Merck Gewinnprognose bestätigt

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat im abgelaufenen Quartal trotz Einbußen im Flüssigkristallgeschäft seinen Gewinn gesteigert. Das operative Ergebnis stieg im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich. Und auch für das gesamte Jahr 2008 machte Merck-Chef Karl-Ludwig Kley seinen Aktionären Mut.

Darmstadt - Merck  hat im dritten Quartal dieses Jahres 309 Millionen Euro verdient und damit 6 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das hat das Management des Unternehmens heute mitgeteilt. Analysten hatten im Schnitt mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 310 Millionen Euro gerechnet.

"Wir rechnen damit, die genannte Prognose für 2008 zu erreichen und können sie so kurz vor Jahresende auch präzisieren", sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung Karl-Ludwig Kley.

Die Gesamterlöse des Pharma- und Spezialchemiekonzerns lagen zuletzt bei 1,893 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus in Höhe von 8,7 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2007. In der viel beachteten Sparte Flüssigkristalle sank das operative Ergebnis jedoch um 6 Prozent auf 112 Millionen Euro. Die Umsatzrendite dieses Geschäftsbereiches lag zuletzt bei 47 Prozent, nach 47,7 Prozent im vergangenen Jahr.

Für das Gesamtjahr 2008 prognostiziert der Merck-Vorstand nun einen Anstieg der Gesamterlöse um 6 bis 8 Prozent; bisher hatten die Manager diese Bandbreite mit 5 bis 9 Prozent angegeben. Zudem strebt Merck eine operative Marge vor Abschreibungen und Integrationskosten in Höhe von 23 bis 25 Prozent an. Bislang waren 23 bis 27 Prozent in Aussicht gestellt worden.

manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters