Krisenticker Preissturz bei US-Häusern setzt sich fort

Der Preisverfall von amerikanischen Häusern geht ungebremst weiter. Nun setzt selbst Porsche arbeitsfreie Tage an, weil der Absatz stockt. Die Fed pumpt unteredessen weitere Milliarden in den angeschlagenen Kreditmarkt. Verfolgen Sie den Krisenticker auf manager-magazin.de.

22.08 Uhr: Die US-Börsenschließen. Dabei verzeichnet der Leitindex Dow Jones ein Plus von 0,43 Prozent auf 8479,86 Punkte. Für den marktbreiten S&P-500-Index geht es um 0,66 Prozent auf 857,41 Zähler nach oben. An der Nasdaq fällt der Composite-Index unterdessen um 0,50 Prozent auf 1464,73 Punkte.

20.15 Uhr: Im späten Parketthandel hat der Dax ins Minus gedreht. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen an den US-Börsen, die auch dort die Kurse in die Verlustzone drückten. Der L-Dax schloss bei 4506,49 Punkten. Im elektronischen Handel war der deutsche Leitindex zuvor um 0,13 Prozent auf 4560,42 Punkte gestiegen. Der L-MDax ging bei 5166,31 Zählern aus dem Handel.

19.07 Uhr: Der künftige US-Präsident Barack Obama will neben den geplanten Milliardenspritzen zur Ankurbelung der Konjunktur auch Ernst mit dem Sparen machen. Eine Reform des Staatshaushalts sei "keine Option, sondern eine Notwendigkeit", kündigte der Demokrat am Dienstag in Chicago an. Nach seinem Amtsantritt am 20. Januar würden er und sein Team den Etat "Seite um Seite, Zeile für Zeile" durchforsten und nicht Notwendiges streichen.

18.03 Uhr: Die Häuserpreise in den USA fallen weiter mit einem enormen Tempo. Am heutigen Dienstag wurden zwei Indizes veröffentlicht, die die Entwicklung im dritten Quartal 2008 abbilden, der Case-Shiller-Index und der Report der Federal Housing Finance Agency. Bei unterschiedlichen Berechnungsmethoden kommen beide zu dem Ergebnis, dass das Schlimmste für den Immobilienmarkt noch aussteht. Der Case-Shiller-Index um 16,6 Prozent, das ist ein Rekordeinbruch.

17.50 Uhr: Der Dow (Kurswerte anzeigen) notiert bei 8484 Punkten mit 0,5 Prozent Zuwachs wieder leicht im Plus.

17.30 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) beendet den Xetra-Handel bei 4560 Punkten (plus 0,1 Prozent). Größter Gewinner im Dax ist die Aktie der Hypo Real Estate .

Für den MDax (Kurswerte anzeigen) ging es um 1,0 Prozent auf 5175 Punkte nach oben. Der TecDax (Kurswerte anzeigen) rückte um 1,9 Prozent auf 475 Zähler vor.

17 Uhr: Der Dow Jones (Kurswerte anzeigen) dreht wieder ins Minus und notiert bei rund 8400 Punkten (minus 0,5 Prozent).

Porsches Sparpläne

Porsches Sparpläne

16.14 Uhr: Selbst Porsche  muss nun Sparmaßnahmen ergreifen. "Aufgrund des weltweiten Nachfragerückgangs ruhte die Produktion im Stammwerk Zuffenhausen erstmals am vergangenen Freitag", teilte das Unternehmen mit und kündigt bis Ende Januar sieben weitere Ausfalltage an. Damit hat die Krise der Autoindustrie auch Porsche erfasst. Die Hersteller sind jedoch unterschiedlich stark betroffen:

15.22 Uhr: Das Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten ist im November gestiegen. Das teilte das Conference Board in New York mit. Die Forscher machen dafür vor allem gesunkene Gaspreise verantwortlich. Dennoch ist die Einschätzung der Verbraucher so pessimistisch wie in Jahrzehnten nicht. Im November notiert der Index mit 44,9 Punkten, nachdem er im Oktober mit 38,8 Punkten den schlechtesten Wert seit 1967 erreicht hatte.

