Aldi Hurra, hurra, die Post ist da

Im Paketgeschäft ächzt die Post unter den starken Konkurrenten UPS, Hermes, DPD und GLS. Nun kooperiert die Post-Pakettochter DHL mit dem Discounter Aldi. "Die Aldi-Filialen haben eine sehr gute Lage", sagt DHL-Sprecher Claus Korfmacher.

Hamburg - Zusammen mit dem Discount-Riesen Aldi will die Deutsche Post  die Zahl ihrer Packstationen kräftig ausbauen. Schon in den kommenden Wochen und Monaten sollen mehrere Hundert der rund um die Uhr zugänglichen Selbstbedienungsstationen an ausgesuchten Aldi-Standorten installiert werden, berichtete das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL.

"Die Aldi-Filialen haben eine sehr gute Lage", sagte der Sprecher der Pakettocher DHL, Claus Korfmacher, am Samstag. An den Märkten kämen viele Menschen vorbei. Die genaue Zahl der Packstationen weiß die Post nach eigenen Angaben noch nicht. Es werden laut Korfmacher aber Hunderte sein.

Dem SPIEGEL zufolge verspreche sich Aldi von den Stationen mehr Kunden in den Filialen. Die unter DHL firmierende Paketsparte der Post hoffe durch die attraktiven Standorte auf eine noch größere Akzeptanz der insgesamt äußerst erfolgreichen Paketstationen. Derzeit hat das Unternehmen etwa 1.000 der Stationen in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. An ihnen können Kunden Pakete verschicken oder nach vorheriger Anmeldung abholen.

Mit der Zusammenarbeit mit Aldi sollen sie auch in kleineren Städten angeboten werden. Bis Ende 2009 soll die Zahl der gelben Boxen in Deutschland auf rund 2900 ausgebaut werden, wie das Magazin schreibt. Derzeit würden wöchentlich rund 40 neue Stationen eingerichtet.

manager-magazin.de mit Material von dpa, ddp und ap

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