Krisenticker Baustopp an welthöchstem Haus in Dubai

Motorola streicht noch mehr Stellen. Der Dow Jones lässt kräftig Federn. Die Immobilienblase in Dubai platzt. Die Fed sieht die USA weiter im Abschwung. Wegen der dramatischen Absatzkrise in den USA ist nun Westeuropa wichtigster Automarkt der Welt. Dax Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.58 Uhr: Der US-amerikanische Mobilfunkkonzern Motorola  wird weitere 4000 Stellen streichen. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen angekündigt, 3000 Arbeitsplätze abzubauen. Mit der jüngsten Maßnahme will Motorola 700 Millionen Dollar sparen. Das Unternehmen sieht sich von der nachlassenden Nachfrage der Verbraucher sta4rkt getroffen.

22.07 Uhr: Sorgen um die Banken und schwache Wirtschaftsdaten haben dem Dow-Jones-Index mächtig zugesetzt. Der US-Leitindex schließt 2,9 Prozent niedriger bei 8200 Punkten.

21.32: Der Bau des welthöchsten Gebäudes in Dubai wird angesichts der Finanzkrise für ein Jahr unterbrochen. Mit der vorübergehenden Einstellung der Arbeiten an dem Wolkenkratzer mit einer geplanten Höhe von einem Kilometer werde auf die veränderten Bedingungen bei Angebot und Nachfrage reagiert, teilte der staatliche Projektentwickler Nachil am Mittwoch mit. Nachil hatte bereits im November erklärt, 15 Prozent seiner Stellen abzubauen, was 500 Mitarbeitern entspricht. Schon damals deutete sich an, dass die Finanzkrise den Immobilienboom in Dubai bremst.

20.28 Uhr: Die US-Notenbank hat in ihrem jüngsten Konjunkturbericht abermals ein düsteres Bild vom Zustand der größten Volkswirtschaft der Welt gezeichnet. Um die Jahreswende herum habe sich die Wirtschaftsaktivität in beinahe allen der zwölf Bezirke der Federal Reserve weiter abgeschwächt, heißt es im "Beige Book" der Notenbank, das am Mittwoch veröffentlicht wurde. So habe der Einzelhandel ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft erlebt. Auch habe sich die Lage auf dem Immobilienmarkt in den meisten Bezirken in den letzten Dezemberwochen und Anfang Januar verschlechtert.

20.08 Uhr: Die weltweite Finanzkrise ist aus Sicht von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann noch nicht überwunden.Die akute Notfallhilfe der Staaten zeige inzwischen erste Wirkungen, sagte Ackermann am Mittwochabend beim Hauptstadtempfang des Unternehmens in Berlin. "Von einer Entwarnung zu sprechen, wäre jedoch verfrüht." Die Finanzkrise sei in ihrer Dimension nicht vorhersehbar gewesen. Am Vormittag hatte die Deutsche Bank einen Quartalsverlust von 4,8 Milliarden Euro bekanntgegeben. Bankchef Ackermann hatte sich seit Ausbruch der Finanzkrise lange optimistisch über ein mögliches Ende der Verwerfungen an den Märkten gezeigt.

19.08 Uhr: Die internationale Finanzkrise und die schwache Konjunktur haben den Autoabsatz in Europa deutlich gedrückt. Mit 14,7 Millionen Fahrzeugen wurden im vergangenen Jahr 8 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als im Vorjahr. Angesichts der gedrückten Konsumentenstimmung im Zuge der schlechteren Wirtschaftslage sowie der zurückhaltenden Kreditvergabe der Banken sei ein solches Ergebnis zu erwarten gewesen, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Mittwoch mit.

Die Verkäufe in Westeuropa gaben um 8 Prozent auf 13,6 Millionen Wagen nach, wobei sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte die Lage dramatisch verschlechterte. Dennoch überholte Europa die USA, weil der Absatz dort noch heftiger ausfiel. In den USA wurden 2008 nur 13,2 Millionen Pkw verkauft. Diese Tendenz hatte sich seit Ende November bereits abgezeichnet.

17.37 Uhr: Der Dax geht mit kräftigen Verlusten aus dem Handel und schließt bei 4422 Punkten. Das ist ein Minus von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vortag. Das schlechte Quartalsergebnis der Deutschen Bank und vorsichtige Aussichten bei Siemens hatten den gesamten Markt belastet.

Allianz-Reserven schmelzen dahin

17.20 Uhr: Aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung sollen 700 Millionen Euro dem Schienenverkehr zugutekommen. In diesem und im nächsten Jahr könnten damit Programme für Bahnhofssanierungen und Lärmschutz vorangetrieben werden, sagte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Mittwoch in Berlin. Die Maßnahmen, zu denen auch neue Projekte gehörten, würden mit der Bahn erarbeitet.