15.08 Uhr: Drei ehemalige Verwaltungsräte der tief in den roten Zahlen steckenden Schweizer Großbank UBS verzichten nach öffentlicher Kritik auf zusammen 33 Millionen Franken an Lohnzahlungen und weiteren Vergütungen. Laut einer Mitteilung vom Dienstag entfallen mehr als zwei Drittel dieser Summe auf den früheren UBS-Präsidenten Marcel Ospel. Den restlichen Verzicht leisten Stephan Haeringer und Marco Suter, die zusammen mit Ospel als vollamtliche Verwaltungsräte der UBS tätig waren und im Frühjahr dieses Jahres ihre Ämter aufgegeben hatten.

15.03 Uhr: Der Oktober 2008 war der Monat mit den höchsten Mittelabflüssen bei offenen Investmentfonds in Deutschland seit Erhebung der Zahlen durch den Bundesverband Investment und Asset Management (BVI). Das sagte BVI-Hauptgeschäftsführer Stefan Seip bei einem Pressetermin in Hamburg. Laut Seip sollen konkrete Zahlen morgen veröffentlicht werden, das historische Ausmaß der Abflüsse sei aber schon erkennbar. Klar sei zudem bereits: Die Geldmarktfonds gehören zu den größten Verlierern des abgelaufenen Monats. Als Grund nannte Seip die Garantie, die die Bundesregierung für Bankeinlagen ausgesprochen habe. Dadurch seien die bis dato ebenfalls als "sicherer Hafen" genutzten Geldmarktfonds ins Hintertreffen geraten, Gelder seien massiv abgezogen worden.

14.22 Uhr: Der Dax  dreht am frühen Nachmittag überraschend kräftig ins Plus. Gegen 14.22 Uhr notiert der Index mit 1,25 Prozent auf 4611 Punkte im grünen Bereich und baut in den Folgeminuten sein Plus auf 2,2 Prozent aus. Händler verweisen auf das erneute Eingreifen der US-Notenbank im Zuge der Finanzkrise. Die USA kurbeln mit neuen Milliarden-Interventionen die Kreditvergabe für Konsum und Immobilien an. Die US-Notenbank Fed kündigte am Dienstag ein Programm im Volumen von insgesamt bis zu 600 Milliarden Dollar an, um mit Hypotheken unterlegte Wertpapiere zu kaufen. Ein weiteres Programm über 200 Milliarden Dollar soll den Markt für Konsumentenkredite neues Leben einhauchen.

14.15 Uhr: Die US-Wirtschaft muss der Finanzkrise zunehmend Tribut zollen und ist im Sommer geschrumpft. Zwischen Juli und September sank das Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 0,5 Prozent nach 2,8 Prozent im Vorquartal, wie das US-Wirtschaftsministerium am Dienstag nach revidierten Berechnungen mitteilte. Dies war der stärkste Rückgang der Wirtschaftsleistung seit sieben Jahren. Die größte Volkswirtschaft der Welt steht nach Ansicht von Experten am Rande oder bereits in einer Rezession.

13.59 Uhr: Die Ölpreise geben am Dienstag einen guten Teil ihrer kräftigen Kursgewinne vom Vortag wieder ab. Am frühen Nachmittag kostet ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar 51,83 US-Dollar und damit 2,67 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sinkt um 2,39 Dollar auf 51,54 Dollar. Am Montag hatten die Ölpreise noch kräftig um 10 Prozent auf rund 55 Dollar zugelegt.

Steinbrücks optimistische Prognose

13.38 Uhr: Der Dax  fällt wieder in die Verlustzone, nachdem er bereits mit einem Prozent im grünen Bereich gestanden hatte. Händler machen für die Schwankungen auch sehr kurzfristig orientierte Investoren am Future-Markt verantwortlich.

