General Electric Immelt forciert Umbau

General Electric will weitere Konzernteile verkaufen. Der amerikanische Mischkonzern plant nun, die gesamte Sparte Verbraucherelektronik und das Industriegeschäft abzugeben. Damit würde sich das Unternehmen von einem erheblichen Teil seines Umsatzes trennen.

Fairfield - Der US-Mischkonzern General Electric (GE)  weitet seinen Unternehmensumbau aus und will deutlich mehr Konzernteile abstoßen als bisher geplant.

Die beiden Sparten Verbraucherelektronik und das Industriegeschäft soll abgespalten und möglichst an die eigenen Aktionäre verkauft werden, gab GE am Donnerstag in Fairfield (Connecticut) bekannt. Damit würde sich GE von Geschäftsaktivitäten mit einem Jahresumsatz von 17 Milliarden Dollar trennen. Das entspreche rund 10 Prozent der Gesamterlöse des Mischkonzerns.

Noch im Mai hatte der Konzern angekündigt, nur sein Geschäft mit Haushaltsgeräten abzugeben. Nun trifft der Verkaufsplan aber den gesamten Geschäftsbereich - und damit beispielsweise auch die Produktion von Glühbirnen, Schaltern und anderen Elektronikartikeln.

Konzernchef Jeff Immelt will so schwankungsanfällige Geschäfte abstoßen und das Wachstum bei GE ankurbeln. Größte Einheit des Konzerns ist das Infrastrukturgeschäft, gefolgt von den Finanzsparten. GE-Aktien reagierten mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 27,44 Dollar kaum auf die Unternehmenspläne.

General Electric litt zuletzt unter den Finanzmarktturbulenzen und der Konjunkturflaute. Das Unternehmen wird an diesem Freitag veröffentlichen, wie das Geschäft des Konzerns im vergangenen zweiten Quartal gelaufen ist.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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