16.21 Uhr: Der Dax setzt seine Talfahrt ungebremst fort und stürzt 4,3 Prozent auf 4438 Punkte.

15.54 Uhr: Die stillen Reserven des größten deutschen Lebensversicherers Allianz Leben sind wegen der Finanzkrise um rund 5,5 Milliarden Euro gesunken. "Bezogen auf das Anlagevermögen hatten wir zu Beginn des Jahres Reserven von 8,5 Prozent. Diese haben sich durch die Entwicklung bei den Aktien im Jahr 2008 in etwa halbiert", sagte Andreas Gruber, Anlage-Chef der Allianz Lebensversicherung, der Wochenzeitung "Die Zeit". Bei einem Anlagevermögen von 130 Milliarden Euro entspricht das einem Rückgang von rund 5,5 Milliarden Euro. Die Kapitalanlagen der Allianz Leben seien aber sicher. Die Kunden müssten nicht um ihr Geld fürchten.

15.46 Uhr: Die anhaltenden Proteste gegen die Folgen der Finanzkrise haben einen politischen Machtkampf in Lettland ausgelöst. Präsident Valdis Zatlers drohte am Mittwoch mit einer Initiative zur Auflösung des Parlaments. Er reagierte damit auf eine Demonstration von rund 10.000 Bürgern in Riga am Vortag und anschließende Krawalle. Zatlers warf der Regierung von Ministerpräsident Ivar Godmanis und anderen führenden Politikern vor, sie hätten den "den Kontakt zur Bevölkerung verloren".

15.30 Uhr: Belastet von schwachen Konjunkturdaten und weiter anhaltenden Sorgen um die Banken hat der US-Aktienmarkt schwach eröffnet. Der Dow Jones-Index  verlor in den ersten Handelsminuten 1,6 Prozent und lag bei 8315 Punkten. Die Citigroup  verliert mehr als 14 Prozent. Kreisen zufolge macht sich das Institut für eine Bad Bank stark, in faule Kredite ausgelagert werden sollen.

15.13 Uhr: Die Wirtschaftskrise wird den Euroraumnach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) noch härter treffen als bislang. "Das Schlimmste steht noch bevor", warnte OECD-Generalsekretär Angel Gurría am Mittwoch in Paris. Die Wirtschaft der Eurozone werde dieses Jahr voraussichtlich um 0,6 Prozent schrumpfen, bevor nächstes Jahr ein Wachstum von 1,2 Prozent zu erwarten sei.

14.47 Uhr: Im Bremer Mercedes-Werk wird die Sportwagenproduktion vorübergehend gestoppt. Vom 21. Januar bis Ende Februar werde dort keines dieser Autos vom Band rollen, sagte der Betriebsratsvorsitzende des Werks, Uwe Werner, am Mittwoch. Auch die Fertigung der C-Klasse werde vom kommenden Montag an bis Ende März reduziert. Im Stammwerk Stuttgart- Untertürkheim, im größten Werk des Konzerns in Sindelfingen sowie an sechs anderen Standorten des Konzerns in Deutschland wird bereits seit diesem Montag kurzgearbeitet.

Debakel für US-Einzelhändler

14.44 Uhr: Der Dax  baut seine Verluste stark aus und notiert nur noch bei 4501 Punkten. Das ist ein Minus von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vortag. Besonders stark in den Keller ist die Aktie der Postbank  gerauscht. Sie notiert jetzt fast 20 Prozent niedriger als gestern.

14.33 Uhr: Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im Dezember um 2,7 Prozent zurückgegangen. Das ist mehr als doppelt so viel wie erwartet und der sechste Rückgang in Folge.

13.45 Uhr: Die schwer angeschlagene BayernLB folgt dem Vorbild der Commerzbank  und HSH Nordbank und will eine von der Bundesrepublik garantierte Anleihe an den Markt bringen. Das Wertpapier mit einem großen Volumen solle eine Laufzeit von drei Jahren haben.

13.09 Uhr: Der Verkauf der Postbank an die Deutsche Bank ist perfekt. Die Deutsche Post  erhalte für den Verkauf von zunächst 22,9 Prozent ihrer Tochter Postbank  rund 8 Prozent der Deutschen Bank . Das teilten die beiden Konzerne am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Damit wird indirekt auch der Staat, dem zum Teil die Deutsche Post gehört, an der größten deutschen Bank beteiligt. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Deutsche Bank weitere 27,4 Prozent der Postbank über eine Pflichtumtauschanleihe erhält. Für zusätzliche 12,1 Prozent bestehe weiterhin eine Kaufoption für die Deutsche Bank. Der Barwert der Transaktion entspreche 4,9 Milliarden Euro.