13 Uhr: Trotz der Rezession in Deutschland hält Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) an der optimistischen Wachstumsprognose der Regierung von 0,2 Prozent für 2009 fest. Es gebe einen Korridor für die mögliche Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von plus 0,2 bis minus 1,0 Prozent. Er halte es für legitim, dass die Regierung sich am oberen Ende dieses Korridors bewege, sagte Steinbrück am Dienstag. Dagegen rechnet die Bundesbank dem Vernehmen nach mit einem Minus von 1,0 Prozent im nächsten Jahr, die OECD erwartet ein Minus von 0,8 Prozent. Dies wäre der stärkste Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung seit Gründung der Bundesrepublik.

12.45 Uhr: Die Konjunkturflaute trübt auch die Geschäftsaussichten am Bau. In den ersten neun Monaten gingen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum inflationsbereinigt um 0,3 Prozent zurück, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Die Beschäftigtenzahl im Hoch- und Tiefbau fiel um 27.000 auf 714.000. Ein Plus gab es dagegen beim Umsatz, der um 5,6 Prozent auf 61 Milliarden Euro kletterte. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet mit einem schwierigen Jahr 2009 für die Branche. Die Unternehmen seien aber gut aufgestellt.

12.30 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) erholt sich weiter und dreht im Mittagshandel wieder ins Plus. Zuletzt notierte der Index 0,2 Prozent fester bei 4560 Zählern. Trotz der Rezessionssorgen greifen Anleger auf aktuellem Niveau wieder verstärkt zu.

12.25 Uhr: Die Finanzagentur des Bundes hat die Renditen für Finanzierungsschätze erneut deutlich gesenkt. Die Rendite für Papiere mit einer Laufzeit von einem Jahr und einer Fälligkeit am 20. November 2009 betrage nun 1,85 (bisher 2,25) Prozent.

12 Uhr: Der Autobauer BMW (Kurswerte anzeigen) hat wegen der aktuellen Absatzschwäche etwa 500 Zeitarbeitsstellen mehr abgebaut als Anfang des Jahres geplant. Insgesamt seien es in diesem Jahr damit bis zu 5500 Stellen, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der Branchenzeitung "Automobilwoche". Betroffen sei vor allem der Standort Leipzig, wo derzeit nur im Einschichtbetrieb gearbeitet werde. Dort seien derzeit kaum noch Zeitarbeiter beschäftigt.

11.34 Uhr: Die EU hat eine staatliche Rettungsbürgschaft für die lettische Parex-Bank gebilligt. Die Garantie, mit der die Kapitalbeschaffung des Geldhauses erleichtert werden soll, sei mit den EU-Regeln vereinbar, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. "Die Beihilfe ist notwendig, um eine schwere Beeinträchtigung der Wirtschaft in Lettland zu verhindern", schrieb die Kommission. Die Führung in Riga hatte Anfang des Monats die Parex-Bank verstaatlicht und damit das zweitgrößte Geldinstitut des Landes vor der Pleite gerettet.

11 Uhr: Der von der Finanzkrise verursachte Konjunktureinbruch wird nach Einschätzung der OECD in Deutschland zu einem heftigen Anstieg der Arbeitslosigkeit führen. Die Zahl der Arbeitslosen werde bis Ende 2010 um rund 700.000 steigen, teilte die OECD am Dienstag in Paris mit. In Deutschland werde das zu einem Anstieg der Quote von 7,7 auf knapp über 9 Prozent führen. Die deutsche Wirtschaft werde 2009 um 0,8 Prozent schrumpfen. Für 2010 rechnet die OECD bereits wieder mit einem durchschnittlichen Wachstum von 1,2 Prozent.

Zwangsferien bei Volkswagen

10.30 Uhr: Weniger Geld für Weihnachtsgeschenke - auch das könnte ein Indiz für den Wirtschaftsabschwung in Deutschland sein. Hierzulande werden Eltern in diesem Jahr weniger für Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder ausgeben: durchschnittlich 306 Euro pro Kind und damit 22 Euro weniger als im Vorjahr. Das hat eine am Dienstag veröffentlichte repräsentative Umfrage eines großen Online- Spielwarenhändlers ergeben.

