US-Konjunktur Verbraucherstimmung sinkt auf Rekordtief

Das Vertrauen der US-Bürger in die wirtschaftliche Entwicklung hat sich zum Jahresende stark eingetrübt. Die Verbraucherstimmung sank im Dezember auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren. Die Immobilienpreise sinken unterdessen weiter im Rekordtempo.

Washington - Der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board fiel auf 38 Punkte, wie das private Forschungsinstitut am Dienstag in New York mitteilte. Noch im November war der Index auf 44,7 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Anstieg auf 45,0 Punkte gerechnet.

Der Index der gegenwärtigen Lage verringerte sich besonders stark auf 29,4 Zähler von 42,3 Punkten. Der Erwartungsindex fiel leicht auf 43,8 Punkte von 46,2 Zählern im November.

Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Schlechte Nachrichten gab es auch erneut vom Handel. Nach Angaben des International Council of Shopping Centers war das Weihnachtsgeschäft das schlechteste seit mindestens 1970.

Auch am Immobilienmarkt gab es keine Aufhellung: Im Oktober sanken die Immobilienpreise in den 20 größten Ballungsgebieten der USA sind im Oktober erneut mit Rekordtempo. Der Case-Shiller-Hauspreisindex sei zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 18,0 Prozent zurückgegangen, teilte das private Institut S&P/Case-Shiller am Dienstag in Washington mit. Damit ist der Index bereits den 17. Monat in Folge gesunken. Auch der Indikator für die 10 größten Ballungsgebiete sank im Rekordtempo. Er verlor im Oktober 25,0 Prozent zum Vorjahr.

manager-magazin.de mit Material von reuters und dpa

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