Sonntag, 13. Oktober 2019

Krisenticker Bentley macht sieben Wochen Pause

5. Teil: Audi führt Kurzarbeit ein

13.22 Uhr: Die Volkswagen-Tochter Audi hält wegen der Absatzflaute Ende Februar für fünf Tage die Bänder an. In der Faschingswoche werde im Werk Ingolstadt die Produktion unterbrochen. Ob in dieser Zeit Kurzarbeit gefahren oder die Pause mit Hilfe der Arbeitszeitkonten ausgeglichen wird, ist demnach noch offen. Der Produktionsstopp wird möglicherweise auch auf das Werk Neckarsulm ausgeweitet.

13.00 Uhr: Die Infineon-Tochter Qimonda Börsen-Chart zeigen braucht zum Überleben noch mehr frisches Geld. Qimonda habe in den Verhandlungen über staatliche Bürgschaften mitgeteilt, dass es kurzfristig einen zusätzlichen Finanzbedarf von 300 Millionen Euro gebe, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag aus Finanzkreisen. Erst kurz vor Weihnachten hatten der Freistaat Sachsen, Portugal und der Mutterkonzern Infineon Börsen-Chart zeigen ein Rettungspaket über 325 Millionen Euro zugesagt.

13.00 Uhr: Der Landtechnikhersteller Krone rechnet für sein Werk im emsländischen Werlte von Februar an mit Kurzarbeit. Seit dieser Woche werde an dem Standort im Ein-Schicht-Betrieb gearbeitet, sagte Krone-Vertriebschef Gero Schulze Isfort. Am Standort Werlte beschäftigt Krone rund 800 Mitarbeiter. Grund sei unter anderem der drastische Einbruch in der Automobillogistik.

Too big to fail? Audi galt bislang als krisenresistent
12.36 Uhr: Fiat Börsen-Chart zeigen plant nach eigenen Angaben derzeit keine Kapitalerhöhung. Ein entsprechender Pressebericht entbehre jeder Grundlage, ließ das Unternehmen am Donnerstag in Mailand wissen. Die italienische Zeitung "La Repubblica" hatte in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, die Agnelli-Familie als Großaktionär strebe eine rund 2 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung an, um damit die Voraussetzungen für eine Allianz mit dem französischen Hersteller PSA Peugeot Citroen zu schaffen.

12.31 Uhr: Der Modehersteller Hugo Boss Börsen-Chart zeigen ist mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden. "Weihnachten war besser als erwartet, vor allem in wichtigen Städten wie New York, aber auch in Europa", sagte Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs. Er habe ein gutes Gefühl, was die im Oktober gegebene Prognose für das Umsatzwachstum 2008 angehe. Damals hatte der Konzern erklärt, die Erlöse dürften um sechs bis sieben Prozent wachsen.

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