BMW M statt Magermix

Umweltdebatte hin, Benzinpreise her: Die hoch motorisierten M-Modelle von BMW verkaufen sich immer besser - allerdings die kleinen vom Typ M3. Derweil steht der Start der neuen großen 7er-Limousine unmittelbar bevor.

München/Dresdner - Die hoch motorisierten Sportmodelle des Münchener Autobauers BMW  finden im laufenden Jahr weit mehr Käufer als 2007. Bereits Ende August habe der Konzern mit 16.150 Wagen mehr M-Modelle verkauft als im gesamten vergangenen Jahr (16.128), teilte BMW am Dienstag mit.

Den Erfolg führte BMW auf das Modell M3 zurück, das bei den Kunden sehr gefragt sei und stetig steigende Absatzzahlen verzeichne. Auch die Nachfrage nach den größeren Modellen M5 und M6 sei ungebrochen. Die Produktion des aktuellen, kleineren Z4 M lief im August aus.

Ab Jahresende will BMW täglich rund 300 Fahrzeuge seiner neuen 7er-Baureihe fertigen. Mit der fünften Generation des seit 1977 gefertigten Top-Modells sollen neue Absatzmärkte erschlossen werden, kündigte der für Konzern- und Markenentwicklung zuständige Vorstand Friedrich Eichiner am Montagabend bei der Präsentation in Dresden an. Im Visier habe BMW dabei vor allem Russland. Konkrete Absatzziele für die 7er-Baureihe nannte Eichiner nicht.

"Sie soll die erfolgreichste aller Zeiten werden." Größter Absatzmarkt des 7er-Vorgängermodells seien die USA mit knapp 37 Prozent und China mit rund 16 Prozent gewesen. Auf den deutschen Markt gingen 13 Prozent der Fahrzeuge. Von der Einführung des bisherigen Modells im Jahr 2001 an bis zum endgültigen Produktionsende in wenigen Monaten sollen 344.000 7er-Autos vom Fließband gelaufen sein.

BMW hat in den ersten acht Monaten des Jahres mit seinen drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce bislang knapp eine Million Autos verkauft. Im Gesamtjahr wollen die Münchner den Rekordwert von gut 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen im vergangenen Jahr nochmals übertreffen. Bis 2012 ist die Marke von 1,8 Millionen Fahrzeugen angepeilt.

managere-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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