Kleinwagen BMW und Fiat vor Kooperation

BMW will mit dem italienischen Automobilhersteller Fiat zusammenarbeiten. Die Modelle BMW Mini und Alfa Romeo könnten nicht nur auf einer einheitlichen Plattform gebaut, sondern auch Komponenten gemeinsam gefertigt werden. Die entsprechende Absichtserklärung wurde bereits unterzeichnet.

München - BMW  und Fiat  stehen vor einer gemeinsamen Zukunft. "Wir prüfen derzeit Möglichkeiten für eine gemeinsame Nutzung von Komponenten und Systemen bei den Marken Mini und Alfa Romeo, um Skaleneffekte und damit Kostensenkungen zu erreichen", sagte BMW-Vorstandsmitglied Friedrich Eichiner.

"Die geplante Zusammenarbeit mit BMW ist ein großer Meilenstein im Zuge unserer Kooperationsstrategie" erwiderte Fiat-Chef Sergio Marchionne.

Auf der Suche nach Sparpotenzial kooperiert BMW bereits mit dem französischen Autokonzern Peugeot  beim Bau von Motoren, die im Mini und auch im BMW 1er zum Einsatz kommen. Mit Daimler  arbeiten die Münchner bei Hybrid-Antrieben für Luxuslimousinen zusammen. In einem Dreierbündnis mit General Motors  werden solche kombinierten Verbrennungs- und Elektromotoren für eine breitere Modellpalette entwickelt.

Seit einiger Zeit lotet BMW weitere Kooperationsmöglichkeiten mit Mercedes aus. Der Münchner Konzern will seine Renditen kräftig steigern und dazu bis 2012 insgesamt sechs Milliarden Euro sparen.

manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters

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