Die Aktie der Deutschen Bank , die nach Ankündigung eines Milliardenverlustes bereits mit 8 Prozent im roten Bereich gestanden hatte, baute unmittelbar nach der Meldung ihre Verluste auf knapp 12 Prozent aus. Aktien der Postbank  stürzen in der spitze um mehr als 17 Prozent ab. Auch Aktien der Deutschen Post  verlieren kräftig.

12.50 Uhr: Das Modeunternehmen Hugo Boss  will sich neu aufstellen und dabei voraussichtlich auch Stellen streichen. "Wir planen im ersten Quartal eine Neuorganisation des Unternehmens", sagte ein Sprecher am Mittwoch in Metzingen. Die im März 2008 für fünf Jahre eingeführte Standort- und Beschäftigungsvereinbarung solle aber auf keinen Fall angetastet werden. Sie gilt für langjährige 2500 Mitarbeiter. Ausgeschlossen davon sind allerdings Beschäftigte, die erst seitdem zum Unternehmen kamen.

12.18 Uhr: Nach dem deutlich abgeschwächten Wirtschaftswachstum 2008 erwarten Volkswirte der Commerzbank und der Deka Bank für das laufende Jahr eine schwere Rezession. Der von vielen Experten erwartete Rückgang von 2 bis 3 Prozent wäre der stärkste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise werde auch 2009 das Wirtschaftswachstum und insbesondere die Exporte belasten.

11.50 Uhr: Die massiven Verluste bei der Deutschen Bank  drücken nicht nur die Aktie des deutschen Branchenprimus, sondern auch den Leitindex Dax (Kurswerte anzeigen) deutlich ins Minus.

Bund erwägt Einstieg bei HRE

11.15 Uhr: Der Bund steht offenbar vor dem Einstieg bei einer zweiten deutschen Großbank. Die angeschlagene Immobilienbank Hypo Real Estate (Kurswerte anzeigen)benötigt Parlaments- und Finanzkreisen zufolge neue Milliardenhilfen vom Staat. "Die Teilverstaatlichung der Hypo Real Estate steht im Grundsatz fest", sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Banker. "Die Münchener sind nach der Commerzbank die Nächsten", sagte ein weiterer Insider aus Berlin.

10.40 Uhr: Die Deutsche Bank erwartet im vierten Quartal und für das Gesamtjahr 2008 einen Milliardenverlust. Im vierten Quartal liege das Ergebnis nach Steuern bei minus 4,8 Milliarden Euro, teilte die Bank am Mittwoch aufgrund von vorläufigen Zahlen mit. Für das Gesamtjahr geht die größte deutsche Bank von einem Verlust von etwa 3,9 Milliarden Euro aus. Die Aktie der Deutschen Bank fällt rapide um mehr als 7 Prozent auf 22,53 Euro.

10.15 Uhr: Der Auftragseingang im deutschen Maschinenbau ist im November um 30 Prozent eingebrochen. Die inflationsbereinigte Nachfrage aus dem Inland sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32 Prozent, die Auslandsnachfrage gab um 29 Prozent nach, wie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch mitteilte. Der Verband stellte zugleich seine Prognose, wonach in diesem Jahr die Maschinenbauproduktion stagniert, infrage.

10 Uhr: China hat Deutschland als drittgrößte Wirtschaftsnation abgelöst. Das nationale Statistikamt in Peking korrigierte am Mittwoch das Wirtschaftswachstum für 2007 nachträglich von 11,9 auf 13 Prozent - so hoch wie seit 1993 nicht mehr. Der neu kalkulierte Umfang des Bruttoinlandsproduktes wurde mit 25,73 Billionen Yuan (derzeit 2,8 Billionen Euro) um 3,1 Prozent oder 777,6 Milliarden Yuan höher angegeben als bisher. Damit hätte China die Bundesrepublik auf Platz drei der großen Wirtschaftsnationen der Welt abgelöst. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt erreichte im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes knapp 2,49 Billionen Euro.

9.21 Uhr: Die britische Regierung hat ein Programm von Milliardenbürgschaften für Kredite an kleinere und mittlere Unternehmen vorgestellt. Dies solle eine Refinanzierung von bisherigen Krediten von insgesamt bis zu 20 Milliarden Pfund (22 Milliarden Euro) ermöglichen, sagte Wirtschaftsminister Peter Mandelson am Mittwoch. Das Programm ist der nächste Versuch von Premierminister Gordon Brown, die Auswirkungen der Kreditkrise abzufangen.

9.10 Uhr: Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr real nur noch um 1,3 Prozent gewachsen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Frankfurt mit. Im Vorjahr hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 2,5 Prozent zugelegt.