9.57 Uhr: Volkswagen wird die Produktion im Stammwerk Wolfsburg wegen der Nachfrageschwäche voraussichtlich für drei Wochen unterbrechen und damit länger als geplant. In der Diskussion sei eine Unterbrechung vom 18. Dezember bis 11. Januar, um nicht auf Halde zu produzieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Voraussichtlich komme ein weiterer Stillstandstag am 5. Dezember hinzu. Bisher war lediglich von einigen Brückentagen "zwischen den Jahren" die Rede, an denen die Bänder still stehen sollten. Volkswagen ist von Absatzeinbrüchen bisher verschont geblieben.

9.40 Uhr: Die Rezession in Deutschland wird nach Einschätzung von Analysten länger anhalten als angenommen. Experten der UniCredit taxieren die Phase des Wirtschaftsabschwungs bis Mitte 2009, auch Analysten der Commerzbank sprechen von einer anhaltenden Rezession bis Mitte kommenden Jahres. Die jüngsten Daten zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal lieferten einen bitteren Vorgeschmack, schreiben Experte der UniCredit. Es seien drei weitere Quartale mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung zu erwarten. Zudem gebe es eine Reihe von Abwärtsrisiken für die Prognose. Vor diesem Hintergrund dürfte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2009 um mindestens 0,9 Prozent schrumpfen. Dies wäre die schlechteste Entwicklung seit den 1950er Jahren.

9.30: Uhr: Die australische Fluggesellschaft Qantas  rechnet angesichts der Finanzkrise mit überraschend deutlich weniger Gewinn und streicht das Streckenangebot zusammen. Das Management erwartet nun für das laufende Geschäftsjahr bis Ende Juni mit einem um 65 Prozent niedrigeren Gewinn vor Steuern als ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Dienstag in Melbourne mit.

9.01 Uhr: Nach seiner Vortagesrally eröffnet der Dax  am Dienstag den Handel mit Verlusten. Wenige Minuten nach Handelsstart rutscht der deutsche Leitindex mit rund 1 Prozent auf 4509 in die Verlustzone. Am Vortag hatte der Index - vor allem getrieben durch zweistellige Kurszuwächse bei Finanzwerten - den Handel mit einem Plus von 10,3 Prozent auf 4554 Punkte beendet.

8.36 Uhr: Der zweitgrößte europäische Versicherer Axa (Kurswerte anzeigen) hat wegen der Finanzmarktkrise sein Gewinnziel gekappt. Der operative Gewinn aus fortgeführtem Geschäft soll im laufenden Jahr nun zwischen 3,6 und 4,0 Milliarden Euro betragen, wie der Konzern am Dienstag in Paris mitteilte. Zuletzt war Axa von einem Ergebnis auf Höhe des Vorjahresniveaus von rund fünf Milliarden Euro ausgegangen.

Nikkei holt Kurssprung nach

8.06 Uhr: Der Bergbaukonzern BHP Billiton  hat die geplante milliardenschwere Übernahme seines Konkurrenten Rio Tinto verworfen. Eine Offerte sei nicht mehr im Interesse des Unternehmens, teilte BHP am Dienstag mit. Grund sei der Verfall der globalen Marktbedingungen. Zudem verwies das Unternehmen auf Auflagen der EU-Kommission hin, die bei der Fusion eine Trennung von Teilen des Eisenerz- und Kohlegeschäfts verlangt hätte. BHP Billiton wollte Rio Tinto ursprünglich für 150 Milliarden Dollar übernehmen und den Kauf mit eigenen Aktien bezahlen.

7.46 Uhr: Nach einem Tag Handelspause hat der Nikkei  am Dienstag in Tokio mit dem größten Tagesgewinn seit zwei Wochen geschlossen. Der Leitindex legte um 5,22 Prozent auf 8323 Punkte zu. Für den Topix ging es um 3,60 Prozent auf 831 Zähler nach oben. Bankentitel wurden durch die massive Unterstützung für die US-Großbank Citigroup und die nachfolgende Rally an der Wall Street angetrieben. Der Anstieg des Yen zum Dollar begrenzte allerdings die Gewinne bei Aktien insbesondere exportorientierter Unternehmen.

