Finanzkrise Der Staatsfeind Nummer eins

Überraschendes fördern die US-Geheimdienste am Donnerstag zu Tage - die Finanzkrise sei die derzeit größte Bedrohung für die Sicherheit des Landes. Denn die Krise schüre Instabilitäten weltweit.

Washington - Die US-Geheimdienste sehen in der weltweiten Wirtschaftskrise die derzeit größte Bedrohung für die Sicherheit des Landes. In dem am Donnerstag vorgestellten Jahresbericht des Leiters der Nationalen Geheimdienste hieß es, in einem Viertel aller Staaten sei es wegen der Krise zu Instabilität gekommen.

Die Lage in Afghanistan habe sich verschlechtert, hieß es in dem Bericht weiter. Insbesondere sei dies im Osten, Süden und Nordwesten des Landes der Fall. Sie werde sich auch nicht verbessern, bis Pakistan die Kontrolle über die Grenze erlangt habe. Die amerikanischen Geheimdienste gehen zudem davon aus, dass es schwierig sein werde, den Iran zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms zu bewegen.

Ein Weg zu einer Lösung sei nicht zu erkennen, hieß es in dem Bericht. Die Atomziele des Iran und der Widerstand Israels dagegen bringe die Gefahr eines Konflikts mit sich. Der Iran hat wiederholt erklärt, sein Atomprogramm diene nur friedlichen Zwecken.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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