9 Uhr: Nach festen Handelsvorgaben aus Übersee startet der Dax  am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel. Der Leitindex stieg am Mittwoch zum Auftakt um 0,21 Prozent auf 4646 Punkte. Der MDax  mittelgroßer Werte gewann 0,38 Prozent auf 5371 Zähler. Der TecDax  legte um 0,29 Prozent auf 480 Punkte zu.

8.40 Uhr: Frankreich arbeitet offenbar mit Hochdruck an einem weiteren Plan zur Unterstützung der Autoindustrie. Die Regierung wolle den Herstellern unter anderem zinsgünstige Darlehen zur Verfügung stellen, schreibt die regierungsnahe Zeitung "Le Figaro" am Mittwoch. Zudem sei auch eine Eigenkapitalhilfe für Renault nicht ausgeschlossen. Eines der Probleme des Projekts sei allerdings die Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter. Insbesondere die Darlehen seien schwierig zu vermitteln.

Chrysler verhandelt über Verkauf von Konzernteilen

8 Uhr: Der US-Autohersteller Chrysler führt Kreisen zufolge Gespräche mit dem Wettbewerber Renault-Nissan  sowie dem Zulieferer Magna über den Verkauf von zentralen Unternehmensteilen. Die Verhandlungen stünden im Zusammenhang mit der von der US-Regierung geforderten Restrukturierung von Chrysler, nachdem der Autobauer vier Milliarden Dollar an staatlichen Krediten erhalten hat. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen könnte zu einer vertieften Zusammenarbeit mit zwei der wichtigsten Partner von Chrysler führen, aber auch das Aus für den drittgrößten US-Hersteller als unabhängiges Unternehmen bedeuten, hieß es weiter.

7.39 Uhr: Ein Jahr nach der Schließung des Nokia-Standorts Bochum sind einem Zeitungsbericht zufolge mehr als die Hälfte der damals 2300 Beschäftigten immer noch ohne neuen Job. Wie die "Rheinische Post" berichtet, seien rund 1380 Personen bei der zuständigen Transfergesellschaft Peag registriert. Rund 850 der Betroffenen hätten bisher neue Jobs. Am 15. Januar 2008 hatte Nokia überraschend bekanntgegeben, die Produktion von Bochum nach Rumänien zu verlagern.

7.39 Uhr: Commerzbank und Bundesregierung haben Aussagen des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) scharf zurückgewiesen, wonach die Commerzbank und Dresdner Bank ohne Staatshilfe Pleite gegangen wären. Biedenkopf, der als Vertreter der Länder im Lenkungsausschuss des Banken-Rettungsfonds sitzt, soll laut ARD in der am Dienstagabend in Köln vorab aufgezeichneten Sendung "Menschen bei Maischberger" gesagt haben: "Wenn der Staat Commerzbank und Dresdner Bank nicht geholfen hätte, wären beide Pleite gegangen." Dem entgegnete ein Sprecher der Commerzbank: "Das ist nicht richtig und entbehrt jeder Grundlage." Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums.

7.09 Uhr: Der Softwareproduzent Oracle hat einer Zeitung zufolge weniger Stellen gestrichen als von Beobachtern erwartet. Der SAP-Konkurrent habe am Freitag 500 Arbeitsplätze in Nordamerika aufgegeben, berichtet das "Wall Street Journal". Zuvor war spekuliert worden, Oracle könne bis zu zehn Prozent seiner weltweit knapp 87.000 Mitarbeiter entlassen.

5.37 Uhr: Das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung könnte aus Sicht von Arbeitsmarktforschern bis zu 250.000 Jobs retten. Das sagt der Vizechef des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Ulrich Walwei, in der "Berliner Zeitung" voraus.

5.27 Uhr: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat sich gegen die Einrichtung einer sogenannten Bad Bank ausgesprochen, die den Geschäftsbanken faule Wertpapiere abnehmen würde. Zu entsprechenden Forderungen von Bankern und Unionspolitikern sagte er der "Financial Times Deutschland": "Einige sollten erst nachdenken und dann öffentlich lieber auf solche Stichworte verzichten." Die Einrichtung einer solchen Bank würde Deutschland 150 bis 200 Milliarden Euro kosten.

4.03 Uhr: Trotz anhaltender Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung hat die Börse in Tokio am Mittwochvormittag leicht zugelegt. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg bis zur Handelsmitte um 68,11 Punkte oder 0,81 Prozent auf den Zwischenstand von 8482,02 Punkte. Der breit gefasste Topix legte bis dahin 11,29 Punkte oder 1,39 Prozent auf den Stand von 825,41 Punkte zu.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen

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