7.15 Uhr: Die japanische Regierung will wegen der Finanzkrise Anfang kommenden Jahres einen weiteren Nachtragshaushalt ins Parlament einbringen. Mit den zusätzlichen Mitteln sollten die Kosten für Bankenrettungen und die unerwartet niedrigen Steuereinnahmen gedeckt werden, sagte Ministerpräsident Taro Aso am Dienstag. Ziel sei es zudem, die Lebensbedingungen der Japaner zu verbessern. Das stark exportabhängige Land war im Sommer wegen der weltweiten Konjunkturflaute und der Finanzkrise erstmals seit sieben Jahren in eine Rezession gerutscht.

6.30 Uhr: Die Weltbank erwartet in China nur noch 7,5 Prozent Wachstum im kommenden Jahr. Angesichts der globalen Finanzkrise haben die Experten der Weltbank damit ihre Erwartungen für die viertgrößte Volkswirtschaft der Erde von bisher 9,2 Prozent deutlich reduziert. Bei der Vorlage des vierteljährlichen Konjunkturberichts am Dienstag in Peking sagte Weltbank-Ökonom Louis Kuijs, das erwartete Wachstum werde zur Hälfte von Ausgaben getragen, die von Regierung und Behörden beeinflusst würden.

4.23 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) greift Pakistan mit 7,6 Milliarden Dollar (knapp 5,9 Milliarden Euro) unter die Arme. Der Verwaltungsrat habe einen entsprechenden Kredit genehmigt, teilte der IWF in der Nacht zu Dienstag in Washington mit. Damit solle das pakistanische Stabilitätsprogramm für die Wirtschaft unterstützt werden. Es ist der erste IWF-Kredit für ein asiatisches Land seit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise. Pakistan stand zuletzt kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Eine Grundsatzeinigung über den Kredit hatten beide Seiten bereits am 15. November geschlossen.

3.18 Uhr: Das staatliche Rettungspaket für die schwer angeschlagene US-Großbank Citigroup sorgt auch am Aktienmarkt in Tokio für Kurssteigerungen auf breiter Front. Vor allem Bankaktien legten am Dienstag an der Tokioter Börse stark zu. Am Montag war die Tokioter Börse wegen eines Feiertages geschlossen, so dass der japanische Aktienmarkt erst mit 24-stündiger Verspätung auf das Rettungspaket reagieren konnte. Der Nikkei lag am Dienstag nach dem Vormittagshandel 4,24 Prozent höher bei 8246 Punkten.

2.21 Uhr: Wegen der einbrechenden Nachfrage nach Edelstahl muss der Mischkonzern ThyssenKrupp die Werksferien in den Nirosta-Werken Benrath, Bochum und Krefeld auf vier Wochen verlängern. Die Bänder stehen vom 15. Dezember bis zum 11. Januar still, bestätigte ein Sprecher der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die Werksferien werden mit Überstunden und Zeitarbeitskonten verrechnet.

01.00 Uhr: Airbus stellt sich trotz praller Auftragsbücher auf die Möglichkeit von Produktionskürzungen und Stellenabbau im kommenden Jahr ein. Denn viele Kunden haben wegen der weltweiten Kreditkrise Probleme, die Übernahme von Flugzeugen zu finanzieren. " Wir schließen weitere Maßnahmen nicht aus, wenn die Lage sich verschlimmert", sagte Airbus-Chef Tom Enders am Montagabend vor Fachjournalisten in Paris. Die Zeitarbeiter gäben eine "Flexibilität nach unten". Erst kürzlich hatte Airbus die geplante Aufstockung der monatlichen Fertigung von Mittelstreckenjets von 36 auf 40 Maschinen auf Eis gelegt.

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