Steckbrief Axel Wieandt

Axel Wieandt leitet die Abteilung Konzernentwicklung der Deutschen Bank. Er berät Bankchef Josef Ackermann in Strategiefragen.

Als Protégé von Konzernpatriarch Rolf Breuer kam der McKinseyaner Axel Wieandt (41) 1998 von Morgan Stanley  zu Deutschlands größter Bank  und stieg schnell auf. Er leitete die Übernahme der US-Bank Bankers Trust und dirigierte die Entflechtung der deutschen Industriebeteiligungen der Bank.

Als einer der wichtigsten Berater von Konzernchef Josef Ackermann dürfte er aufmerksam verfolgen, wie sein Schwager Martin Blessing als Commerzbank-Chef vorgeht. Schließlich könnte auch die Deutsche Bank noch die Postbank  oder die Dresdner Bank kaufen und damit die Distanz zu den Wettbewerbern vergrößern. Bisher galt sie als aussichtsreiche Kandidatin für den Kauf der Citibank, doch den Zuschlag erhielt Crédit Mutuel, ein Verband französischer Genossenschaftsbanken.

Der älteste Sohn des Bankensanierers Paul Wieandt steht stärker im Rampenlicht der Finanzbranche als seine jüngeren Geschwister Dorothee und Carl.

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