Bank of America Investition in China

Eine überraschende Meldung mitten in der Finanzkrise: Die Bank of America will ihren Anteil am drittgrößten Geldhaus Chinas, der China Construction Bank, auf 19,1 Prozent erhöhen. Der Konzern will den Rest einer Option zum Kauf von Aktien des Staatfonds China Safe Investments ausüben.

New York - Bislang hält die Bank of America  10,75 Prozent an der China Construction Bank . Mit der Ankündigung beendete die US-Bank Spekulationen über einen Verkauf eines Teils der seit drei Jahren gehaltenen Aktien, um die eigene Kapitalbasis zu stärken.

Das Geldhaus erhält 25 Milliarden Dollar aus dem Rettungspaket der US-Regierung für die Finanzbranche im Umfang mit 700 Milliarden Dollar. Zudem hat die Bank of America wegen der Finanzkrise ihre Dividende halbiert.

Bis zum Jahresende will das Finanzinstitut darüber hinaus den Kauf der Investmentbank Merrill Lynch abschließen. Der Aktientausch beläuft sich auf 50 Milliarden Dollar. An der Börse wurde die Investition in China negativ aufgenommen.

Der Bank-of-America-Kurs gab um mehr als 6 Prozent nach, während der Dow- Jones-Index  zwischenzeitliche Verluste wieder wettmachte und bei minus 0,4 Prozent tendierte.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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