VW/Porsche Piëch bleibt Friedensgipfel fern

Die Porsche-Granden wollen den geplanten "Friedensgipfel" zur Mitbestimmung laut einem Pressebericht boykottieren. Der Volkswagen-Betriebsrat hatte die Teilnahme Wolfgang Porsches und Ferdinand Piëchs verlangt. Nun droht der Streit weiter zu eskalieren.

Stuttgart - Die Aufsichtsratsvorsitzenden von Porsche  und Volkswagen , Wolfgang Porsche und Ferdinand Piëch, lehnen laut einem Zeitungsbericht eine Teilnahme am geplanten "Friedensgipfel" im Mitbestimmungsstreit bei der Porsche Holding ab.

Die "Stuttgarter Zeitung" (Dienstagausgabe) beruft sich bei ihrem Bericht auf unternehmensnahe Kreise. Der VW-Betriebsrat hatte eine Teilnahme der beiden Vertreter der bei Porsche dominierenden Familien Piëch und Porsche an dem für den 10. September geplanten Treffen gefordert.

Bei dem seit Monaten andauernden Streit geht es um die Mitbestimmungs-Regelungen bei der Porsche Holding, wenn in sie VW einfließt. Die Betriebsräte von Porsche und VW sind angesichts der stark unterschiedlichen Unternehmensgrößen uneins über die künftige Gewichtung.

Bei dem Treffen in Frankfurt unter Vermittlung von IG-Metall-Chef Berthold Huber sollen neben VW-Chef Martin Winterkorn und Personalvorstand Horst Neumann auch Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Porsche-Finanzvorstand Holger Härter dabei sein. VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh ließ allerdings vor gut einer Woche noch offen, ob die VW-Arbeitnehmervertreter tatsächlich teilnehmen werden und forderte Porsche erneut zum Einlenken auf.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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