Druck auf Obama GM fordert weitere Hilfen

Die kriselnde US-Autoindustrie steht nach Einschätzung von General Motors vor schwierigen 100 Tagen. Das Unternehmen fordert den designierten US-Präsidenten Barack Obama auf, weitere Hilfen für die Branche bereit zu stellen. Jeder zehnte Arbeitsplatz in den USA hänge an der Branche.

Detroit - Die kriselnde US-Autoindustrie steht nach Einschätzung von General Motors  vor kritischen 100 Tagen. GM-Nordamerikachef Troy Clarke forderte den künftigen US-Präsidenten Barack Obama, der Mitte Januar sein Amt antritt, zu Hilfen auf, die über das bereits bewilligte Kreditpaket von 25 Milliarden Dollar hinausgehen. Jeder zehnte Arbeitsplatz in Amerika hänge an der Branche, erläuterte Clarke.

Um deren Bedeutung zu verdeutlichen, sollten die Verantwortlichen der Unternehmen zusammenarbeiten. "Der Einbruch beim Verbrauchervertrauen in Kombination mit den Schwierigkeiten, Kredite zu bekommen, hat in den vergangenen Monaten fast zu einem Kollaps des Automarktes geführt", sagte Clarke.

Für sein eigenes Unternehmen kündigte Clarke weitere Einsparungen an. "Die bittere neue Wahrheit ist, dass es nicht mehr aufhört. Die Zeiten sind vorbei, dass man einen Plan realisierte und danach war es gut." GM will am Freitag Zahlen zum dritten Quartal veröffentlichen.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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