7.20 Uhr: Die Ölpreise sind am Mittwoch nach starken Vortagesverlusten weiter gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete im asiatischen Handel 34,60 US-Dollar. Das sind 33 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zu Auslieferung im April fiel um 53 Cent auf 40,50 Dollar.

7.19 Uhr: Der Pharma- und Chemiekonzern Merck  hat im vierten Quartal 2008 wegen eines Einbruchs im Geschäft mit Flüssigkristallen deutlich weniger verdient. Der bereinigte operative Gewinn (Core Operating Result) sei auf 306 Millionen von 431 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte Merck am Mittwoch in Darmstadt mit. Das Unternehmen wagt wegen der Wirtschaftskrise für 2009 keinen Ausblick.

6.19 Uhr: Einen Tag nach Inkrafttreten des größten Konjunkturprogramms der US-Geschichte will US-Präsident Barack Obama einen weiteren Schritt im Kampf gegen die Rezession bekanntgeben. In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona sollen die geplanten Hilfen für die durch die Finanzkrise von Zwangsversteigerungen bedrohten Hausbesitzer vorgestellt werden. In Denver (Colorado) hatte Obama am Dienstag das Gesetzespaket zur Ankurbelung der US-Konjunktur mit einem Umfang von 787 Milliarden Dollar (624 Milliarden Euro) unterzeichnet.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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