Sonntag, 26. Mai 2019

Krisenticker Dow Jones fällt unter 9000 Punkte

Die US-Börsen beenden ihre Talfahrt vom Montag tief im Minus. Der Euro fällt auf ein Drei-Wochen-Tief. Und die Deutsche Börse rutscht selbst in die roten Zahlen. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.09 Uhr: An den US-Börsen haben Gewinnmitnahmen zum Wochenbeginn die Kurse auf Talfahrt geschickt. Die wichtigsten US-Aktienindizes schlossen am Montag mit Verlusten. Der Leitindex Dow Jones sank wieder unter die Marke von 9000 Punkten. Nach den Kurszuwächsen zum Jahreswechsel hätten die Investoren ihre Gewinne nun eingestrichen, sagten Händler. Außerdem hätten die Absatzdaten der Autohersteller die Stimmung belastet, auch wenn sie nicht ganz so schlecht ausgefallen seien wie befürchtet.

New Yorker Börse: Autoabsätze verhageln das Geschäft
Der Leitindex Dow Jones (DJIA) fiel um 0,91 Prozent auf 8952,89 Zähler. Am Freitag hatte der Leitindex zum Jahresauftakt erstmals seit Anfang November die Marke von 9000 Punkten geknackt und das Jahr mit einem Kurssprung von knapp drei Prozent begonnen. Der marktbreite S&P-500-Index verlor 0,47 Prozent auf 927,45 Punkte. An der Nasdaq ging es für den Composite-Index um 0,26 Prozent auf 1628,00 Punkte abwärts. Der NASDAQ 100 verlor 0,09 Prozent auf 1262,52 Zähler.

21.01 Uhr: Der Euro ist am Montag auf ein Drei-Wochen-Tief zum Dollar gesunken. Am Abend wurde der Euro nur leicht erholt mit 1,3613 Dollar gehandelt. Zeitweise war die europäische Gemeinschaftswährung bis auf 1,3552 US-Dollar abgesackt. Im frühen Handel hatte sich der Euro noch stabil knapp unter der Marke von 1,40 Dollar gehalten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3582 (Freitag: 1,3866) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7363 (0,7212) Euro.

19.31 Uhr: Porsche gibt bekannt, dass das Unternehmen seine Beteiligung an Volkswagen auf über 50 Prozent aufgestockt habe.

19.25 Uhr: In der Debatte über ein zweites Konjunkturpaket haben Union und SPD am Montag eine Annäherung erreicht. Das teilten Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) und sein SPD-Amtskollege Peter Struck am Abend nach einem mehrstündigen Treffen im Berliner Kanzleramt mit. Kauder zeigte sich zuversichtlich, dass die große Koalition am 12. Januar ein Ergebnis präsentieren werde, das bereits am 14. Januar auf einer Sondersitzung des Bundestages beraten werden könne.

19.22 Uhr: Der US-Autobauer Ford hat das Verkaufsjahr 2008 in den USA mit einem kräftigen Minus abgeschlossen. Im abgelaufenen Jahr sei die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 20 Prozent auf etwas weniger als zwei Millionen Stück gesunken, teilt das Unternehmen am Montag mit.

19.05 Uhr: Die Zahl der Arbeitsplätze im deutschen Kfz-Gewerbe wird sich 2009 nach Verbandsangaben voraussichtlich stark verringern. "Wir erwarten, dass in diesem Jahr bei den Autohändlern und Werkstätten rund 30.000 Jobs verloren gehen werden", sagte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Robert Rademacher, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

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